Da sitze ich nun. Gate B46 Frankfurt International Airport. Im Gegensatz zu meiner letzte Fahrt zum Flughafen FRA beim Australienaufenthalt hat es diesmal problemlos geklappt.
Die Wartezeit bis zum Check In haben Helmut und ich mit Kaffee und Tonic Water überbrückt.
So, jetzt ratet mal wer wieder beim First Class Schalter war... Hihi. Okay... Seit ich nun angefangen habe diesen Text zu schreiben sind wieder ein paar Minuten vergangen. Fazit soweit: 1. Der Flieger hat Verspätung. Was aber niemanden, der meine Flugabenteuer kennt verweundern oder gar schockieren sollte. 2. Ich liebe Upgrades. Ich sitze nun nämlich in der Business Class. Und vorher witzelte ich noch darüber. Aha, gerade kam die Durchsage, dass Lufthansa Techniker ein kleines Problem beheben... Mal sehen… das Problem waren also Windeln in der Bordtoilette... ist ja interessant
Okay, mittlerweile sind etliche Stunden vergangen und ich bin in Mumbai gelandet.
Und jetzt mal ganz ehrlich: So toll ist Business Class nicht, dass es diesen Preis rechtfertigen würde, den man normalerweise dafür zahlen müsste. Okay, die Sitze sind breiter und bequemer und man hat deutlich mehr Platz, was aber bei meiner Körpergröße jetzt nicht wirklich so ausschlaggebend sein kann, aber ansonsten wird man nur genötigt permanent irgendwas zu trinken oder zu essen.
Angekommen in Indien muss man natürlich wie überall erstmal auf sein Gepäck warten und ein wenig Visazeugs ausfüllen. Hat aber problemlos geklappt, sonst wäre ich wohl nicht da.
Draußen erwartet mich dann eine große Anzahl an Menschen mit einer noch größeren Anzahl an Namensschildchen. Nachdem ich 2x die Reihe auf und ab gelaufen bin rufe ich Arnab an. Arnab, übrigens mein HR Manager, kümmert sich darum, dass mein Fahrer mich pro aktiv sucht... und siehe da, ein paar Minuten später haben wir uns gefunden und befinden uns auf dem Weg in Richtung Pune.
Und während mein Fahrer sich mit unsrem sternverziertem Automobil halsbrecherisch fahrend und wild hupend durch Motorikshaws und die anderen (H)indernisse (der musste jetzt einfach sein...) indischer Straßen kämpft, erstrahlt Ganesha, der Elefenatengott, in allen Regenbogenfarben leuchtend auf dem Armaturenbrett des alten Benz. Leuchtdioden machens möglich. "Gottheiten - mobil und beleuchtet" Vielleicht sollte man das mal der katholischen Kirche stecken... Wohl eher nicht.
Bombay ist atemberaubend. Denn es stinkt. Nach Zweitaktern, Regen, Benzin und vielen anderen Gerüchen die sich einer genaueren Differenzierung entziehen. Aber egal. Im Moment riecht es nach Essen. Ich bin müde. Die kilometergroßen Schlaglöcher tragen nicht wirklich dazu bei, dass mein während des Fluges angeeignetes "Betüdeltsein" besser wird. Gott sei Dank bin ich wenigstens den Linksverkehr gewöhnt. Ich glaube, das würde mir jetzt noch den Rest geben.
knall Mein Vertrauen in den Fahrer sinkt gerade. Dafür bin ich ab sofort überzeugter Fan der sindelfinger Karossenbauer. Wenn eine Vorderachse einen ungebremsten Aufschlag in einem Schlagloch dieser Größe, ich schätze mal man könnte jemanden darin begraben und dann wäre immer noch Platz, unbeschadet überstehen kann, muss es wirkliche Wertarbeit sein. Ich frage mich, ob wir schon auf der Schnellstraße sind oder nicht...
hm...
... Zeitsprung. Es ist jetzt 16:30 in Pune, der Fahrer hat mich mittlerweile entsorgt, Tobi hat mich in Empfang genommen und ich habe ein wenig geschlafen. Jetzt sitzen wir auf dem Balkon mit Blick zum Pool und Club House und unterhalten uns ein wenig über Gott und die Welt. So far so good.
