Ich habe mich nun doch noch durchgerungen, ein paar der Bilder vom letzten Wochenende online zu stellen:
| www.flickr.com |
Markus, unser werter Kollege ausm Development macht ein kleines Geheimnis aus seinem Alter...
Darum haben Rene und ich beschlossen einfach eine Umfrage zu starten.
Wie es sich für ITler gehört, natürlich gleich mit eigender Domain:
http://www.wie-alt-ist-markus.info/
Also: Bilder angucken und abstimmen.
Der Mittelwert wird dann einfach sein Alter, damit muss er sich dann abfinden.
Darum haben Rene und ich beschlossen einfach eine Umfrage zu starten.
Wie es sich für ITler gehört, natürlich gleich mit eigender Domain:
http://www.wie-alt-ist-markus.info/
Also: Bilder angucken und abstimmen.
Der Mittelwert wird dann einfach sein Alter, damit muss er sich dann abfinden.
Ohne Worte: Die Wochenendzusammenfassung

Putzen

Rikshawfahren

Ballerspiele

Putzen

Rikshawfahren

Ballerspiele
So, über die Hälfte meiner Zeit in Indien ist mittlerweile um. Zeit für mich einen kleinen Zwischenbericht zu ziehen.
Land: Groß, viel Dreck und Müll aber auch wunderschöne Landschaften wenn man aus der Stadt raus ist und vor allem eine sehr interessante Sprache - also nicht eine sondern viele. Die aber allesamt irgendwie mit lustigen, englisch klingenden Wörtern durchsetzt sind. Leider habe ich noch nicht sonderlich viel von diesem Land gesehen, ausser einen zwei Stränden, die allerdings nicht unbedingt dem Ideal von einem Sandstrand entsprechen und Bangalore - die Stadt in der es gesünder ist zu Rauchen als auf der Straße tief Luft zu holen. Und natürlich die Gegend um Pune und Pune selbst - hier gibt es wirklich ein paar nette kleine Flecken die es sich lohnt einmal in Ruhe anzusehen.
Menschen: Sehr, sehr freundlich. Es wird einem immer überall freundlich geholfen und auch der unbeugsame Drang der Inder, immer mit einem Fotos machen zu wollen läßt sich meist ertragen, da sie so nett und freundlich lächeln. Manchmal allerdings können Sie mit ihrer Freundlichkeit auch wirklich nerven, sie sind so freundlich, dass sie einem immer den Weg zeigen wollen, auch wenn sie selbst nicht die geringste Ahnung haben, wo der gewünschte Ort eigentlich ist
Denn unsere indischen Freunde kennen kein Nein. Also besser immer ein paar Leute nach den Weg fragen und sich danach für die Variante entscheiden, die am plausibelsten klingt... Das fehlende "Nein" wird aber ausgeglichen durch ein sehr lustiges "Ja", das durch sehr komisches Kopfnicken zum ausdruck gebracht wird, es wirkt als ob das Genick gebrochen wäre und der Kopf halbschnell nach links und rechts geschüttelt wird.
Tiere: Nein, bessser Hund und Kuh. Es gibt mehr Hunde als Kühe, da bin ich mir sicher, denn diese Vierbeinigen gesellen laufen überall zu jeder Tages und Nachtzeit umher und durchwühlen mit Vorliebe unseren Müll im Treppenhaus, was dazu führt, dass es immer aussieht wie sau...
Kühe sind Freunde, kein Futter. Tja, mir als altem Fleischfresser ist es noch immer ein wenig unverständlich, wieso ich die laufenden Steaks auf vier Beinen nicht Essen darf, nur weil im Bauch der Kühe die Götter wohnen sollen. Aber ich habe wenigstens das Glück christlich erzogen zu sein und kann mich daher manchmal an einem Schweinestück erfreuen.
Rikshawfahrer: Eine Gattung Mensch ohne die Indien zusammenbrechen würde. Allerdings gleichermaßen eine Gattung Mensch, die einem, wenn in Koregaon Park angetroffen, den letzten Nerv rauben kann durch ihre Faulheit, Arroganz und Frechheit: "It's raining, 50 Rps... " für eine Strecke die bei Sonnenschein mit Meter 20 Rps kostet...
