Wenn man auf einem Hügel steht, schaut man sich um.
Du kannst das jetzt auch!
Unter http://weltversteher.de/panorama/parvati.htm ist der Rundumblick vom Parvati Hill zu geniessen.
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Geschrieben von Nico Schuster
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Mittwoch... fangen wir mit Mittwoch an. Mittwoch war für diese Woche mein letzter Arbeitstag. In Indien ist nämlich gerade - wie im anderen Beitrag schon geschrieben - Diwali. Zu Diwali hat man sich, ganz ähnlich wie im Westen, ausserdordentlich gern, besucht Freunde, wünscht jedem nur das Beste und ist einfach ein wenig netter zueinander. Weil Extentia sich auch sehr stark für diejenigen engagiert, die es nicht so gut getroffen haben, wird im Rahmen des Sakaar-Programms jedes Jahr ein wenig mit Kindern aus ärmeren Verhältnissen gefeiert. Auch dieses Jahr waren also wieder 50 Kinder da und die Mitarbeiter von Extentia und wir Praktis haben mit Ihnen gemalt und gelacht. Beliebter Sport oder besser Mutprobe bei den Kids: Geh' zu den Weißen und geb ihnen die Hand
Donnerstag hatten wir eigentlich geplant die Schlangenfarm in Pune zu besichtigen. Haben wir aber in Ermangelung eines Taxis doch nicht. Dafür sind Markus und ich am Nachmittag Richtung Laxmi Road bzw. noch ein wenig weiter gefahren und haben den Parvati Hill mit all seinen Tempeln besucht. Auch hier sind überall große Zeichnungen am Boden zu finden, die - morderner Technik sei dank - nun auch mit der dazugehörigen Nummer des Künstlers - meistens übrigens kleine Mädchen - versehen sind. Von der Mauer des Temples hat man einen tollen Überblick über ganz Pune. Zumindest soweit man eben sehen kann. Das kleine Slum direkt am Fuße das Hügels lassen wir dabei mal ein wenig aus den Augen. Da man beim betreten eines Tempels anstandshalber die Schuhe auszieht wurden wir von ein paar kleinen Mädels ganz begeistert angeschaut: Die haben ja weiße Füße die Westler! Schelmisch und neckisch haben haben die kleinen immer wieder versucht unsere Aufmerksamkeit zu erregen und uns dann am zum Abschied freudig gewunken - nett und putzig sind sie ja schon. Und irgendwie noch immer faszinierend, dass man nach all den vielen Jahren der Englischen Kolonialzeit und des vielen TV-Schunds um Fernsehen mit seiner weißen Hautfarbe noch immer für Aufsehen sorgen kann.Der Abstieg war ein wenig nerviger als der Aufstieg, da die Treppen bzw. der Weg eher nach unten abfallen und man sich darum ein wenig gegen die Schwerkraft richten muss (siehe das lustige Bild). Den Rückweg haben wir per pedes angetreten.. zumindest teilweise. Wir sind ein wenig durch die Gegend marschiert, bis wir einen Park erreicht haben, den wir illegalerweise durch ein Loch im Zaun und einen gewagten Sprung über den Wassergraben betreten haben.Als sich die Sonne so langsam aber sicher verabschiedete, haben wir Rene angerufen und ausgemacht, dass wir uns bei den Aurora Towers auf der MG Road treffen und dort noch die vielen Lichter anlässlich Diwali anschauen und etwas essen gehen. Mit den Lichtern wurde es leider nichts. Pune hatte mal wieder für zwei Stunden keinen Strom. Aber wir waren Essen. Chinesisch/Indisch. Vom rumrotzenden Personal mal abgesehen war es wirklich lecker.
In unserer Strasse angekommen haben wir beschlossen noch kurz einen Abstecher in einen Shop zu machen: 1. farbigen Sand kaufen und 2. einen Ball kaufen, damit wir was zu spielen haben. Wir waren erfolgreich mit beiden Tasks.
