... der einem auf den Wecker geht:
Mit diesem Wecker ist pünktliches Aufstehen garantiert!
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Geschrieben von Nico Schuster
in personal, situationskomik, web&technik
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Letztens habe ich mal wieder sehr bescheiden geschlafen. Da ich zu den Menschen gehöre, die einen Fernseher in Reichweite des Bettes stehen haben, wurde dieser dann auch eingeschaltet. Normalerweise funktioniert dieses Einschlafmittel auch ganz ganz. Man schaltet auf 3sat oder Bayern und döst gemütlich zu den sanften Klängen der x-ten Folge "Space Night" ein. Diesmal nicht. Ich kam auf die idiotische Idee zu zappen. Auf DMAX, einem Sender den ich anfangs wegen seiner vielen Dokumentationen sehr mochte, schraubt nun rund um die Uhr eine Bande von amerikanischen Motorradbauern an wahnwitzigen Maschinen rum, auf den Musiksendern läuft ja sowieso nichts anderes als Klingeltonwerbung - also schnell weiterzappen - und während auf Pro7 und Co. früher noch die Folgen des Nachmittags/Abendprogramms wiederholt wurden sind nun auch hier nur noch Call-In-Shows für Hirnamputierte (Sorry, aber wer schaut sowas länger als 10Sek? Und vor allem, wer ruft da an????) zu finden. Nachdem ich mich gekonnt an den nur leicht bekleideten aber dafür trotzdem in einer schumrig beleuchteten Halle fußballspielenden Damen auf DSF vorbeigeschaltet habe, bekam ich einen Schreck als mir in einer Vorschau verkündet wurde, dass Uri Geller bald wieder anfängt Löffel zu verbiegen... puh, Gott sei Dank nur eine Vorschau. Aber dann, ich war wieder hellwach, also richtig hellwach. Und zwar in dem Moment als ich beim ehemaligen Früchtchen-Sender RTL gelandet bin. Was sehen meine leider nicht mehr halb oder ganz müden Augen: Ich bin ein Star - Holt mich hier raus. Whaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa (meine ehemaligen Mitstudis kennen diesen Schrei, der eigentlich die Panik über den Umfang des Klausurstoffs beschreibt). Die gleiche Art Panik hat mich auch beim Anblick des Fernsehers befallen:- Wieso muss das sein?
- Wieso so viel (noch eine Staffel/Skript)?
- Wen interessiert das eigentlich?
- Ich pack das nicht. Niemals.
Nein, das soll keine Werbung sein. Es ist nur der Ausdruck meiner Hilflosigkeit gegenüber der volksverdummenden Eigenschaften des aktuellen TV-Programms. Wann genau war eigentlich der Zeitpunkt, wo aus Quiz- und Gewinnspielfragen PublikumsverarXXX wurde?
Womit schneidet man Zwiebeln?
(aufgeschnappt bei den Kochprofis auf RTL2)
a) Messer
b) Löffel
WTF?? Hallo? Und wir fragen uns wieso wir bei PISA schlechter abschneiden als andere Länder? Ohne Worte... ich geh lesen. Gute Nacht.
Geschrieben von Nico Schuster
in personal, situationskomik, the world around me
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Wenn auch mit ein wenig Verspätung, so möchte auch ich allen ein gutes Neues wünschen und euch den Jahresanfang ein wenig mit diesem Video versüßen, dass mir ein indischer Bekannter gemailt hat.
Geschrieben von Nico Schuster
in india, personal, the world around me
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Frohes Fest und besinnliche Tage an alle, die über diese Seiten stolpern Und nun noch ein ganz wichtiger und zugegeben auch ein wenig ironisch/sarkastisch gemeinter Tip für alle mit unbrauchbaren Geschenken unterm Weihnachtsbaum:
Versandhandelsrecht.de
Und für all die anderen Kleinigkeiten bietet sich ja im Anschluss noch immer das Schrottwichteln an g
In diesem Sinne ein frohe Weihnachten, schöne Feierteage und viele, lecker Plätzchen, Loibla, Bredla, Kipferl etc..
Geschrieben von Nico Schuster
in personal, situationskomik, the world around me
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Die letzten Jahre hatten es in sich. Da bin ich mit Haien am Great Barrier Reef geschwommen, habe auf den Fijis literweise Kava getrunken, bis die Lippen taub waren, war auf hawaiianischen Vulkanen spazieren, habe Kunstwerke in den Uffizien bestaunt, Becherovka und Wodka in Prager Discotheken bestellt, habe in Melbourne Geld beim Wetten verloren und in der Schweiz meine neuen Carving-Ski ruiniert, habe an der FH für gute Klausurnoten gebetet, lag stundenlang an einigen der schönsten Stränden der Welt, habe mein Handy in einer indischen Autorikshaw verloren, bin mit dem Hubschrauber auf einen Gletscher geflogen, war mit Freunden beim Zelten und auf Almhütten, habe Kangaroos gejagt und wurde von Wekas in die Finger gebissen, habe in Wien Freunde aus Sydney getroffen und habe es zwischendurch sogar manchmal geschafft etwas für mein Studium zu tun und mir einen Job zu besorgen. Und da wären wir nun. Neben einem mittleweile gut gefülltem Flugmeilenkonto ist das Studium auch erfolgreich beendet (das Overall Rating hat eine Note von 2,0 ergeben) und bald geht's frisch, fromm, fröhlich, frei ins Berufsleben.
„Das Einmalige an einer Freundschaft ist weder die Hand, die sich einem entgegenstreckt, noch das freundliche Lächeln oder die angenehme Gesellschaft. Das Einmalige an ihr ist die geistige Inspiration, die man erhält, wenn man merkt, daß jemand an einen glaubt.“Daher einfach mal ein herzliches "Danke" an alle, die mich auf dem Weg begleitet haben, meine Stimmungsschwankungen ertragen und mir gut zugeredet haben, wenn ich mal nicht so gut drauf war. Und natürlich auch ein "Danke" für die vielen lustigen Gespräche, Lernrunden, spontanen Aktionen, Feste, Feiern und Feten. Auf dass noch viele kömmen mögen!
Ralph Waldo Emerson
Anbei, noch was zu schmunzeln...