Arbeit: Das mitunter nervigste Kapitel hier. Indisch Arbeitsweise ist anders. Man muss alles in minimalistische Aufgaben aufsplittern, ansonsten hat man unweigerlich das Gefühl die Leute schalten geistig ab. Columbo wäre hier verloren, wenn er nach 10 Minuten mit erhobener Hand ins Büro zurückschlendert "Achja, noch etwas..." Das geht hier einfach nicht. Auch die Zeitdauer mit der Aufgaben erfüllt werden sollte man sehr genau angeben. Eine Deadline ist mitunter etwas, was sich problemlos verschieben läßt. Aber es gibt auch Tricks mit denen man das ein wenig umgehen kann. Persönliche Beziehung aufbauen heißt hier das Schlagwort... wobei es leider bei unserem Internetzugang, der vor 3 Monaten beantragt wurde noch immer nichts hilft.. wir warten weiter...
Land: Groß, viel Dreck und Müll aber auch wunderschöne Landschaften wenn man aus der Stadt raus ist und vor allem eine sehr interessante Sprache - also nicht eine sondern viele. Die aber allesamt irgendwie mit lustigen, englisch klingenden Wörtern durchsetzt sind. Leider habe ich noch nicht sonderlich viel von diesem Land gesehen, ausser einen zwei Stränden, die allerdings nicht unbedingt dem Ideal von einem Sandstrand entsprechen und Bangalore - die Stadt in der es gesünder ist zu Rauchen als auf der Straße tief Luft zu holen. Und natürlich die Gegend um Pune und Pune selbst - hier gibt es wirklich ein paar nette kleine Flecken die es sich lohnt einmal in Ruhe anzusehen.
Menschen: Sehr, sehr freundlich. Es wird einem immer überall freundlich geholfen und auch der unbeugsame Drang der Inder, immer mit einem Fotos machen zu wollen läßt sich meist ertragen, da sie so nett und freundlich lächeln. Manchmal allerdings können Sie mit ihrer Freundlichkeit auch wirklich nerven, sie sind so freundlich, dass sie einem immer den Weg zeigen wollen, auch wenn sie selbst nicht die geringste Ahnung haben, wo der gewünschte Ort eigentlich ist
Tiere: Nein, bessser Hund und Kuh. Es gibt mehr Hunde als Kühe, da bin ich mir sicher, denn diese Vierbeinigen gesellen laufen überall zu jeder Tages und Nachtzeit umher und durchwühlen mit Vorliebe unseren Müll im Treppenhaus, was dazu führt, dass es immer aussieht wie sau...Kühe sind Freunde, kein Futter. Tja, mir als altem Fleischfresser ist es noch immer ein wenig unverständlich, wieso ich die laufenden Steaks auf vier Beinen nicht Essen darf, nur weil im Bauch der Kühe die Götter wohnen sollen. Aber ich habe wenigstens das Glück christlich erzogen zu sein und kann mich daher manchmal an einem Schweinestück erfreuen.
Rikshawfahrer: Eine Gattung Mensch ohne die Indien zusammenbrechen würde. Allerdings gleichermaßen eine Gattung Mensch, die einem, wenn in Koregaon Park angetroffen, den letzten Nerv rauben kann durch ihre Faulheit, Arroganz und Frechheit: "It's raining, 50 Rps... " für eine Strecke die bei Sonnenschein mit Meter 20 Rps kostet...Arbeit: Das mitunter nervigste Kapitel hier. Indisch Arbeitsweise ist anders. Man muss alles in minimalistische Aufgaben aufsplittern, ansonsten hat man unweigerlich das Gefühl die Leute schalten geistig ab. Columbo wäre hier verloren, wenn er nach 10 Minuten mit erhobener Hand ins Büro zurückschlendert "Achja, noch etwas..." Das geht hier einfach nicht. Auch die Zeitdauer mit der Aufgaben erfüllt werden sollte man sehr genau angeben. Eine Deadline ist mitunter etwas, was sich problemlos verschieben läßt. Aber es gibt auch Tricks mit denen man das ein wenig umgehen kann. Persönliche Beziehung aufbauen heißt hier das Schlagwort... wobei es leider bei unserem Internetzugang, der vor 3 Monaten beantragt wurde noch immer nichts hilft.. wir warten weiter...