Vor unserer Wohnungstüre haben wir dann versucht mit dem bunten Sand sowas ähnliches wie unsere Nachbarn zu malen. Das ganze nennt sich übrigens Rangoli. Dabei haben wir aber dann festgestellt, dass unsere Nachbarn entweder viel mehr Talent oder bessere Werkzeuge oder beides haben als wir. Trotzdem, der Nachbar gegenüber hat sich unser Kunstwerk freudestrahlend angeschaut. Wir haben zwar keinen großen Ganesh aber dafür eine Deutsche und Indische Flagge Alle Bilder gibt es übrigens auf Flickr:
[ Parvati Hill & Temple + Pune ]
[ Diwali bei Extentia und bei uns]
Geschrieben von Nico Schuster
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So, wie angekündigt sind nun die Bilder der [ Hochzeit ], unseres [ Halloween-Abends ] und unseres
[ Rooftop-Dinners ] bei Flickr zu finden. Guckst du...
[ Rooftop-Dinners ] bei Flickr zu finden. Guckst du...

Diwali ist eines der wichtigsten Fest im hindi-gläubigen Indien. Es dauert mehrere Tage und erinnert bisweilen stark an das christliche Weihnachten. Da die Feiertage aber erst noch bevorstehen, kann ich noch nicht sonderlich viel erzählen. Aber den Link zu [ Wiki ] gibts schon mal!
Geschrieben von Nico Schuster
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So... holen wir einfach mal ein paar Tage nach. Wir waren natürlich nicht untätig die letzte Tage und haben auch wieder ein wenig etwas unternommen. Eigentlich wollten wir zu Halloween auf eine Party in den ABC-Farms - sehr praktisch, weil direkt ums Eck von unserer Wohnung. Auf den Weg dahin kam eine SMS die Party wurde verlagert. Eigentlich gar nicht schlimm, denn keiner von uns hatte wirklich Bock auf Party. Wir wollten also nur ein Bier trinken gehen und Feierabend verkünden. Weil die Kellner aber so unfähig waren - aus einem bestellten Chicken wurde ein blauer, komisch schmeckender Cocktail, aus unseren zwei Strong Beer und zwei Fosters wurden irgendwie 6 Bierflaschen - war der Abend doch irgendwie noch so richtig lustig... wir haben uns köstlich darüber amüsiert. Den Heimweg haben wir dann getrennt angetreten. Susanne und Rene und Markus und ich. Während Susanne und Rene es geschafft haben die 1km kurze Wegstrecke bei einem wildfremden im Auto mitzufahrne kamen Markus und ich auf die Idee auf eine vorbeifahrende Rikshaw mit Ladefläche zu springen. Alles in allem sehr lustig... von dem weiteren nächtlichen Ausflug erzähle ich dem geneigten Leser wohl besser persönlich, die Story ist einfach zu strange.
Hochzeiten auf Muslimische Art - aber doch mit Indientouch...Sonntag, 4. November, 8:30 Uhr. Mitu steht vor der Türe. 8:45. Susanne und Dennis stehen auch vor der Türe. Während sich die Mädels in ihren Sari wickeln bewundern wir Jungs stolz unsere Kurtas. Mit etwas Verspätung geht es dann in das Dorf unserer Arbeitskollegin und unserer Kollegen, die sich verheiraten. Die Trauung ist strange. Zuerst faselt ein alter Mann mit Bart irgendetwas, dann wander der Bräutigamm reich geschmückt auf die Bühne und fängt auch an irgendwas zu faseln. Währenddessen sitzt die Braut umringt von vielen Frauen in einem Hinterzimmer des Saals. Wir als Weiße durften ausnahmsweise zu ihr und "Hallo" sagen bzw. gratulieren. Für einen im mehr ider weniger frauenfreundlichen Deutschland aufgewachsenen Jungen wie mich war das Bild eni wenig befremdlich: In den aufgestellten Stuhlreihen im Saal nur Männer - die Frauen saßen dahiner auf am Boden ausgebreiteten Tüchern. Tja, als der Junge Bräutigam dann mit seinerm Sprüchlein fertig war, war die ganze Show auch schon vorbei. Danach wurden noch ein paar Bilder gemacht und das Essen hat begonnen. Die Leute haben uns alle sehr herzlich aufgenommen und rührend umsorgt. Uns wurden Sitzplätze angeboten, es wurde nach unserem Befinden gefragt und auch der Bräutigam und die Braut haben sich offensichtlich sehr gefreut, dass sie an ihrer Hochzeit Besuch von "Europäern" hatten. Ich habe es mir zwar deutlich anders vorgestellt - aber interessant war es allemal - so viel zum Thema "sich abkapslen und nicht integrieren..." aber lassen wir das...
Bilder folgen alsbald...