(Danke an Andrea für die Schal-Leihgabe und Markus fürs Foto)
Morgen ist es schon wieder so weit: Der mir immer endlos erscheinende Flug um die halbe Welt bringt mich wieder zurück nach Deutschland. Rückblickend muss ich sagen, die fast zweimonatige Auszeit war super! Nur zu kurz. Aber heute ist nicht aller Tage, ich komme wieder, keine Frage!

"Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist." Samuel Johnson (1696 - 1772)

"Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist." Samuel Johnson (1696 - 1772)
Ja, es war jetzt ein paar Tage still. Ich gebs ja zu. Aber ich habe ja auch tatsächlich manchmal etwas anderes zu tun als den lieben, langen Tag im Internet zu verbringen. So kam es dann auch, dass mich jetzes Wochenende ein Fliegerchen von Sydney nach Adaleide verbrachte wo ich mich für eine Nacht einquartierte um einen kurzen Trip nach Kangaroo Island zu unternehmen.
Und hier kommen wir zu den Schweizern. Halt, nein. Zuerst zu Engländern. Oder besser zu Mat. Den ich zufällig im Hostel getroffen habe und dir mir bereitwillig einige seiner Biere aus einer 24er Box überlassen hat. Leicht angeheitert haben wir uns dann Richtung Abendessen bewegt und danach noch fleissig einige andere Pubs besucht... btw: Es gibt hier auch Frangelico!

Wie durch ein wunder bin ich am nächsten Morgen um 5:55 Uhr aufgewacht. Glück, denn um 6:00 war der Bus vor der Tür und da ist mich auch so langsam aufgefallen, wieso mein Wecker nicht ging. Verfluchte Zeitzonen... Adelaide und Sydney haben ja wieder 30 Min Unterschied...
Anyway im Bus wurde relativ schnell klar, dass Australiens Amtssprache in Zukunft Schweizerdeutsch sein sollte. Unsere benachbarten Eidgenossen, die mir Vorliebe auf unser Geld aufpassen, scheinen alle gleichzeitig in Australien zu sein. Gut 85 der Busbesatzung war aus der Schweiz ein Pärchen aus Deutschland und vereinzelte Engländer und Dänen. Die Stroy von den holprigen Busfahrten erspare ich euch an dieser Stelle und verweise auf die Bilder bei Flickr.
Kurzum, ja wir haben eben das gesehen was man als Touri so sieht, die Remarkable Rocks, Kangaroos, Koalas, Sanddünen (eignen sich auch zum Sandboarden), Strände etc. Ich hatte mir ein wenig mehr erwartet...
Nach Kangaroo Island ging es auf einen kurzen Trip entland der Great Ocean Road. Die Twelve Apostels waren dabei eigentlich für mich das wichtigste. Nett war, dass wir noch an den Grampians übernachtet und dort ein paar Walks gemacht haben. Hier traf ich dann auch wieder auf... ja, genau. Die Schweizer. Diesmal nicht so viele aber trotzdem beeindruckend, da mir bisher noch nie wirklich vielee Schweizer auf Reisen aufgefallen wären.