Geschrieben von Nico Schuster
in the world around me, personal, india
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
2.Oktober - Ghandi's Geburtstag oder: Ein freier Tag fuer die Interns!
08:25
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Tja, wer meint Deutschland hat viele Feiertage, der kennt Indien nicht. Indien hat so viele Feiertage, dass in den Firmen A, nach der Geschäftsleitung entschieden wird, welche Feiertage man nutzt oder B, die Angestellten sich ihre Feiertage je nach Religion und Glauben selbst zusammenstellen können. Okay, der Geburtstag Gandhis ist einer der Feiertage die für ganz Indien gelten - daher hatten wir auch die Gelegenheit einen Tag etwas zu unternehmen.
Am Abend zuvor haben wir uns einen Fahrer samt Auto organisiert und beschlossen, dass wir uns das Sinhgad Fort anschauen wollen.
Das alte Fort liegt ca. 25km ausserhalb von Pune und die Fahrt führt am Kharakwasla Stausee entlang - einer der ersten Stauseen die in Indien gebaut wurden.
Dort angekommen sind wir dann auf die nicht mehr ganz so riesigen Reste des Fort gestossen - faszinierend wie man in Reiseführern einen übriggebliebenen Torbogen als großes Fort verkaufen kann. Auch die schnuckeligen Funkmasten liessen haben ein wenig die Stimmung gestört - aber das wohl nur bei uns Europäern. Die Inder kamen zu hunderten und sich in den zahlreichen Picknickflächen niedergelassen und gefuttert und gelacht. Als wir dann auf dem Rückweg vor einem der vielen Verkäufer standen, dachten wir zuerst er würde Bier verkaufen... zumindest klang sein Geschrei nach "Delightful Beer" aber wir Markus im Selbstversuch rausfand handelte es sich dabei um Eis.

Dafür waren die gerösteten Erdnüsse sehr lecker, die wir ein paar Meter weiter gekauft haben. Die Rückfahrt habe ich verpennt... wie fest denn ganzen restlichen Tag. Dafür bin ich nun endlich mit meinem Buch fertig "The wrong way home", das mir mein Ex-Flatmate Mark letztes Jahr in Sydney geschenkt hat. Ich habe es meistens nur während Flügen oder am Strand gelesen - daher waren auch meine Lesezeichen noch vom letzten Jahr: ein American Airlines Ticket nach Honolulu bzw. ein Kassenzettel vom ABC-Store nähe Waikiki-Beach
Achja, Bilder gibt hier [ Fotostream]
PS: Danke Rene für die Bilder!
Am Abend zuvor haben wir uns einen Fahrer samt Auto organisiert und beschlossen, dass wir uns das Sinhgad Fort anschauen wollen.Das alte Fort liegt ca. 25km ausserhalb von Pune und die Fahrt führt am Kharakwasla Stausee entlang - einer der ersten Stauseen die in Indien gebaut wurden.
Dort angekommen sind wir dann auf die nicht mehr ganz so riesigen Reste des Fort gestossen - faszinierend wie man in Reiseführern einen übriggebliebenen Torbogen als großes Fort verkaufen kann. Auch die schnuckeligen Funkmasten liessen haben ein wenig die Stimmung gestört - aber das wohl nur bei uns Europäern. Die Inder kamen zu hunderten und sich in den zahlreichen Picknickflächen niedergelassen und gefuttert und gelacht. Als wir dann auf dem Rückweg vor einem der vielen Verkäufer standen, dachten wir zuerst er würde Bier verkaufen... zumindest klang sein Geschrei nach "Delightful Beer" aber wir Markus im Selbstversuch rausfand handelte es sich dabei um Eis.

