... Telefone, die bei Kontakt mit der Hand den Empfang verlieren; Klimaanlagen, die bei Hitze nicht mehr funktionieren und Bohrlöcher, die man zwar bohren konnte aber nicht mehr so richtig dicht bekommt... Da wird mir Tom Hanks auf einmal wieder ganz sympathisch: "Seht euch nur mein Werk an - Ich habe Feuer gemacht!" (aus "Cast away").

Sowas aber auch... da gibt es doch tatsächlich einen Namensvetter von mir, der 1. nix kann guter deutsch und 2. auch noch kriminell veranlagt ist... Vielleicht sollte ich mich doch mal umbenennen - die tollen Adress-Sammler, denen ich die vielen bunten Werbebriefe verdanke, lassen sich da ja des Öfteren neue Sachen einfallen wie "Niko Schulter" etc.. grml!
Wie nicht anders zu erwarten fordern ein Fulltimejob und ein nebenberufliches Studium ihren Tribut: Ich komme irgendwie fast nicht mehr dazu etwas sinnloses zu schrieben. Ausser Essays über interkulturelle Teams
oder Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und ein paar mehr oder weniger anderen sinnvollen Präsentationen z.B.über Knowledge Management war mein Mitteilungsdrang eher kleiner als die Monate zuvor. Jetzt aber muss es endlich mal raus - und bitte, jeder der sich angesprochen fühlt: es ist nicht persönlich gemeint aber - ICH WERDE NIEMALS FARMVILLE SPIELEN! Und auch die 10te Anfrage in Folge wird mich nicht dazu bewegen endlich den "Accept" Button zu klicken. Gleiches gilt übrigens auch für Mafia Wars und jegliches andere Spiel auf Facebook. Für mich ist das Ding eine verlängerte Version meines Adressbuches und kein Spielzimmer. Dazu habe ich eine Xbox oder die "Spielesammlung mit 200 Spielmöglichkeiten" im Schrank stehen. Wo ich mir gerade Luft verschaffe... ähnliches gilt übrigens auch für Xing und LinkedIn. Ich werde hier keine Kontaktanfragen akzeptieren, von jemandem den ich nicht kenne oder der mich nur mit Spam zumüllt. Kennen heißt in diesem Fall entweder a, persönlich oder b, durch anderweitige Bekannte/Kollegen oder c, durch vorherigen Kontakt per Mail, Telefon oder wie auch immer... aber diese Plattformen als kostenloses Werbemedium zu gebrauchen geht mir so langsam gegen den Strich. Sollte ich einmal promovieren wollen, werde ich mir selber meinen Doktorvater (oder Mutter) suchen und brauche keine Hilfe von einem Institut für Sportmedizin, dass es mir "kostengünstig" ermöglicht zu einem wirtschaftswissenschaftlichem Thema meine Arbeit an einer "anerkannten" Universität zu schreiben, deren Name aber nie genannt wird... ich werde auch nicht, nur weil ich im Umkreis von Ulm wohne, irgendwelche neuartigen "Fitnessclubs" besuchen die mich auf Xing anschreiben. Ich mache keinen Sport. Ich bin faul und die größte Herausforderung besteht für mich Nachts auf den Weg zum Kühlschrank nicht über meine Schuhe zu stolpern. Also bitte: Anfragen nur wenn's wirklich ernst gemeint ist. Danke. Bleibt festzustellen, dass ein reales Leben doch auch ganz nett ist, wo man mit Freunden an einem Samstagabend noch nett zum Italiener geht um sich Nudeln und Soße aufs Hemd zu kleckern. ;-)