Das passiert, wenn man Indern deutsche Wörter beibringt:Auf einmal haben Sie deutsche Statusmelungen und schreiben im ICQ auf Deutsch "Entschuldigung sie, mir, bitte und vielen dank fur URL." - kam zurück als ich meinem HR Chef einen Link geschickt hatte
Tja, so kanns gehen...
Geschrieben von Nico Schuster
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Eigentlich hatten wir es ja schon lange geplant: Mal wieder eine Party in unseren Räumlichkeiten. Und mein vergangener Geburtstag war dann tatsächlich mal ein willkommener Aufhänger für eine kleine Feier.Die Einladungsmail wurde pauschal von niemandem beantwortet und um zehn war noch kein Schwein da. Okay, kein Problem. Wir (unsere übliche Gruppe aus Ganga Orchad) waren aber mit unserem Topf Bowle trotzdem ganz glücklich draussen auf dem Balkon. klopf klopf. Ah, schön Xabi und Stacey tauchen auf. Ja die Franzosen kommen vlt. auch noch... okay... mal schaun.
So gegen zwölf öffnete sich dann die Wohungstür noch einmal und ein ganzer Strom von lauter Leuten schwappte ins Zimmer. Neben den üblichen Verdächtigen Spaniern und Franzosen hatten wir auch 2 Jungs aus Afrika da, die erstmal Ihre Musikanlage auspackten, Schweizer Eidgenossen habe ich auch auf einmal in meiner Küche entdeckt sowie türkische Madels und einen indisch aussehenden und klingenden Santosh, der aber Bayer ist
Ausser einer kleinen Aufforderung de Polizei, doch bitte etwas leiser zu sein gab es keine weiteren Zwischenfälle. Dennis, Rene und ich nutzten nachdem die letzten Gäste gegangen waren noch die Chance eine Runde heimlich durch den Pool zu schwimmen und damit war der Abend/die Nacht dann auch beendet.
Denn Sonntag haben wir - wie üblich - bei einen Frühstück in der German Bakery begonnen und danach bis Abends im "Club Solaris - Piramids Pool" verbracht. Ein wunderbarer ausgleich nach einer solchen Nacht! Obwohl der Eintritt von 150 Rps zwar schon fast europäisch wirkt...Achja: Nein, ich habe hier keine Inderinnen gesehen! Es waren nur indische Jungs da und die Mädels die wir selber mitgebracht hatten. Ich glabue Indien ist noch Meilenweit davon entfernt "Emanzipation" und "Gleichberechtigung" problemlos aussprechen zu können.

Am Abend waren wir von Mitu zu Ihrem Geburtstagsessen eingeladen. Typisch indisch haben Markus, Rene auch lustige Dinge auf der Speisekarte bestellt. Naja, die beiden haben lustige Dinge bestellt. Ich blieb bei Chicken Biriyani - da weiß ich was ich hab.
Pictures:
[ Birthday-Party-Pics ]
[ Poolday-Pics ]
[ Mitu's Birthday-Dinner-Pics ]
Nein, ich bin nicht von selbst auf die Idee gekommen mir ne Blume und meinen Namen auf die Hand zu "hennaen".Das war Mitu, meine Kollegin hier. Sie hat mit Freude festgestellt, dass Susanne von einer anderen Kollegin - bei der wir zur Hochzeit eingeladen sind - eine Packung Hennafarbe bekommen hat. Und diese Farbe musste natürlich an irgendeinem Objekt ausprobiert werden.
Dieses Objekt war dann ich.
Wer genauer wissen will was das Zeug eigentlich ist, der frage unsere gute, alte Freundin Wiki oder klicke sich ins Indien Netzwerk.
Geschrieben von Nico Schuster
in the world around me, personal, india
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... oder wie soll ich denn nun meinen Geburtstag, die kurze Geschichte vom Wochenende in GOA und meiner wachsenden Berühmtheit in Indien in einem Satz anreissen?
Also, fangen wir an:
GOA ( siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Goa ) ist ein netter Flecken hier in Indien und weitläufig eher für seine ausschweifenden Techno-Partys bekannt. Da wir allerdings Off-Season hier waren hatten die meisten Läden noch viel zu viel damit zu tun ihre Einrichtung zu erneuern und darum gabs eher wenig Party.