Dafür waren die gerösteten Erdnüsse sehr lecker, die wir ein paar Meter weiter gekauft haben. Die Rückfahrt habe ich verpennt... wie fest denn ganzen restlichen Tag. Dafür bin ich nun endlich mit meinem Buch fertig "The wrong way home", das mir mein Ex-Flatmate Mark letztes Jahr in Sydney geschenkt hat. Ich habe es meistens nur während Flügen oder am Strand gelesen - daher waren auch meine Lesezeichen noch vom letzten Jahr: ein American Airlines Ticket nach Honolulu bzw. ein Kassenzettel vom ABC-Store nähe Waikiki-Beach
Achja, Bilder gibt hier [ Fotostream]
PS: Danke Rene für die Bilder!
Nein, wir haben keine Webcams in unserer Wohnung oder werden an unserem Arbeitsplatz überwacht - wir sind hier ja nicht bei mir zuhause oder im Edison Center - aber womit ich doch ehrlich gesagt mit am wenigsten gerechnet hatte, seit ich mich für einen Auslandsaufenthalt entschieden habe, war ein Treffen mit meinen Profs.

Hr. Prof. Dr. Wagemann und Hr. Prof. Dr. Lang waren im Rahmen ihrer Suche nach Partnerunis in Bangalore und Pune unterwegs. In Bangalore haben wir uns übrigens nur um einen Tag verpasst
Nachdem die beiden Herren zuerst Bangalore unsicher gemacht hatten, sind sie ins beschauliche Pune gekommen. Hier stand auch ein Besuch bei unserem Arbeitgeber "Extentia" an. Bei einem mehr oder weniger förmlichen Dinner im mehr teueren "Taj Blue Diamond" haben Rene und ich dann auch den deutschen Director von Extentia, Marc Kremer kennenlernen dürfen.
Business Dinner Stories sind ja bekanntlich eher langweilig (auch wenn einige Geschichten sehr interessant waren), daher gleich der Sprung zum nächsten Tag. Wir (Susanne, Markus und ich) hatten sowieso schon geplant Pune einmal ein wenig näher nach Sehenswürdigkeiten abzugrasen und daher kurzerhand beschlossen, dass wir die Profs hier mitnehmen. Gesagt getan. Von der Company ein Großraumtaxi + Fahrer bestellen lassen und dann gings um 10 Uhr morgens los (Ja, pünktlich. Ich war sehr pisitiv überrascht...).
Vom Aga Khan Palace, in dem auch Ghandi seine letzte Ruhe fand, ging es zum Shaniwarwada (einer alten Burg) und dann in ein Museum. Aber die diskriminierenden Eintrittspreise von 200 Rps für Foreigner und 5 Rps für Inder haben uns dazu veranlasst lieber ein wenig die Strasse entlang zu spatzieren und dem Treiben dort zu zusehen. Danach haben wir dem Fahrer gebeten in der Nähe zur Laxmi Road zu halten, damit wir einen Blick auf einen Ganesha-Tempel werfen können. Hier durften unsere Profs dann einmal richtiges Indien erleben. Viele, viele Menschen laufen wild durcheinander, dazwischen viele hupende Autos und quietschende Rikshaws. Nach dieser ausgedehnten "Wanderung" ging es dann zum "Shinde Ohhatri" einem wunderschönen Tempel mit sehr viel Marmorboden - hier waren die Eintrittspreise wieder freundlicher: 2 Rps each
Über den militärischen Part Punes "the camp" sind wir danach wieder in Richtung Hotel gefahren und haben uns bei einem Stück Schokotorte und Fruchtsalat in der German Bakery von unseren Profs verabschiedet.
Alles in allem zwar ein kurzer aber sehr lohnenswerter Ausflug. Endlich kamen wir faulen Interns mal raus aus unserem Viertel und unsere Profs haben neben den ganzen Unis auch mal Indien erleben dürfen. Ganz nebenbei wurden die Fahrten auch durch nette Gespräche - schon fast wie in einer Vorlesung
- begleitet.