Man hatte einige lustige Abende und sehr viele nette Gespräche. Auch hier haben wir natürlich wieder touri-like die Grampians, Bells Beach, Twelve Apostels, London Bridge etc. angesehen - guckst Du Flickr. Und ja, das sind mitunter tatsächlich Bilder aus der Luft. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen nochmal mit dem Heli einen kurzen Rundflug zu machen... schliesslich gönnt man sich ja sonst nichts.
In Melbourne angekommen hat mich dann meine Bekannte aus Sydney, die mittlerweile in Melbourne lebt, am Bahnhof eingesammelt. Schon schön, wenn man sich nach ein paar Jahren wieder sieht.
Am nächsten Tag ging es dann wie geplant zum vierten großen Rennen des Melbourne Cup Carnival, auch Emirates Stakes Day genannt. Mit geliehenem Jacket und Krawatte fühlt ich mich zwar trotzdem ein wenig underdressed aber so ein Glas Schampus am Morgen umgeben von vielen gut gekleideten Frauen läßt sowas schnell vergessen. Meine Wetterfolge belaufen sich leider gegen null. Also nicht gegen sondern eher weniger als null... Naja, Pferde und ich waren noch nie die besten Freunde. Am Abend ging es dann noch auf eine kleine Party beim Bruder des Freundes meiner Bekannten. Sehr lustig, sehr lecker (es gab nochmal mehr oder weniger richtiges Abendessen mit Rippchen etc... und nicht wie dan ganzen Tag über Schnecken, Austern, Häppchen...) und sehr lang.

Der Sonntag wurde dann gleich noch genutzt um mir Melbourne wenigstens ein wenig zu zeigen - vor allem den Queen Victoria Market und ein wenig durch die Kaffees entland der Flinders Str. zu bummeln.
Ja und nun bin ich wieder in Sydney. Warte bis mein Kaffeewasser heiß wird und werde danach noch ins Musem gehen. Jetzt brauch ich wieder Kultur.
Und hier kommen wir zu den Schweizern. Halt, nein. Zuerst zu Engländern. Oder besser zu Mat. Den ich zufällig im Hostel getroffen habe und dir mir bereitwillig einige seiner Biere aus einer 24er Box überlassen hat. Leicht angeheitert haben wir uns dann Richtung Abendessen bewegt und danach noch fleissig einige andere Pubs besucht... btw: Es gibt hier auch Frangelico!

Wie durch ein wunder bin ich am nächsten Morgen um 5:55 Uhr aufgewacht. Glück, denn um 6:00 war der Bus vor der Tür und da ist mich auch so langsam aufgefallen, wieso mein Wecker nicht ging. Verfluchte Zeitzonen... Adelaide und Sydney haben ja wieder 30 Min Unterschied...
Anyway im Bus wurde relativ schnell klar, dass Australiens Amtssprache in Zukunft Schweizerdeutsch sein sollte. Unsere benachbarten Eidgenossen, die mir Vorliebe auf unser Geld aufpassen, scheinen alle gleichzeitig in Australien zu sein. Gut 85 der Busbesatzung war aus der Schweiz ein Pärchen aus Deutschland und vereinzelte Engländer und Dänen. Die Stroy von den holprigen Busfahrten erspare ich euch an dieser Stelle und verweise auf die Bilder bei Flickr.
Kurzum, ja wir haben eben das gesehen was man als Touri so sieht, die Remarkable Rocks, Kangaroos, Koalas, Sanddünen (eignen sich auch zum Sandboarden), Strände etc. Ich hatte mir ein wenig mehr erwartet...
Nach Kangaroo Island ging es auf einen kurzen Trip entland der Great Ocean Road. Die Twelve Apostels waren dabei eigentlich für mich das wichtigste. Nett war, dass wir noch an den Grampians übernachtet und dort ein paar Walks gemacht haben. Hier traf ich dann auch wieder auf... ja, genau. Die Schweizer. Diesmal nicht so viele aber trotzdem beeindruckend, da mir bisher noch nie wirklich vielee Schweizer auf Reisen aufgefallen wären.

Man hatte einige lustige Abende und sehr viele nette Gespräche. Auch hier haben wir natürlich wieder touri-like die Grampians, Bells Beach, Twelve Apostels, London Bridge etc. angesehen - guckst Du Flickr. Und ja, das sind mitunter tatsächlich Bilder aus der Luft. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen nochmal mit dem Heli einen kurzen Rundflug zu machen... schliesslich gönnt man sich ja sonst nichts.
In Melbourne angekommen hat mich dann meine Bekannte aus Sydney, die mittlerweile in Melbourne lebt, am Bahnhof eingesammelt. Schon schön, wenn man sich nach ein paar Jahren wieder sieht.
Am nächsten Tag ging es dann wie geplant zum vierten großen Rennen des Melbourne Cup Carnival, auch Emirates Stakes Day genannt. Mit geliehenem Jacket und Krawatte fühlt ich mich zwar trotzdem ein wenig underdressed aber so ein Glas Schampus am Morgen umgeben von vielen gut gekleideten Frauen läßt sowas schnell vergessen. Meine Wetterfolge belaufen sich leider gegen null. Also nicht gegen sondern eher weniger als null... Naja, Pferde und ich waren noch nie die besten Freunde. Am Abend ging es dann noch auf eine kleine Party beim Bruder des Freundes meiner Bekannten. Sehr lustig, sehr lecker (es gab nochmal mehr oder weniger richtiges Abendessen mit Rippchen etc... und nicht wie dan ganzen Tag über Schnecken, Austern, Häppchen...) und sehr lang.