In Pune abgereist sind wir am Donnerstag Abend mit einem Sleeper-Bus von Paulo-Travels. Der war eigentlich soweit ganz okay - es ist zwar ein wenig ungewohnt so nahe an Markus zu schlafen, aber man kann es aushalten g
Anfangs war die Fahrt ja noch ganz okay aber im zweiten Teil wurde die Strasse abgeschafft und dafür durch Feldwege ersetzt. Was in einem Bus mit großem Radstand zu relativ lustigen Schaukelbewegungen führen kann.
Morgens in Mapsa (zumindest wird der Ort so gesprochen) angekommen und mit dem Taxi zu unserem Resort gefahren - schön, dass der Fahrer auch mal wieder keine Ahnung hatte und so für eine 5km Strecke eine Dreiviertelstunde gebraucht hat.
Den Tag haben wir dann relativ verschlafen am Strand und der Hotelbar verbracht. Interessanterweise war die Minibar in Goa noch immer günstiger als der billigste Bottle-Shop in Pune. Das gibt einem irgendwie zu denken. Den Abend haben wir im weltbekannten - zumindest seit es im Lonely Planet steht - Stone House verbracht. Im übrigen das schärfste Pfeffersteak und das schlechteste Cocktail House-Special das es gibt.
Am nächsten Tag haben wir uns dann ein wenig die Gegend angesehen. Darunter zum Beispiel das Fort Aguada gefolgt von einer Tour zum Dolphin Spotting - ja, richtig, wir waren mal so richtig Touri-Like unterwegs. Und wir haben Flippers-Kumpels tatsächlich gesehen und nebenbei auch noch gelernt, dass neben dem Fort eine riesen, riesen, riesen Villa oder sowas in der Art ist, wo fast jeden Tag eine Scene für irgendeinen Hindi-Film gedreht wird. Tja, was Goa nicht so alles zu bieten hat
Der Nachmittag bestand aus Strand und einer Tour ans nahe gelegene Calangute oder so. Typisches Touri-Dorf würde ich einfach mal behaupten - wenn auch im Moment noch ein wenig im aufwachen da noch keine Saison ist. Den Abend haben wir dann trotzdem versucht in Tito's zu verbringen - leider ohne Erfolg - die Musik war so unendlich einschläfernd, dass auch die guten Cocktails nichts mehr an unserer Ausbruchsstimmung ändern konnten.
Den Sonntag haben Markus und ich damit verbracht extrem früh aufzustehen und mit "Jake the Snake" auf Crocodile-Tour zu gehen. Ja, in Australien habe ich die Dinger nur im Zoo gesehen - hier in Indien lagen tatsächlich ein paar von den Ur-Tieren am Ufer und haben sich gesonnt. Tja, was soll man zum Nachmittag sagen... Strand? 
Den Spätnachmittag / Abend haben wir damit verbracht in Panjim - der Hauptstadt Goas - ein wenig das portugiesische Flair vergangener Zeit in der Altstadt zu suchen. Ich glaube wir waren eher wenig erfolgreich - sind aber dafür by chance Zeuge einer netten Veranstaltung von Schulkindern geworden, die mit bunten Farben Bilder auf den Boden gemalt haben und über die dann abgestimmt wurde.
Am Abend waren wir noch ein wenig an der Poolbar.

Den Montag Morgen haben wir noch einmal so richtig den indischen Ozean oder das arabische Meer genossen - das kommt jetzt darauf an wo genau man hier die Grenze ziehen will. Nach einem goanischen Mittagessen sind wir in Richtung Old-Goa aufgebroche, der ehemaligen Hauptstadt, die dereinst so reich und groß gewesen sein soll wie London. Tja, viel ist nicht mehr übrig von Alt-Goa nur einige, der hier überaus häufig anzutreffenden, katholischen Kirchen.
Danach haben wir uns wieder Richtung Mapsa aufgemacht - wo unser Goa-Trip auch angefangen hat. Nachdem wir noch einige Zeit hatten haben wir einen sehr ausführlichen Bummel über den Markt unternommen und uns natürlich wie brave Touris das so machen mit Billigrammsch eingedeckt.
