Die letzten Jahre hatten es in sich. Da bin ich mit Haien am Great Barrier Reef geschwommen, habe auf den Fijis literweise Kava getrunken, bis die Lippen taub waren, war auf hawaiianischen Vulkanen spazieren, habe Kunstwerke in den Uffizien bestaunt, Becherovka und Wodka in Prager Discotheken bestellt, habe in Melbourne Geld beim Wetten verloren und in der Schweiz meine neuen Carving-Ski ruiniert, habe an der FH für gute Klausurnoten gebetet, lag stundenlang an einigen der schönsten Stränden der Welt, habe mein Handy in einer indischen Autorikshaw verloren, bin mit dem Hubschrauber auf einen Gletscher geflogen, war mit Freunden beim Zelten und auf Almhütten, habe Kangaroos gejagt und wurde von Wekas in die Finger gebissen, habe in Wien Freunde aus Sydney getroffen und habe es zwischendurch sogar manchmal geschafft etwas für mein Studium zu tun und mir einen Job zu besorgen. Und da wären wir nun. Neben einem mittleweile gut gefülltem Flugmeilenkonto ist das Studium auch erfolgreich beendet (das Overall Rating hat eine Note von 2,0 ergeben) und bald geht's frisch, fromm, fröhlich, frei ins Berufsleben.
„Das Einmalige an einer Freundschaft ist weder die Hand, die sich einem entgegenstreckt, noch das freundliche Lächeln oder die angenehme Gesellschaft. Das Einmalige an ihr ist die geistige Inspiration, die man erhält, wenn man merkt, daß jemand an einen glaubt.“Daher einfach mal ein herzliches "Danke" an alle, die mich auf dem Weg begleitet haben, meine Stimmungsschwankungen ertragen und mir gut zugeredet haben, wenn ich mal nicht so gut drauf war. Und natürlich auch ein "Danke" für die vielen lustigen Gespräche, Lernrunden, spontanen Aktionen, Feste, Feiern und Feten. Auf dass noch viele kömmen mögen!
Ralph Waldo Emerson
Anbei, noch was zu schmunzeln...

(Danke an Andrea für die Schal-Leihgabe und Markus fürs Foto)
Morgen ist es schon wieder so weit: Der mir immer endlos erscheinende Flug um die halbe Welt bringt mich wieder zurück nach Deutschland. Rückblickend muss ich sagen, die fast zweimonatige Auszeit war super! Nur zu kurz. Aber heute ist nicht aller Tage, ich komme wieder, keine Frage!

"Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist." Samuel Johnson (1696 - 1772)

"Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist." Samuel Johnson (1696 - 1772)
Ja, es war jetzt ein paar Tage still. Ich gebs ja zu. Aber ich habe ja auch tatsächlich manchmal etwas anderes zu tun als den lieben, langen Tag im Internet zu verbringen. So kam es dann auch, dass mich jetzes Wochenende ein Fliegerchen von Sydney nach Adaleide verbrachte wo ich mich für eine Nacht einquartierte um einen kurzen Trip nach Kangaroo Island zu unternehmen.
Und hier kommen wir zu den Schweizern. Halt, nein. Zuerst zu Engländern. Oder besser zu Mat. Den ich zufällig im Hostel getroffen habe und dir mir bereitwillig einige seiner Biere aus einer 24er Box überlassen hat. Leicht angeheitert haben wir uns dann Richtung Abendessen bewegt und danach noch fleissig einige andere Pubs besucht... btw: Es gibt hier auch Frangelico!