Der Sonntag wurde dann gleich noch genutzt um mir Melbourne wenigstens ein wenig zu zeigen - vor allem den Queen Victoria Market und ein wenig durch die Kaffees entland der Flinders Str. zu bummeln.
Ja und nun bin ich wieder in Sydney. Warte bis mein Kaffeewasser heiß wird und werde danach noch ins Musem gehen. Jetzt brauch ich wieder Kultur.
Die Zeit vergeht wie im Fluge. Und das trifft den Nagel im wahrsten Sinne auf den Kopf, wenn man mal wieder Zeitzonen überfliegt und in die Zukunft oder Vergangenheit reist. Ich für meinen Teil bin seit gestern Abend 18:30 Ortszeit wieder in Sydney. Der Stadt, die ich bereits in meinem Praxissemester 2006 als zweite Heimat liebgewonnen habe.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich meine Zeit hier wieder bei Mark verbringe. Zur Info: Mark war mein Vermieter und Kumpel und er ließ es sich nicht nehmen mir, als wir uns im Internet trafen (klingt komisch, aber nicht jeder weiß jetzt wohl was Windows Live Messenger ist), mich zu sich einzuladen. Er wohnt zwar mittlerweile ein wenig weiter ausserhalb aber das spielt keine Rolle. Hier habe ich Urlaub. Hier habe ich Zeit. Und vor allem keine Termine, nichts zu erledigen, keine Verpflichtungen. Auch wenn es nur ein paar Tage sind.
Aber halt, ich habe ja von Neuseeland noch gar nicht alles erzählt, wobei das wohl sowieso ein Ding der Unmöglichkeit sein wird... Kaminfeuer und Chronicels of Narnia waren das letzte Mal ein Thema im Blog. Heute sollen es Buchten, Reifen, Kino und Kiwis sein.
Am Morgen nach meiner langen Nacht des einsamen vor dem Kamin bloggens haben wir uns von Oamaru auf den Weg Richtung Christchurch bzw. Christchurch Peninsula gemacht. Der Weg dorthin war herzhaft unspektakulär. Es dürfte sich hierbei wohl mit um die langweiligste Strecke in NZ handeln, die einfach nur auf eiem Statehighway durch brettebenes Land ohne besondere Sehenswürdigkeiten führt. Hat man aber die Halbinsel ca. 100km vor Christchurch erreicht kann man bereits wieder Berge und Meer erblicken und man wird automatisch wieder ein wenig aufmerksamer was NZ so zu bieten hat. So war unser erster Halt dann auch Birdlingsflat, das wegen seines kilometerlangen Kieselstrandes mehr oder weniger bekannt ist. Danach ging es weiter bis in die Pigeon Bay. Ein ziemlich einsames Nestchen von Bucht um das sich ein paar verstreute Häuschen scharen. Dort haben wir die Nacht auf einem kleinen Campingplatz verbracht. Sehr schön ist vor allem die alte Kirche hier und die herrliche Ruhe, die nur durch ein paar Vögel unterbrochen wird. Ach, eigentlich wird sie ständig durch Vögel unterbrochen.

Den letzten Tag unserer Tour machten wir uns über einen kurzen Abstecher mit Mittagessen (Apple Turnover und Blueberry Muffin) nach Akaroa wieder zurück auf den Weg nach Christchurch selbst. Über die Berge, die wir einen Tag zuvor überwunden haben führte der Weg zurück, bis es irgendwann ein komisches "knall" Geräusch gab. Ja, das war unser Reifen, der sich mitten auf einer Bergstrasse verabschiedet hatte. Gott sei Dank ist die gute Jessi AA-Mitglied (AA ist quasi der ADAC hier) und der nette Helfer aus dem nächsten Kaff, der auch bereit ist in einer Kurve am Hang mit Gefälle den Reifen zu wechseln, ist in ein paar Minuten da und verrichtet seine Arbeit. Danach nutzten wir die Gelegenheit und haben Sepp erstmasl ein wenig Öl spendiert, denn auch das Öl scheint irgendwie auf den letzten paar tausend Kilometern weniger geworden zu sein. Gegen Abend hatten wir dann tatsächlich Christchurch erreicht. Ziemlich genau einen Monat nachdem wir hier losgefahren sind. Den Abend haben wir dann im Sticky Fingers verbracht wo ich nach langer Zeit endlich mal wieder ein richtiges Bier geniessen durfte: Ördinger (Erdinger mit Akzent) aus dem Mini-0,3l-Weizenglas und dazu ein 300g Fillet Steak - natürlich ohne viel Beilage, nur ein wenig Speck und ein/zwei Spinatblätter.
Die Nacht war ein wenig nervig. Irgendwelche dummen Mädels kamen nachts um drei auf die Idee zu spülen... macht sich in einem Hostel nicht wirklich gut. Vor allem nicht, wenn das Hostel ein hier übliches Gebäude aus Holz und damit sehr hellhörig ist... Naja, ging auch vorbei. Wir haben den Samstag genutzt um noch ein wenig auf den Markt zu gehen und durch Christchurch zu bummeln. Am Nachmittag haben wir uns dann in in einen Wildlife Park begeben um endlich Kiwis zu sehen. Nein, nicht die Menschen oder Früchte (die übrigens heir tunlichst als Kiwifruit bezeichnet werden sollten, wenn man keine bösen Blicke ernten will), sondern die possierlichen, flugunfähigen Vögel mit dem langen Schnabel welche sie zu Neuseelands Nationaltier gemacht haben. Neben einigen anderen Tierchen, wie Enten und Wallabies (die hier eigentlich nichts verloren haben...), Gänsen und Fischen haben wir dann auch tatsächlich zwei Kiwis in Echt gesehen. Zur Info sollte man hier sagen, dass diese Vögel nur nachtaktiv sind und tagsüber grenzt es an ein Wunder einen in freier Wildbahn zu sehen, darum gabs im Park auch ein Nachtgebäude mit Minimalbeleuchtung. Am Abend haben wir uns noch einmal ins Kino gewagt. Diesmal im Christchurch Art Center und es gab: Young @ Heart. Ein sehr guter und lustiger Dokufilm über singende Menschen fortgeschrittenen Alters. Ich glaube, wir waren mit mindestens zwei Dekaden Abstand die jüngsten im Kino. Danach gabs noch ein Bierchen im Dux-de-Lux, einem Pub direkt um die Ecke und dann machten wir uns auf den Heimweg.