Sonntag, 22° Celsius, blauer Himmel mit vereinzelten Wölkchen und einer angenehm strahlenden Sonne: Ich relaxe. Endlich mal wieder. War ein bisserl stressig die letzten Tage über. Was habe ich denn eigentlich so gemacht? Naja, wie beschrieben "ich habe fertig gemacht". Will heißen ich habe letzte Woche zum ersten Mal meine Berufung zum Prüfe der IHK Ulm wahrgenommen und bei ein paar Prüflingen zusammen mit zwei Kollegen die Abschlussprüfung abgenommen. Presentation und Fachgespräch mussten die armen Jungs halten und über sich ergehen lassen. Das gute: Es ist jeder gut durchgekommen. Aus meiner Sicht gab es da keine großen Abweichungen von dem was zu erwarten war. Auch bei der Bewertung waren "wir Prüfer" uns einig. Ach, klingt toll und ist es auch. Auf der dunklen seite der Macht würde ich mal sagen, wobei man hier ganz deutlich sagen muss, es liegt keinem Prüfer am Herzen jemanden durch die Prüfung fallen zu lassen; ganz im Gegenteil. Wenn etwas nicht so top ist wie es sein soll, wird eher nach anderen Bereichen gesucht die dafür sehr gut gelaufen sind. Also es stimmt schon, was mir meine Lehrer einmal beigebracht haben: Die meinen es wirklich nicht böse, aber genug davon. Es ist sehr interessant und ich freue mich schon auf die nächsten Prüfungen.
Ich habe fertig. Also jetzt wirklich. Mal wieder ein Kapitel "Die Logik der FH Neu-Ulm". Also eigentlich halte ich ja mein Diplom seit Oktober letzten Jahres in den Händen aber irgendwie auch nicht. Denn das schöne Urkundending, das man sich ja auch gerne mal irgendwo an die Wand hängen würde, hatte ich nicht. Ich hatte eine Kopie. Mit der Begründung "Die originale Diplomurkunde gibt es nur bei einer Feierstunde verliehen". Seit November streite ich mich also nun schon mit der FH bzw. dem Leiter des Studieninfocenter darum; irgendwann habe ich aufgegeben. Nachdem ja dann auch irgendwann der Termin für die Hochschulgala veröffentlicht war, wusste ich auch definitiv, was ich schon letztes Jahr vermutete: "Ich habe an diesem Termin für die Feierstunde keine Zeit! Bekomme ich nun wirklich keine Diplomurkunde?" Da ich nebenher einen Master mache, hatte ich leider am letzten Freitag Nachmittag keine Zeit mein Diplom persönlich in Empfang zu nehmen. Ich hatte also meine Urkunde schon fast abgeschrieben aber wollte doch noch einen Versuch starten. Und nachdem meine letzte Bettelmail, mir vielleicht doch mein Diplom per Post zu schicken, dann auch endlich bei einer bei einer anderen, sehr fähigen Mitarbeiterin der FH gelandet war, war es auf einmal gar kein Problem mehr die Urkunde zu bekommen. Mit einem "das tut mir sehr leid, dass es so lange gedauert hast... natürlich ist es problemlos möglich die Urkunde per Post zu bekommen" war die ganze Sache dann auch erledigt (Danke an dieser Stelle nochmal!). Einen Tag später hatte ich per Einschreiben endlich das Original. Wieso muss man das nur so kompliziert machen?
Der Abend der Gala war dann doch recht lustig, zwar habe ich wie gesagt keine Feierstunde und persönliche Diplomübergabe erlebt dafür aber einen lustigen Abend mit meinen ehemaligen Mitstudis - es war schon eine tolle Zeit: IMUK 2004-2008 - freue mich schon aufs Camping-Wochenende
Am nächsten Morgen musste ich leider ein wenig übermüdet wieder früh raus und mich in Richtung Stuggi begeben um ein Referat bzw. eine Präsentation zu halten. Und irgendwie fragte ich mich dabei, als ich im Halbschlaf den anderen Referaten lauschte, wieso mir drei Stunden schlaf nicht mehr ausreichen. Im anderen Studium gings ja auch
Wahrscheinlich werde ich doch richtig alt ein wenig älter...drum leg ich mich jetzt auch wieder aufs Sofa...