Impressionen gibts unter folgendem Link: [ Fotostream ]

Hr. Prof. Dr. Wagemann und Hr. Prof. Dr. Lang waren im Rahmen ihrer Suche nach Partnerunis in Bangalore und Pune unterwegs. In Bangalore haben wir uns übrigens nur um einen Tag verpasst
Business Dinner Stories sind ja bekanntlich eher langweilig (auch wenn einige Geschichten sehr interessant waren), daher gleich der Sprung zum nächsten Tag. Wir (Susanne, Markus und ich) hatten sowieso schon geplant Pune einmal ein wenig näher nach Sehenswürdigkeiten abzugrasen und daher kurzerhand beschlossen, dass wir die Profs hier mitnehmen. Gesagt getan. Von der Company ein Großraumtaxi + Fahrer bestellen lassen und dann gings um 10 Uhr morgens los (Ja, pünktlich. Ich war sehr pisitiv überrascht...).
Vom Aga Khan Palace, in dem auch Ghandi seine letzte Ruhe fand, ging es zum Shaniwarwada (einer alten Burg) und dann in ein Museum. Aber die diskriminierenden Eintrittspreise von 200 Rps für Foreigner und 5 Rps für Inder haben uns dazu veranlasst lieber ein wenig die Strasse entlang zu spatzieren und dem Treiben dort zu zusehen. Danach haben wir dem Fahrer gebeten in der Nähe zur Laxmi Road zu halten, damit wir einen Blick auf einen Ganesha-Tempel werfen können. Hier durften unsere Profs dann einmal richtiges Indien erleben. Viele, viele Menschen laufen wild durcheinander, dazwischen viele hupende Autos und quietschende Rikshaws. Nach dieser ausgedehnten "Wanderung" ging es dann zum "Shinde Ohhatri" einem wunderschönen Tempel mit sehr viel Marmorboden - hier waren die Eintrittspreise wieder freundlicher: 2 Rps each Alles in allem zwar ein kurzer aber sehr lohnenswerter Ausflug. Endlich kamen wir faulen Interns mal raus aus unserem Viertel und unsere Profs haben neben den ganzen Unis auch mal Indien erleben dürfen. Ganz nebenbei wurden die Fahrten auch durch nette Gespräche - schon fast wie in einer Vorlesung
Impressionen gibts unter folgendem Link: [ Fotostream ]

Okay, wie versprochen ein paar Bilder aus Bangalore.
Wenn Leute auf dem Boden sitzen, sind die Bilder vom Krishna Rajendra Market (City Market), wenn Leute zwischen Shopping-Centern und vielen hupenden Autos laufen ist es entweder die M.G. Road oder die Brigade Road
Bilder guckst du [ hier ]!
Geschrieben von Nico Schuster
in the world around me, personal, india
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Da bin ich nun, an meinem dritten Tag in Bangalore. Ja, Bangalore ist deutlich größer als Pune, ja es ist lauter als Pune und ja, es hat auch eine viiiiiiiiel schlechtere Luft als Pune. Aber lasst mich von Anfang an erzählen.
Ursprünglich war geplant, dass wir von unserer Chefin ein wenig eingewiesen werden und sie zu uns nach Pune kommt. Da aber ein paar Formalien in Indien etwas länger dauern wurde dieser Plan überworfen und wir sollten nach Bangalore kommen. Mit dem Bus.
Susanne und ich waren da erstmal nicht so begeistert. 20h Busfahrt - ich bin hier schon etliche Stunden mit dem Bus gefahren - Volksfest und Achterbahn sind ganz harmloses Kinderzeugs gegen indische Busfahrten.
Unser Bus fuhr für mit indisch-typischer 1-2 Stunden Verspätung in Pune los. Unser Schlafabteil war für zwei Personen konzipiert. Indische Personen. Für Europäer wirds ein wenig knapp - Gott sei dank, bin ich doch nicht so groß gewachsen. Ein kleines Grinsen auf die Lippen zauberte uns der Umstand, dass Susanne, eine eigene Wohnung hat und nicht bei uns Jungs wohnt - weil nur verheiratete Mädels sollten die Zimmer mit Jungs teilen - aber im Sleeper Bus, wo man fast keine Chance hat nicht irgendwann zumindest den Arm oder das Bein des anderen zu berühren weil man sich 20h ein Bett (Pritsche, Matratze, whatever) teilt scheint das kein Problem zu sein...