Mein letzter Tag in Neuseeland war nun also auch angebrochen. Wir zogen pünktlich um zehn aus dem Hostel mit den nervenden Mitbewohnern aus und haben Jessi erstmal im Foley Towers, dem Hostel in dem wir vor einem Monat waren, einquartiert. Dort gabs dann auch noch einmal Mittagessen und die Gelegenheit ein wenig die Wäsche zu waschen. Gegen zwei machten wir uns dann auf den Weg zum Airport an dem wir uns dann verabschiedeten. Wie durch ein Wunder kamen ich und mein Gepäck dann auch wie geplant ein paar Stunden später in Sydney an. Wunder darum, weil ich meine Schlappen (wer mich kennt, kennt auch meine Schlappen, die ich seit Jahren habe und auch fleissig in jeden Urlaub mitnehme) beinahe im Auto vergessen und darum nur lose in einer Plastiktüte an den großen Rucksack geknotet habe. Sie waren tatsächlich noch da, als der Rucksack übers Gepäckband holperte. Noch toller war dan Toby, der Hund der Quarantäne-Menschen hier, der auch sofort meine Mikrowellen-Popcorn gefunden hat, das ich aber brav wie ich bin schön deklariert hatte, was mich zwar vor einer Strage beschützt aber trotzdem dazu führt, dass man das Zeug wegwerfen muss (sorry, Jess... ich glaub die haben wir bzw. Du umsonst gekauft...). Meine extern gemounteten Allround-Schlappen wurden dann zwar noch beanstandet, weil sie ein wenig zu dreckig waren (wie gesagt, ich hatte sie ja auch eigentlich fast vergessen...) aber dafür bekam ich sie nun kostenlos gewaschen und desinfiziert zurück. So sauber waren die seit Jahren nicht mehr. Damit hieß es also, hello again Sydney, bye bye New Zealand.
Mit dem Taxi - ja ich bin ein Luxuskind - gings dann Richtung Kings Cross, dem Viertel in dem ich auch bei meinem ersten Besuch in Sydney die ersten Nächste im Hostel verbracht hatte. Dort angekommen lud ich mein Gepäck ab und machte mich auf nach The Rocks, meinem Lieblingseck in Sydney. Auf dem Rooftop eines mir gut bekannten Pubs habe ich mir dann mit Ausblick auf die Harbour Bridge und die Oper ein Bierchen gegönnt und ein wenig in die Ferne gestarrt.
Heute habe ich beim Frühstück in einem kleinen Café am Hafen dank eines offenen Wlans einen Abstecher ins Internet unternehmen können und siehe da, meine Noten sind da. Oder besser DIE Note ist da. Wie mich mein Dad freudestrahlend (wenn man sowas überhaupt in ICQ-Nachrichten erkennen kann) informierte ist die Note seit heute/gestern je nachdem in welcher Zeitzone man sich geradebewegt, online. Und siehe da, es ist eine 1,7 geworden! Tada! springfreu whoooohoo Endlich ein Grund die mitgereiste Zigarre, die der Herr vom Security Check in Christchurch ganz interessiert beschnuppert hat, zu geniessen und damit auch endgültig dem Studium bye bye zu sagen.