So könnte man unsere Tour auch beschreiben. Nach unserem Halt in Dufftown ging es am nächsten Tag weiter in Richtung Pitlochry. Da uns am Abend zuvor im örtlichen Pub "Old Oak" noch jemand gewarnt hat, dass Balmoral - der schottische Sitz der Königsfamilie - eigentlich nicht wirklich sehenswert ist und es ausreicht einmal aussen vorbei zu laufen haben auch nur das getan. Als wir das Gelände wieder verlassen haben wurden wir dann von den zwi Herren und Damen vom Ticketverkauf freundlich aber bestimmt darauf aufmerksam gemacht, dass auch aussen rumlaufen eigentlich Geld kosten würde, aber die beiden haben ihre Niederlage eingesehen und wir zogen von dannen. Kleiner Tip an die Schlossverwaltung: Vielleicht die Tickets nicht 50m vom unbesetzten Eingang (ein offenes) durch ein Tor verkaufen sondern direkt daneben oder jemand zum Ticketabreissen hinstellen. Die Fahrt bis Balmoral grenzte übrigens ein klein wenig an eine Rallye durch die Highlands. Aber eine wirklich beeindruckende Gegend ist es schon. Von Bergen und Tälern - was auch das häufige "Glen" in den Whiskynamen erklärt - und Bächen mit kaltem, klarem Wasser und vielen kleien Schafen neben der Straße gibt es hier einiges zu sehen. In Pitlochry mussten wir uns dann natürlich die Edradour Destillery ein wenig näher ansehen. Ein wirklich sehr gelungenes Getränk - mir hat's vor allem der 12er mit Bordeaux Finish angeten. Übrigens ein Tip für denjenigen, der aufs Geld schaut: Edradour Touren sind kostenlos und trotzdem gibts nen Schluck zum probieren. Auch die Blair Athol Destillerie wurde natürlich noch kurz besucht (hier kommen u.a. die Blends für Bell's her). Nach einer kurzen Irrfahrt durch die Stadt gabs im Moulin Hotel/Pub, die übrigens eigenes Bier brauen (aber nicht unbedingt mein Geschmack), noch einen Schlummertrunk und dann war feierabend.
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Am nächsten Morgen ging es frühzeitig gestärkt durch ein schottisches Frühstück mit Black Pudding und Co. in Richtung Dundee, St. Andrews und Kirkcaldy. Dundee ist jetzt nicht so wirklich der Touristenhit finde ich. Es liegt die RRS Discovery im Dock, ein alter Schoner der für Entdeckungsfahrten in die Antarktis genutzt wurde und gut ist. In St. Andrews hingegen wird der geneigte Golfliebhaber fündig. Der Old Course hat schon was. Ausserdem ist hier alles irgendwie "golfig". Durch Zufall sind wir dann noch über einen Prospekt eines alten Bunkers aus der Zeit des kalten Krieges gestolpert. Liegt quasi auf dem Weg, also schauen wir uns das Ding auch noch an. Irgendwie beklemmend so ein paar Meter unter der Erde... also weiter Richtung Kirkcaldy. Dem Geburtsort von Adam Smith. Nach einem kleinen Mittagsmahl bei einer bekannten Burgerkette mit großem Buchstachen ging es dann auf die letzte Etappe in Richtung Edinburgh. Unser letztes Stück führte uns an der Tourist Route der Küste entlang - auch sehr sehenswert!
Wieder in Edinburgh haben wir noch einmal ein wenig die Royal Mile und den Grassmarket besucht, sind unser letztes Geld (Beni hat's geschafft nur noch 0,01 Pfund im Geldbeutel zu haben - ich bin bei 1,30 Pfund) in ein paar Pubs losgeworden und haben uns über die durchgelegenen Betten im Hostel aufgeregt. Samstag morgen hieß es dann bye bye Scotland! Ab zum Flughafen, Mietwagen abliefern (der arme, der den putzen muss...) und check in. Dann wieder mit KLM über Amsterdam nach Stuggi.