Wie durch ein wunder bin ich am nächsten Morgen um 5:55 Uhr aufgewacht. Glück, denn um 6:00 war der Bus vor der Tür und da ist mich auch so langsam aufgefallen, wieso mein Wecker nicht ging. Verfluchte Zeitzonen... Adelaide und Sydney haben ja wieder 30 Min Unterschied...
Anyway im Bus wurde relativ schnell klar, dass Australiens Amtssprache in Zukunft Schweizerdeutsch sein sollte. Unsere benachbarten Eidgenossen, die mir Vorliebe auf unser Geld aufpassen, scheinen alle gleichzeitig in Australien zu sein. Gut 85 der Busbesatzung war aus der Schweiz ein Pärchen aus Deutschland und vereinzelte Engländer und Dänen. Die Stroy von den holprigen Busfahrten erspare ich euch an dieser Stelle und verweise auf die Bilder bei Flickr.
Kurzum, ja wir haben eben das gesehen was man als Touri so sieht, die Remarkable Rocks, Kangaroos, Koalas, Sanddünen (eignen sich auch zum Sandboarden), Strände etc. Ich hatte mir ein wenig mehr erwartet...
Nach Kangaroo Island ging es auf einen kurzen Trip entland der Great Ocean Road. Die Twelve Apostels waren dabei eigentlich für mich das wichtigste. Nett war, dass wir noch an den Grampians übernachtet und dort ein paar Walks gemacht haben. Hier traf ich dann auch wieder auf... ja, genau. Die Schweizer. Diesmal nicht so viele aber trotzdem beeindruckend, da mir bisher noch nie wirklich vielee Schweizer auf Reisen aufgefallen wären.

Man hatte einige lustige Abende und sehr viele nette Gespräche. Auch hier haben wir natürlich wieder touri-like die Grampians, Bells Beach, Twelve Apostels, London Bridge etc. angesehen - guckst Du Flickr. Und ja, das sind mitunter tatsächlich Bilder aus der Luft. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen nochmal mit dem Heli einen kurzen Rundflug zu machen... schliesslich gönnt man sich ja sonst nichts.
In Melbourne angekommen hat mich dann meine Bekannte aus Sydney, die mittlerweile in Melbourne lebt, am Bahnhof eingesammelt. Schon schön, wenn man sich nach ein paar Jahren wieder sieht.
Am nächsten Tag ging es dann wie geplant zum vierten großen Rennen des Melbourne Cup Carnival, auch Emirates Stakes Day genannt. Mit geliehenem Jacket und Krawatte fühlt ich mich zwar trotzdem ein wenig underdressed aber so ein Glas Schampus am Morgen umgeben von vielen gut gekleideten Frauen läßt sowas schnell vergessen. Meine Wetterfolge belaufen sich leider gegen null. Also nicht gegen sondern eher weniger als null... Naja, Pferde und ich waren noch nie die besten Freunde. Am Abend ging es dann noch auf eine kleine Party beim Bruder des Freundes meiner Bekannten. Sehr lustig, sehr lecker (es gab nochmal mehr oder weniger richtiges Abendessen mit Rippchen etc... und nicht wie dan ganzen Tag über Schnecken, Austern, Häppchen...) und sehr lang.

Der Sonntag wurde dann gleich noch genutzt um mir Melbourne wenigstens ein wenig zu zeigen - vor allem den Queen Victoria Market und ein wenig durch die Kaffees entland der Flinders Str. zu bummeln.
Ja und nun bin ich wieder in Sydney. Warte bis mein Kaffeewasser heiß wird und werde danach noch ins Musem gehen. Jetzt brauch ich wieder Kultur.
Und hier kommen wir zu den Schweizern. Halt, nein. Zuerst zu Engländern. Oder besser zu Mat. Den ich zufällig im Hostel getroffen habe und dir mir bereitwillig einige seiner Biere aus einer 24er Box überlassen hat. Leicht angeheitert haben wir uns dann Richtung Abendessen bewegt und danach noch fleissig einige andere Pubs besucht... btw: Es gibt hier auch Frangelico!