Die Wartezeit bis zum Check In haben Helmut und ich mit Kaffee und Tonic Water überbrückt.
So, jetzt ratet mal wer wieder beim First Class Schalter war... Hihi. Okay... Seit ich nun angefangen habe diesen Text zu schreiben sind wieder ein paar Minuten vergangen. Fazit soweit: 1. Der Flieger hat Verspätung. Was aber niemanden, der meine Flugabenteuer kennt verweundern oder gar schockieren sollte. 2. Ich liebe Upgrades. Ich sitze nun nämlich in der Business Class. Und vorher witzelte ich noch darüber. Aha, gerade kam die Durchsage, dass Lufthansa Techniker ein kleines Problem beheben... Mal sehen… das Problem waren also Windeln in der Bordtoilette... ist ja interessant
Okay, mittlerweile sind etliche Stunden vergangen und ich bin in Mumbai gelandet.
Und jetzt mal ganz ehrlich: So toll ist Business Class nicht, dass es diesen Preis rechtfertigen würde, den man normalerweise dafür zahlen müsste. Okay, die Sitze sind breiter und bequemer und man hat deutlich mehr Platz, was aber bei meiner Körpergröße jetzt nicht wirklich so ausschlaggebend sein kann, aber ansonsten wird man nur genötigt permanent irgendwas zu trinken oder zu essen.
Angekommen in Indien muss man natürlich wie überall erstmal auf sein Gepäck warten und ein wenig Visazeugs ausfüllen. Hat aber problemlos geklappt, sonst wäre ich wohl nicht da.
Draußen erwartet mich dann eine große Anzahl an Menschen mit einer noch größeren Anzahl an Namensschildchen. Nachdem ich 2x die Reihe auf und ab gelaufen bin rufe ich Arnab an. Arnab, übrigens mein HR Manager, kümmert sich darum, dass mein Fahrer mich pro aktiv sucht... und siehe da, ein paar Minuten später haben wir uns gefunden und befinden uns auf dem Weg in Richtung Pune.
Und während mein Fahrer sich mit unsrem sternverziertem Automobil halsbrecherisch fahrend und wild hupend durch Motorikshaws und die anderen (H)indernisse (der musste jetzt einfach sein...) indischer Straßen kämpft, erstrahlt Ganesha, der Elefenatengott, in allen Regenbogenfarben leuchtend auf dem Armaturenbrett des alten Benz. Leuchtdioden machens möglich. "Gottheiten - mobil und beleuchtet" Vielleicht sollte man das mal der katholischen Kirche stecken... Wohl eher nicht.
Bombay ist atemberaubend. Denn es stinkt. Nach Zweitaktern, Regen, Benzin und vielen anderen Gerüchen die sich einer genaueren Differenzierung entziehen. Aber egal. Im Moment riecht es nach Essen. Ich bin müde. Die kilometergroßen Schlaglöcher tragen nicht wirklich dazu bei, dass mein während des Fluges angeeignetes "Betüdeltsein" besser wird. Gott sei Dank bin ich wenigstens den Linksverkehr gewöhnt. Ich glaube, das würde mir jetzt noch den Rest geben.
knall Mein Vertrauen in den Fahrer sinkt gerade. Dafür bin ich ab sofort überzeugter Fan der sindelfinger Karossenbauer. Wenn eine Vorderachse einen ungebremsten Aufschlag in einem Schlagloch dieser Größe, ich schätze mal man könnte jemanden darin begraben und dann wäre immer noch Platz, unbeschadet überstehen kann, muss es wirkliche Wertarbeit sein. Ich frage mich, ob wir schon auf der Schnellstraße sind oder nicht...
hm...
... Zeitsprung. Es ist jetzt 16:30 in Pune, der Fahrer hat mich mittlerweile entsorgt, Tobi hat mich in Empfang genommen und ich habe ein wenig geschlafen. Jetzt sitzen wir auf dem Balkon mit Blick zum Pool und Club House und unterhalten uns ein wenig über Gott und die Welt. So far so good.
Geschrieben von Nico Schuster
in india, personal
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