Fazit: Schottland hat was! Bed and Breakfast sind echt angenehm und sehr zu empfehlen, Beni ist ein guter Autofahrer, auch wenn das Lenkrad falsch eingebaut ist und man sollte nächstes Mal vielleicht doch einen Regenschirm mitnehmen
Kurzum, gerne wieder!
Juhu, es ist wieder soweit. Mal wieder raus aus dem Alltagstrott und Urlaub. Okay, ob der Urlaub so erholsam wird, wie er wohl sein könnte, gilt es zu bezweifeln. Schliesslich sind Herr Löchle und ich seit langer Zeit mal wieder gemeinsam auf Tour. Nach Prag, London, Florenz, Wien, Köln etc... und nun etlichen Jahren Reiseabstinenz wird das auch mal wieder Zeit.
Diesmal gibt es sogar eine noch unbeflogene Airline. KLM. Die hatte ich noch nie, mal gucken wie die so drauf sind. Im Vergleich zu Ryanair können sie aber wohl nur gewinnen. Morgen Abend um diese Zeit sollten wir dann auch schon mehr oder weniger in Edinburgh sein und werden uns mit dem falschrum eingebauten Lenkrad unseres Mietfords anfreunden müsssen.
Danach starten wir einen kleinen Roundtrip zu Loch Ness, Elgin, durchplfügen die Highlands auf der Suche noch unbekannten oder bekannten Destillen und werden uns die vielgerühmte Landschaft reinziehen.
Wer ne Karte will, soll sich melden
Bis in ein paar Tagen...
Herrlich, eigentlich ging dieses Jahr der ganze Eurovisionswahnsinn komplett an mir vorbei, bis ich zufällig vorgestern zum ersten mal den deutschen Beitrag gesehen habe. Und ich hätte lieber gleich meine Ohren abgerissen und mir Streichhölzer in die Augen gerammt als diesem Schmarrn weiter beizuwohnen. Wer denkt sich denn sowas bitte aus? Noch viel schlimmer, wer wählt sowas zum Vertreter Deutschlands? Da war ja sogar das Finale von DSDS ein wahrer Traum im Vergleich dazu. Auch wenn mir bis heute nicht klar ist, warum das Finale einer Unterhaltungssendung zwei Tage in den Nachrichten erwähnt wird. Bei RTL2 hätte ich das ja noch verstanden, aber bei N24 fand ich das, trotz gleicher Senderfamilie, unangebracht.
Aber unangebracht sind ja so viele Dinge bzw. ich finde sie unangebracht, ob sie wirklich unangebracht sind wird die Zukunft zeigen. Aber was wollte ich sagen, genau, Abwrackprämie. Immer wieder herrlich, wie blauäugig die Bevölkerung in Scharen auf die Schrottplätze pilgert, um dort ihr liebgewonnenes Automobil der Presse bzw. der Verwertung zu überlassen. Natürlich, der Staat zahlt ja was dafür. Hat sich aber irgendjemand dieser Wertevernichter schon mal Gedanken gemacht, woher das Geld kommt, das unsere Regierung gerade mit vollen Armen aus dem Fenster wirft? Vielleicht schon mal daran gedacht, dass es aus dem Geldbeutel eines jeden Steuerzahlers kommt und auch genau diese Geldquelle wieder angezapft werden muss, um das neu verursachte Loch bzw. tiefer gegrabene Finanzloch zu stopfen? Ich persönlich halte die Idee Werte zu vernichten um Werte zu schaffen für irgendwie grenzwertig.
Ach, wie üblich rege ich mich wieder sinnlos auf... ich nehme mir jetzt lieber ein Weizen aus dem Kühlschrank mische es mit Limo und setze mich bei dem herrlichen Wetter in den Garten.
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