Wie durch ein wunder bin ich am nächsten Morgen um 5:55 Uhr aufgewacht. Glück, denn um 6:00 war der Bus vor der Tür und da ist mich auch so langsam aufgefallen, wieso mein Wecker nicht ging. Verfluchte Zeitzonen... Adelaide und Sydney haben ja wieder 30 Min Unterschied...
Anyway im Bus wurde relativ schnell klar, dass Australiens Amtssprache in Zukunft Schweizerdeutsch sein sollte. Unsere benachbarten Eidgenossen, die mir Vorliebe auf unser Geld aufpassen, scheinen alle gleichzeitig in Australien zu sein. Gut 85 der Busbesatzung war aus der Schweiz ein Pärchen aus Deutschland und vereinzelte Engländer und Dänen. Die Stroy von den holprigen Busfahrten erspare ich euch an dieser Stelle und verweise auf die Bilder bei Flickr.
Kurzum, ja wir haben eben das gesehen was man als Touri so sieht, die Remarkable Rocks, Kangaroos, Koalas, Sanddünen (eignen sich auch zum Sandboarden), Strände etc. Ich hatte mir ein wenig mehr erwartet...
Nach Kangaroo Island ging es auf einen kurzen Trip entland der Great Ocean Road. Die Twelve Apostels waren dabei eigentlich für mich das wichtigste. Nett war, dass wir noch an den Grampians übernachtet und dort ein paar Walks gemacht haben. Hier traf ich dann auch wieder auf... ja, genau. Die Schweizer. Diesmal nicht so viele aber trotzdem beeindruckend, da mir bisher noch nie wirklich vielee Schweizer auf Reisen aufgefallen wären.

Man hatte einige lustige Abende und sehr viele nette Gespräche. Auch hier haben wir natürlich wieder touri-like die Grampians, Bells Beach, Twelve Apostels, London Bridge etc. angesehen - guckst Du Flickr. Und ja, das sind mitunter tatsächlich Bilder aus der Luft. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen nochmal mit dem Heli einen kurzen Rundflug zu machen... schliesslich gönnt man sich ja sonst nichts.
In Melbourne angekommen hat mich dann meine Bekannte aus Sydney, die mittlerweile in Melbourne lebt, am Bahnhof eingesammelt. Schon schön, wenn man sich nach ein paar Jahren wieder sieht.
Am nächsten Tag ging es dann wie geplant zum vierten großen Rennen des Melbourne Cup Carnival, auch Emirates Stakes Day genannt. Mit geliehenem Jacket und Krawatte fühlt ich mich zwar trotzdem ein wenig underdressed aber so ein Glas Schampus am Morgen umgeben von vielen gut gekleideten Frauen läßt sowas schnell vergessen. Meine Wetterfolge belaufen sich leider gegen null. Also nicht gegen sondern eher weniger als null... Naja, Pferde und ich waren noch nie die besten Freunde. Am Abend ging es dann noch auf eine kleine Party beim Bruder des Freundes meiner Bekannten. Sehr lustig, sehr lecker (es gab nochmal mehr oder weniger richtiges Abendessen mit Rippchen etc... und nicht wie dan ganzen Tag über Schnecken, Austern, Häppchen...) und sehr lang.

Der Sonntag wurde dann gleich noch genutzt um mir Melbourne wenigstens ein wenig zu zeigen - vor allem den Queen Victoria Market und ein wenig durch die Kaffees entland der Flinders Str. zu bummeln.
Ja und nun bin ich wieder in Sydney. Warte bis mein Kaffeewasser heiß wird und werde danach noch ins Musem gehen. Jetzt brauch ich wieder Kultur.

Endlich mal wieder eine Spam-Mail die mir nicht blaue Pillen verkaufen oder mich zum Online Kasino animieren will. Nein! Ich habe seit neuestem ein Hotel und das wurde schlecht bewertet! Man stelle sich das vor... eine schlechte Bewertung für ein Hotel, dass es gar nicht gibt... Vielleicht sollte ich bei der nächsten Party im Hause Eintritt verlangen und jedes Getränk abkassieren...
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