Ich schreibe diese Zeilen übrigens gerade im Chinase Garden von Sydney und freue mich schon nachher Mark wiederzusehen und mein Domizil für die nächsten Tage zu erkunden... so long
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich meine Zeit hier wieder bei Mark verbringe. Zur Info: Mark war mein Vermieter und Kumpel und er ließ es sich nicht nehmen mir, als wir uns im Internet trafen (klingt komisch, aber nicht jeder weiß jetzt wohl was Windows Live Messenger ist), mich zu sich einzuladen. Er wohnt zwar mittlerweile ein wenig weiter ausserhalb aber das spielt keine Rolle. Hier habe ich Urlaub. Hier habe ich Zeit. Und vor allem keine Termine, nichts zu erledigen, keine Verpflichtungen. Auch wenn es nur ein paar Tage sind.
Aber halt, ich habe ja von Neuseeland noch gar nicht alles erzählt, wobei das wohl sowieso ein Ding der Unmöglichkeit sein wird... Kaminfeuer und Chronicels of Narnia waren das letzte Mal ein Thema im Blog. Heute sollen es Buchten, Reifen, Kino und Kiwis sein.
Am Morgen nach meiner langen Nacht des einsamen vor dem Kamin bloggens haben wir uns von Oamaru auf den Weg Richtung Christchurch bzw. Christchurch Peninsula gemacht. Der Weg dorthin war herzhaft unspektakulär. Es dürfte sich hierbei wohl mit um die langweiligste Strecke in NZ handeln, die einfach nur auf eiem Statehighway durch brettebenes Land ohne besondere Sehenswürdigkeiten führt. Hat man aber die Halbinsel ca. 100km vor Christchurch erreicht kann man bereits wieder Berge und Meer erblicken und man wird automatisch wieder ein wenig aufmerksamer was NZ so zu bieten hat. So war unser erster Halt dann auch Birdlingsflat, das wegen seines kilometerlangen Kieselstrandes mehr oder weniger bekannt ist. Danach ging es weiter bis in die Pigeon Bay. Ein ziemlich einsames Nestchen von Bucht um das sich ein paar verstreute Häuschen scharen. Dort haben wir die Nacht auf einem kleinen Campingplatz verbracht. Sehr schön ist vor allem die alte Kirche hier und die herrliche Ruhe, die nur durch ein paar Vögel unterbrochen wird. Ach, eigentlich wird sie ständig durch Vögel unterbrochen.

Den letzten Tag unserer Tour machten wir uns über einen kurzen Abstecher mit Mittagessen (Apple Turnover und Blueberry Muffin) nach Akaroa wieder zurück auf den Weg nach Christchurch selbst. Über die Berge, die wir einen Tag zuvor überwunden haben führte der Weg zurück, bis es irgendwann ein komisches "knall" Geräusch gab. Ja, das war unser Reifen, der sich mitten auf einer Bergstrasse verabschiedet hatte. Gott sei Dank ist die gute Jessi AA-Mitglied (AA ist quasi der ADAC hier) und der nette Helfer aus dem nächsten Kaff, der auch bereit ist in einer Kurve am Hang mit Gefälle den Reifen zu wechseln, ist in ein paar Minuten da und verrichtet seine Arbeit. Danach nutzten wir die Gelegenheit und haben Sepp erstmasl ein wenig Öl spendiert, denn auch das Öl scheint irgendwie auf den letzten paar tausend Kilometern weniger geworden zu sein. Gegen Abend hatten wir dann tatsächlich Christchurch erreicht. Ziemlich genau einen Monat nachdem wir hier losgefahren sind. Den Abend haben wir dann im Sticky Fingers verbracht wo ich nach langer Zeit endlich mal wieder ein richtiges Bier geniessen durfte: Ördinger (Erdinger mit Akzent) aus dem Mini-0,3l-Weizenglas und dazu ein 300g Fillet Steak - natürlich ohne viel Beilage, nur ein wenig Speck und ein/zwei Spinatblätter.
Die Nacht war ein wenig nervig. Irgendwelche dummen Mädels kamen nachts um drei auf die Idee zu spülen... macht sich in einem Hostel nicht wirklich gut. Vor allem nicht, wenn das Hostel ein hier übliches Gebäude aus Holz und damit sehr hellhörig ist... Naja, ging auch vorbei. Wir haben den Samstag genutzt um noch ein wenig auf den Markt zu gehen und durch Christchurch zu bummeln. Am Nachmittag haben wir uns dann in in einen Wildlife Park begeben um endlich Kiwis zu sehen. Nein, nicht die Menschen oder Früchte (die übrigens heir tunlichst als Kiwifruit bezeichnet werden sollten, wenn man keine bösen Blicke ernten will), sondern die possierlichen, flugunfähigen Vögel mit dem langen Schnabel welche sie zu Neuseelands Nationaltier gemacht haben. Neben einigen anderen Tierchen, wie Enten und Wallabies (die hier eigentlich nichts verloren haben...), Gänsen und Fischen haben wir dann auch tatsächlich zwei Kiwis in Echt gesehen. Zur Info sollte man hier sagen, dass diese Vögel nur nachtaktiv sind und tagsüber grenzt es an ein Wunder einen in freier Wildbahn zu sehen, darum gabs im Park auch ein Nachtgebäude mit Minimalbeleuchtung. Am Abend haben wir uns noch einmal ins Kino gewagt. Diesmal im Christchurch Art Center und es gab: Young @ Heart. Ein sehr guter und lustiger Dokufilm über singende Menschen fortgeschrittenen Alters. Ich glaube, wir waren mit mindestens zwei Dekaden Abstand die jüngsten im Kino. Danach gabs noch ein Bierchen im Dux-de-Lux, einem Pub direkt um die Ecke und dann machten wir uns auf den Heimweg.