Die Fahrt wurde lediglich durch ein paar Pausen unterbrochen. Indische Busbahnhöfe sind strange. Aber das Personal ist überall unendlich freundlich. Bei einem Stop hatte sich Susanne fried veg bestellt. Ich nichts. Ich war glücklich mit 'ner Sprite. Ich konnte es dem Kellner und dem Oberkellner einfach nicht klarmachen, dass ich nichts will. Es wurde mehrmals versucht mir etwas auf den Teller zu legen
In Bangalore angekommen gings mit der Rikshaw ins Homeoffice wo wir auch nächtigen. Und ja wir arbeiten wirklich hier.
Ich hoffe, dass wir jetzt am Wochenende doch noch mal ein paar schöne Bilder machen können, wie High-Tech und Indische Kultur aufeinander prallen....
To be continued...
Pictures will be provided asap
Ursprünglich war geplant, dass wir von unserer Chefin ein wenig eingewiesen werden und sie zu uns nach Pune kommt. Da aber ein paar Formalien in Indien etwas länger dauern wurde dieser Plan überworfen und wir sollten nach Bangalore kommen. Mit dem Bus.
Susanne und ich waren da erstmal nicht so begeistert. 20h Busfahrt - ich bin hier schon etliche Stunden mit dem Bus gefahren - Volksfest und Achterbahn sind ganz harmloses Kinderzeugs gegen indische Busfahrten.
Unser Bus fuhr für mit indisch-typischer 1-2 Stunden Verspätung in Pune los. Unser Schlafabteil war für zwei Personen konzipiert. Indische Personen. Für Europäer wirds ein wenig knapp - Gott sei dank, bin ich doch nicht so groß gewachsen. Ein kleines Grinsen auf die Lippen zauberte uns der Umstand, dass Susanne, eine eigene Wohnung hat und nicht bei uns Jungs wohnt - weil nur verheiratete Mädels sollten die Zimmer mit Jungs teilen - aber im Sleeper Bus, wo man fast keine Chance hat nicht irgendwann zumindest den Arm oder das Bein des anderen zu berühren weil man sich 20h ein Bett (Pritsche, Matratze, whatever) teilt scheint das kein Problem zu sein...
Die Fahrt wurde lediglich durch ein paar Pausen unterbrochen. Indische Busbahnhöfe sind strange. Aber das Personal ist überall unendlich freundlich. Bei einem Stop hatte sich Susanne fried veg bestellt. Ich nichts. Ich war glücklich mit 'ner Sprite. Ich konnte es dem Kellner und dem Oberkellner einfach nicht klarmachen, dass ich nichts will. Es wurde mehrmals versucht mir etwas auf den Teller zu legen
In Bangalore angekommen gings mit der Rikshaw ins Homeoffice wo wir auch nächtigen. Und ja wir arbeiten wirklich hier.
Ich hoffe, dass wir jetzt am Wochenende doch noch mal ein paar schöne Bilder machen können, wie High-Tech und Indische Kultur aufeinander prallen....
To be continued...
Pictures will be provided asap

Okay, wir sind vollständig. Durchzählen - 1, 2, 3 und 4. Vier neue Interns für Extentia. Neben Rene, Markus und meinereiner hat nun auch Susanne das Rentnerstädtchen Pune erreicht. Da die Gutste ihren Flug so gelegt hatte, dass sie Ihren Geburtstag gleich einen Tag nach der Ankunft hat, mussten wir natürlich erstmal ordentlich Essen gehen.
So, jetzt wird ausgeholt... Es war am Wochenende Ganesha Festival - mit eines der wichtigsten Feste in Indien.