Kurzzusammenfassung Goa: Wir waren zu früh, denn die meisten Lokale waren noch im Aufbau - andererseits weiss ich nicht ob ich noch mehr Engländer im Rentneralter vertragen hätte. Die Getränke sind deutlich günstiger als in Maharashtra, die Architektur ist sehr schön - wenn man ein wenig auf diese Bauart steht - die vielen Händler und Taxifahrer sind einfach zu nervig - "Hey my friend - wanna taxi? or scooter? or massage?" Die Strände sind teilweise sehr dreckig und an die Kühe muss man sich auch erst irgendwie gewöhnen - kann aber sein, dass zur Hauptsaison noch ein paar Tonnen Sand über den Dreck geschüttet werden und die MuhKuhs woanders schlafen müssen.
Trotz dem Gemecker: Es war mal klasse aus Pune zu entfliehen.
Nachdem der Montag auch mein 26er Geburtstag war erklärt sich nun auch ein wenig die Überschrift - zumindest Teilweise. Die Berümtheit ist noch nicht geklärt. Darum ein Ausschnitt aus der Times of India:

Tja, so kanns gehen - eben noch im Bollywood-Film und schon in der Indian Times - wohlgemerkt in der Rubrik "Times Business"
Last but not least möchte ich mich auch bei allen Freunden, Verwandten, Kollegen und Bekannten bedanken, die mir aus allen Ecken der Welt die besten Wünsche gemailt haben! Merci vielmals!
Alle Bilder gibts hier: [ Flickr Photostream ]
Also, fangen wir an:
GOA ( siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Goa ) ist ein netter Flecken hier in Indien und weitläufig eher für seine ausschweifenden Techno-Partys bekannt. Da wir allerdings Off-Season hier waren hatten die meisten Läden noch viel zu viel damit zu tun ihre Einrichtung zu erneuern und darum gabs eher wenig Party.
In Pune abgereist sind wir am Donnerstag Abend mit einem Sleeper-Bus von Paulo-Travels. Der war eigentlich soweit ganz okay - es ist zwar ein wenig ungewohnt so nahe an Markus zu schlafen, aber man kann es aushalten gAnfangs war die Fahrt ja noch ganz okay aber im zweiten Teil wurde die Strasse abgeschafft und dafür durch Feldwege ersetzt. Was in einem Bus mit großem Radstand zu relativ lustigen Schaukelbewegungen führen kann.
Morgens in Mapsa (zumindest wird der Ort so gesprochen) angekommen und mit dem Taxi zu unserem Resort gefahren - schön, dass der Fahrer auch mal wieder keine Ahnung hatte und so für eine 5km Strecke eine Dreiviertelstunde gebraucht hat.
Den Tag haben wir dann relativ verschlafen am Strand und der Hotelbar verbracht. Interessanterweise war die Minibar in Goa noch immer günstiger als der billigste Bottle-Shop in Pune. Das gibt einem irgendwie zu denken. Den Abend haben wir im weltbekannten - zumindest seit es im Lonely Planet steht - Stone House verbracht. Im übrigen das schärfste Pfeffersteak und das schlechteste Cocktail House-Special das es gibt.
Am nächsten Tag haben wir uns dann ein wenig die Gegend angesehen. Darunter zum Beispiel das Fort Aguada gefolgt von einer Tour zum Dolphin Spotting - ja, richtig, wir waren mal so richtig Touri-Like unterwegs. Und wir haben Flippers-Kumpels tatsächlich gesehen und nebenbei auch noch gelernt, dass neben dem Fort eine riesen, riesen, riesen Villa oder sowas in der Art ist, wo fast jeden Tag eine Scene für irgendeinen Hindi-Film gedreht wird. Tja, was Goa nicht so alles zu bieten hat
Den Sonntag haben Markus und ich damit verbracht extrem früh aufzustehen und mit "Jake the Snake" auf Crocodile-Tour zu gehen. Ja, in Australien habe ich die Dinger nur im Zoo gesehen - hier in Indien lagen tatsächlich ein paar von den Ur-Tieren am Ufer und haben sich gesonnt. Tja, was soll man zum Nachmittag sagen... Strand? Den Spätnachmittag / Abend haben wir damit verbracht in Panjim - der Hauptstadt Goas - ein wenig das portugiesische Flair vergangener Zeit in der Altstadt zu suchen. Ich glaube wir waren eher wenig erfolgreich - sind aber dafür by chance Zeuge einer netten Veranstaltung von Schulkindern geworden, die mit bunten Farben Bilder auf den Boden gemalt haben und über die dann abgestimmt wurde.