Mein letzter Tag in Neuseeland war nun also auch angebrochen. Wir zogen pünktlich um zehn aus dem Hostel mit den nervenden Mitbewohnern aus und haben Jessi erstmal im Foley Towers, dem Hostel in dem wir vor einem Monat waren, einquartiert. Dort gabs dann auch noch einmal Mittagessen und die Gelegenheit ein wenig die Wäsche zu waschen. Gegen zwei machten wir uns dann auf den Weg zum Airport an dem wir uns dann verabschiedeten. Wie durch ein Wunder kamen ich und mein Gepäck dann auch wie geplant ein paar Stunden später in Sydney an. Wunder darum, weil ich meine Schlappen (wer mich kennt, kennt auch meine Schlappen, die ich seit Jahren habe und auch fleissig in jeden Urlaub mitnehme) beinahe im Auto vergessen und darum nur lose in einer Plastiktüte an den großen Rucksack geknotet habe. Sie waren tatsächlich noch da, als der Rucksack übers Gepäckband holperte. Noch toller war dan Toby, der Hund der Quarantäne-Menschen hier, der auch sofort meine Mikrowellen-Popcorn gefunden hat, das ich aber brav wie ich bin schön deklariert hatte, was mich zwar vor einer Strage beschützt aber trotzdem dazu führt, dass man das Zeug wegwerfen muss (sorry, Jess... ich glaub die haben wir bzw. Du umsonst gekauft...). Meine extern gemounteten Allround-Schlappen wurden dann zwar noch beanstandet, weil sie ein wenig zu dreckig waren (wie gesagt, ich hatte sie ja auch eigentlich fast vergessen...) aber dafür bekam ich sie nun kostenlos gewaschen und desinfiziert zurück. So sauber waren die seit Jahren nicht mehr. Damit hieß es also, hello again Sydney, bye bye New Zealand.
Mit dem Taxi - ja ich bin ein Luxuskind - gings dann Richtung Kings Cross, dem Viertel in dem ich auch bei meinem ersten Besuch in Sydney die ersten Nächste im Hostel verbracht hatte. Dort angekommen lud ich mein Gepäck ab und machte mich auf nach The Rocks, meinem Lieblingseck in Sydney. Auf dem Rooftop eines mir gut bekannten Pubs habe ich mir dann mit Ausblick auf die Harbour Bridge und die Oper ein Bierchen gegönnt und ein wenig in die Ferne gestarrt.
Heute habe ich beim Frühstück in einem kleinen Café am Hafen dank eines offenen Wlans einen Abstecher ins Internet unternehmen können und siehe da, meine Noten sind da. Oder besser DIE Note ist da. Wie mich mein Dad freudestrahlend (wenn man sowas überhaupt in ICQ-Nachrichten erkennen kann) informierte ist die Note seit heute/gestern je nachdem in welcher Zeitzone man sich geradebewegt, online. Und siehe da, es ist eine 1,7 geworden! Tada! springfreu whoooohoo Endlich ein Grund die mitgereiste Zigarre, die der Herr vom Security Check in Christchurch ganz interessiert beschnuppert hat, zu geniessen und damit auch endgültig dem Studium bye bye zu sagen.

Ich schreibe diese Zeilen übrigens gerade im Chinase Garden von Sydney und freue mich schon nachher Mark wiederzusehen und mein Domizil für die nächsten Tage zu erkunden... so long
Wir stehen also am Strand von Orepuki und uns pfeift der Wind um die Ohren. Trotzdem war es eigentlich ein netter Abend und auch eine - bis auf eine kleine Störung durch an die Frontscheibe prasselnden Regen - eine angenehme Nacht. Am nächsten Morgen geht es dann weiter durch die Catlins in Richtung Dunedin. In den Caltins, die so ziemlich am Besten das darstellen, was sich der gemeine NZ-Urlauber vorstellt - grüne Wiesen und Schafe - übernachten wir kurz irgendwo auf einem Feldweg. Also wir parken nun fast auf dem Feldweg, der erste Versuch Sepp neben den Weg zu stellen wurde damit bestraft, dass wir im Schlamm stecken geblieben sind.

Aber als Mann weiß man sich ja zu helfen... anyway, der Abend in den Catlins war schön. Es gab ein Mischmasch-Essen und das Wetter am nächsten Tag war auch schön. Wir machten uns also wieder auf und haben auf dem weiteren Weg noch die Cathedral Caves besucht, die eigentlich nur zu Ebbe zugänglich sind - wie durch ein Wunder waren wir tatsächlich exakt pünktlich und das obwohl wir ohne Wecker aufgestanden sind und eigentlich keinerlei zeitliche Planung hatten.
Am Abend kamen wir dann in Dunedin an. Eine Großstadt quasi mit ihren ca. 100.000 Einwohnern. Und very british. Aber irgendwie nett. Wir haben einen Teil des Abends damit verbracht das empfohlene japanische Restaurant zu suchen, waren aber damit erfolglos und haben dann auf chinesisch gewechselt und sind im "Asian" mit einem Gedeck für Zwei, das problemlos auch für 4 gereicht hätte, verwöhnt worden. Auf dem Weg zurück ins Hostel - frei nach Harry Potter Hogwartz genannt haben wir dann noch einige lustige Wandmalereien fotografiert.