Und gerade in Pune wird die elefantenköpfige Gottheit im großen Maßstab gefeiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ganesha .
So wurden wir also Augenzeuge mehrerer lautstarker Umzüge - Ganesha, meist auf einem Wagen hinter einer wild tanzenden und schreienden Gruppe von Menschen hergezogen, dann wieder unterbrochen durch ein wildes Feuerwerk... Überall in der Stadt wurden die kleinen Schreine und Tempelchen herausgeputzt und groß geschmückt. Denn hier wird fleissig geopfert und gehuldigt.
Interessant bei der Geschichte: Der normale Alltag geht trotzdem irgendwie weiter.
Die Rikshawfahrer und Busdriver schummeln sich mit wildem Gehupe durch die tanzende Menge und auch die vielen Moped und Motorradfahrer lassen sich nicht wirklich von einem Umzug feiernder Menschen beeindrucken.
Achja, eine Tatsache gibt es, die haben wir zu spüren bekommen - es war ein Dry Day. Also nein, das heißt nicht es hat nicht geregnet sondern, das heißt es gab nichts mit Alkohohl zu trinken. Auch nicht im Silk Route dem Restaurant unserer Wahl für diesen Abend - zu dem wir logischerweise zu viert in einer Rikshaw gefahren sind.Es sah ja schon ein wenig noble aus... und auch die Preise auf der Speisekarte waren ein wenig höher als wir es eigentlich von den indischen Restaurants gewohnt waren. Aber wir hatten Hunger.
Was man übrigens auf dem Bild sieht ist übrigens unsere Bestellung - 4 Personen wohlgemerkt... In der Wahl unseres Tisches waren wir wohl ein wenig äh... sparsam für die Menge an Tellern und Schächen die darauf abgestellt werden sollten.
Und das Essen war wirklich absolut megalecker. Sehr, sehr fein. Und vom Service definitiv spitze! Jetzt brauche ich nur die reiche Single-Inderin die mir ein solches Leben finanziert
Den restlichen Abend und damit Susa's Geburtstag haben wir auf unserem Balkon verbracht, schliesslich war ja für Sonntag Abend zur Abwechslung mal wieder Essengehen angesagt. Diesmal im Thousand Oaks auf der East Street. Optisch alles ganz nett, auch meine Fish Finger waren lecker aber 1,5 Stunden auf das Essen zu warten ist selbst für Indien zu viel.
+++ BREAK +++ So, mittlerweile ist auch schon wieder Dienstag und wir befinden uns gerade bei der Planung unserer Trips nach Bangalore - nein, natürlich nicht zum Privatvergnügen sondern aus Geschäftlichen Gründen... Update folgt....
Die obligatorischen Schnapschüße gibts hier [ Flickr Stream ]
... Extentia ansich ist schon ein netter Arbeitgeber.Die Maids wuseln hier im Takt von ca. 30 Minuten um einen herum und stellen Kaffee oder Tee auf den Tisch und zwischendurch immer wieder was kleines zum Futtern - Kekse, Cracker, Sandwiches etc...
Was allerdings das ist, was ich gerade gegessen habe weiß ich nicht. Es sieht auf dem Foto aus wie Reis; schmeckt aber nicht so. Ist wohl auch keiner.
Eindeutig identifizieren konnte ich Erdnüsse und ein Stück Zitrone.
Auf jeden Fall passen die Erdnüsse geschmacklich so überhaupt nicht dazu, und genau das macht es widerum aus, dass es doch lecker schmeckt und man beim knabbern ab und zu ein erdnussiges Highlight erlebt. Ich hab auf jeden Fall mein Tellerchen aufgefuttert... vielleicht finde ich ja noch jemanden, den ich fragen kann was es eigentlich war
« vorige Seite
(Seite 3 von 6, insgesamt 57 Einträge)
nächste Seite »
Als PDF ansehen: Kategorie india | Dieser Monat | Vollständiges Blog
Als PDF ansehen: Kategorie india | Dieser Monat | Vollständiges Blog
Layout by Ricky Wilson | Serendipity Template by Carl Galloway | Login