Am Abend waren wir noch ein wenig an der Poolbar.

Den Montag Morgen haben wir noch einmal so richtig den indischen Ozean oder das arabische Meer genossen - das kommt jetzt darauf an wo genau man hier die Grenze ziehen will. Nach einem goanischen Mittagessen sind wir in Richtung Old-Goa aufgebroche, der ehemaligen Hauptstadt, die dereinst so reich und groß gewesen sein soll wie London. Tja, viel ist nicht mehr übrig von Alt-Goa nur einige, der hier überaus häufig anzutreffenden, katholischen Kirchen.
Danach haben wir uns wieder Richtung Mapsa aufgemacht - wo unser Goa-Trip auch angefangen hat. Nachdem wir noch einige Zeit hatten haben wir einen sehr ausführlichen Bummel über den Markt unternommen und uns natürlich wie brave Touris das so machen mit Billigrammsch eingedeckt.Kurzzusammenfassung Goa: Wir waren zu früh, denn die meisten Lokale waren noch im Aufbau - andererseits weiss ich nicht ob ich noch mehr Engländer im Rentneralter vertragen hätte. Die Getränke sind deutlich günstiger als in Maharashtra, die Architektur ist sehr schön - wenn man ein wenig auf diese Bauart steht - die vielen Händler und Taxifahrer sind einfach zu nervig - "Hey my friend - wanna taxi? or scooter? or massage?" Die Strände sind teilweise sehr dreckig und an die Kühe muss man sich auch erst irgendwie gewöhnen - kann aber sein, dass zur Hauptsaison noch ein paar Tonnen Sand über den Dreck geschüttet werden und die MuhKuhs woanders schlafen müssen.
Trotz dem Gemecker: Es war mal klasse aus Pune zu entfliehen.
Nachdem der Montag auch mein 26er Geburtstag war erklärt sich nun auch ein wenig die Überschrift - zumindest Teilweise. Die Berümtheit ist noch nicht geklärt. Darum ein Ausschnitt aus der Times of India:

Tja, so kanns gehen - eben noch im Bollywood-Film und schon in der Indian Times - wohlgemerkt in der Rubrik "Times Business"
Last but not least möchte ich mich auch bei allen Freunden, Verwandten, Kollegen und Bekannten bedanken, die mir aus allen Ecken der Welt die besten Wünsche gemailt haben! Merci vielmals!
Alle Bilder gibts hier: [ Flickr Photostream ]
Yes, finally we made it possible: Ganga Orchid has now a broadband connection! Okay, der Reihe nach. Wir haben, nein, falsch. Nochmal. Tobi hat im Juli bereits nach einer Internetverbindung gefragt. Diese wurde dann auch bestellt. Leider wurde der Termin immer wieder verschoben und vor ein paar Tagen wurde uns dann gesagt: Wir können in diese Wohnung gar kein Internet liefern. Okay. Selbst ist der Praktikant. Also ab auf die Strasse und im Nebengebäude einen ISP gefunden. Der kann Internet in die Wohnung bringen... Hat er dann auch gemacht, ganz wörtich zu nehmen.Am Samstag standen auf einmal Leute vor der Tür und haben gefragt zu welchem Fenster denn das Internet reinkommen soll... Ja, wir verkabeln hier über die Dächer des siebten Stocks runter durchs Fenster im dritten Stock.
Long story short: Es geht! Endlich.
Den Abend haben wir gemütlich auf unserem Balkon bei hausgemachter Bowle verbracht und sind danach ins TDS - Ten Downing Street - einem der ältesten Clubs in Pune. Leider machen die Dinger hier um 23:30 zu

Nach einer nervigen Rikshawfahrt - ich habe den Fahrer diesmal freundlich angemeckert und ihm gesagt wenn er weiter blöd tut werde ich mich mal kurz mit der Police unterhalten - haben wir dann noch ein wenig der "Bet-Party" beigewohnt. Von neun abends bis sechs morgens haben die gläubigen Inder in unserer Society den Obergott Kali angebetet. Und nachdem Dennis und ich uns auch brav die rituelle Feuerreinigung gegeben haben sind wir relativ erschöpft ins Bett gefallen.
Der Sonntag war ein nichts-tu Tag. Ausser einem Abendessen im Riverview Restaurant um die Ecke haben wir nichts unternommen.
Weitere Bilder gibts bei [ Flickr ]
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