Es hat uns in Dunedin sehr gut gefallen und darum haben wir beschlossen einfach eine Nacht länger zu bleiben. Tagsüber hattee Jessi dann wieder absolut ihre weibliche Seite entdeckt und sich auf die Jagd nach Schuhen gemacht während ich nach einem vergeblichen Versuch den Hafen schön zu finden eigentlich ausser meiner Wäsche ziemlich gar nichts gemacht habe. Abends gab es dann ein interessantes Essen aus Kartoffeln und Gemüse und danach haben wir uns noch - ebenfalls eine Empfehlung die wir auf dem Weg hierher bekommen haben - ins Captain Cook, einem sportlichen Studentenpub, wo wir uns noch ein paar Bierchen gegönnt haben.
Die Catlins und Dunedin hatten wir somit hinter uns gebracht. Nächster Halt: Oamaru. Auf dem Weg dorthin schauen wir uns natürlich noch die Boulders an. Manch einer möge sagen "runde Steine die im Meer liegen" aber eigentlich sind es ja auch... äh.. ja, genau, runde Steine die im Meer liegen - die waren natürlich nicht immer Rund und es hat ein wenig mit der Entstehungsgeschichte von NZ zu tun, aber das würde jetzt zu weit führen. Drum an der Stelle einfach ein Buildl.

Die Boulders liegen übrigens direkt neben Moeraki, einem kleinen Dörfchen ein wenig abseits des Highway. Sehr nett. Dort sind wir dann auch Lunchen gewesen... Fish & Chips im einzigen Restaurant am Platz. Wir hatten die Kinderportion. Jeder eine. Und jeder hat die Hälfte geschafft. Es war ersten sehr fettig und zweitens einfach verdammt viel. Wenn ein Kind mit sowas groß wird, dann ist es vorprogrammiert, dass es mit ca. 30 an verfetteter Leber stirbt oder einfach irgendwann nicht mehr aufstehen oder aus dem Haus kann, weil der Körperumfang es nicht mehr gestattet. Mir wurscht. Wir fahren weiter nach Oamaru.

Oamaru ist eigentlich ein wenig bekannter hier, weil es eine, nein sogar zwei, Pinguinkolonien hier gibt. Die kleinen mit den blauen Augen und die unwesentlich größeren mit den gelben Augen. Nachdem wir uns diese possierlichen Tierchen aus einiger Entfernung (die stehen glaub nicht so auf Menschen) angesehen haben und uns dabei kösltich amüsierten, weil es gar so drollig aussieht wenn sie am Strand rumwackeln, sind wir im OldBones Hostel abgestiegen. Ein toller Platz um zu relaxen. Es gibt Kaminfeuer, einen großen Living-Room, nur angenehme Leute, einen großen Hund namens Humphrey, einen kleinen Hund namens Bonnie und einen extrem freundlichen Chef namens Simon.
Tja, und genau darum sind wir nun auch nicht wie geplant eine sondern schon drei Nächte hier. Den Weg zum Mt. Cook sparen wir uns. Berge konnten wir schon genug sehen. Hier ist es einfach zu relaxed um gleich wieder stressig das nächste Ziel anzusteuern.
Die Nachmittage haben wir daher mit Cafétrinken (im Woolstore Building gibts übrigens auch hammerleckerschmecker Schoko-Haselnuss-Torte), in Buchläden (juhu, ich habe wieder Exemplare von vor 1940 erstanden *freu*) und auch mit einem kurzen Ausflug zu den Elephant Rocks, wo die Chronicles of Narnia gedreht wirden, verbracht. Die Abende wurde gekocht, wobei ich Jessi an der Stelle mal ganz offiziell als gute Köchin loben muss (vor allem das Geburtstagsdinner war sehr nett gemacht!!), und darauf folgend vor dem Kaminfeuer lesender oder schreibender Weise verbracht.
Just im Moment sitze ich als letztes Überbleibsel des Abends vor dem Kamin und blogge. Es gab noch die Reste von gestern und dazu Spargel von zwei netten Engländerinnen, die im Gegenzug Apple Crumble von Jessi bekommen haben. Nebenher haben ein paar Franzosen Crayfish (ich würde es als kleiner Hummer bezeichnen) zubereitet. Ein sehr schöner Abend muss ich sagen. Schade, dass wir weg müssen. Ich würde gerne noch länger bleiben, so entspannt habe ich mich schon seit ewigkeiten nicht gefühlt.
Achja, der vorherige Beitrag geht natürlich noch weiter... aber im Moment habe ich keine Lust mehr zu tippen
Fotos gibt es übrigens auf [ Flickr].
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