Die Zeit vergeht wie im Fluge. Und das trifft den Nagel im wahrsten Sinne auf den Kopf, wenn man mal wieder Zeitzonen überfliegt und in die Zukunft oder Vergangenheit reist. Ich für meinen Teil bin seit gestern Abend 18:30 Ortszeit wieder in Sydney. Der Stadt, die ich bereits in meinem Praxissemester 2006 als zweite Heimat liebgewonnen habe.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich meine Zeit hier wieder bei Mark verbringe. Zur Info: Mark war mein Vermieter und Kumpel und er ließ es sich nicht nehmen mir, als wir uns im Internet trafen (klingt komisch, aber nicht jeder weiß jetzt wohl was Windows Live Messenger ist), mich zu sich einzuladen. Er wohnt zwar mittlerweile ein wenig weiter ausserhalb aber das spielt keine Rolle. Hier habe ich Urlaub. Hier habe ich Zeit. Und vor allem keine Termine, nichts zu erledigen, keine Verpflichtungen. Auch wenn es nur ein paar Tage sind.
Aber halt, ich habe ja von Neuseeland noch gar nicht alles erzählt, wobei das wohl sowieso ein Ding der Unmöglichkeit sein wird... Kaminfeuer und Chronicels of Narnia waren das letzte Mal ein Thema im Blog. Heute sollen es Buchten, Reifen, Kino und Kiwis sein.
Am Morgen nach meiner langen Nacht des einsamen vor dem Kamin bloggens haben wir uns von Oamaru auf den Weg Richtung Christchurch bzw. Christchurch Peninsula gemacht. Der Weg dorthin war herzhaft unspektakulär. Es dürfte sich hierbei wohl mit um die langweiligste Strecke in NZ handeln, die einfach nur auf eiem Statehighway durch brettebenes Land ohne besondere Sehenswürdigkeiten führt. Hat man aber die Halbinsel ca. 100km vor Christchurch erreicht kann man bereits wieder Berge und Meer erblicken und man wird automatisch wieder ein wenig aufmerksamer was NZ so zu bieten hat. So war unser erster Halt dann auch Birdlingsflat, das wegen seines kilometerlangen Kieselstrandes mehr oder weniger bekannt ist. Danach ging es weiter bis in die Pigeon Bay. Ein ziemlich einsames Nestchen von Bucht um das sich ein paar verstreute Häuschen scharen. Dort haben wir die Nacht auf einem kleinen Campingplatz verbracht. Sehr schön ist vor allem die alte Kirche hier und die herrliche Ruhe, die nur durch ein paar Vögel unterbrochen wird. Ach, eigentlich wird sie ständig durch Vögel unterbrochen.

Den letzten Tag unserer Tour machten wir uns über einen kurzen Abstecher mit Mittagessen (Apple Turnover und Blueberry Muffin) nach Akaroa wieder zurück auf den Weg nach Christchurch selbst. Über die Berge, die wir einen Tag zuvor überwunden haben führte der Weg zurück, bis es irgendwann ein komisches "knall" Geräusch gab. Ja, das war unser Reifen, der sich mitten auf einer Bergstrasse verabschiedet hatte. Gott sei Dank ist die gute Jessi AA-Mitglied (AA ist quasi der ADAC hier) und der nette Helfer aus dem nächsten Kaff, der auch bereit ist in einer Kurve am Hang mit Gefälle den Reifen zu wechseln, ist in ein paar Minuten da und verrichtet seine Arbeit. Danach nutzten wir die Gelegenheit und haben Sepp erstmasl ein wenig Öl spendiert, denn auch das Öl scheint irgendwie auf den letzten paar tausend Kilometern weniger geworden zu sein. Gegen Abend hatten wir dann tatsächlich Christchurch erreicht. Ziemlich genau einen Monat nachdem wir hier losgefahren sind. Den Abend haben wir dann im Sticky Fingers verbracht wo ich nach langer Zeit endlich mal wieder ein richtiges Bier geniessen durfte: Ördinger (Erdinger mit Akzent) aus dem Mini-0,3l-Weizenglas und dazu ein 300g Fillet Steak - natürlich ohne viel Beilage, nur ein wenig Speck und ein/zwei Spinatblätter.
Die Nacht war ein wenig nervig. Irgendwelche dummen Mädels kamen nachts um drei auf die Idee zu spülen... macht sich in einem Hostel nicht wirklich gut. Vor allem nicht, wenn das Hostel ein hier übliches Gebäude aus Holz und damit sehr hellhörig ist... Naja, ging auch vorbei. Wir haben den Samstag genutzt um noch ein wenig auf den Markt zu gehen und durch Christchurch zu bummeln. Am Nachmittag haben wir uns dann in in einen Wildlife Park begeben um endlich Kiwis zu sehen. Nein, nicht die Menschen oder Früchte (die übrigens heir tunlichst als Kiwifruit bezeichnet werden sollten, wenn man keine bösen Blicke ernten will), sondern die possierlichen, flugunfähigen Vögel mit dem langen Schnabel welche sie zu Neuseelands Nationaltier gemacht haben. Neben einigen anderen Tierchen, wie Enten und Wallabies (die hier eigentlich nichts verloren haben...), Gänsen und Fischen haben wir dann auch tatsächlich zwei Kiwis in Echt gesehen. Zur Info sollte man hier sagen, dass diese Vögel nur nachtaktiv sind und tagsüber grenzt es an ein Wunder einen in freier Wildbahn zu sehen, darum gabs im Park auch ein Nachtgebäude mit Minimalbeleuchtung. Am Abend haben wir uns noch einmal ins Kino gewagt. Diesmal im Christchurch Art Center und es gab: Young @ Heart. Ein sehr guter und lustiger Dokufilm über singende Menschen fortgeschrittenen Alters. Ich glaube, wir waren mit mindestens zwei Dekaden Abstand die jüngsten im Kino. Danach gabs noch ein Bierchen im Dux-de-Lux, einem Pub direkt um die Ecke und dann machten wir uns auf den Heimweg.

Mein letzter Tag in Neuseeland war nun also auch angebrochen. Wir zogen pünktlich um zehn aus dem Hostel mit den nervenden Mitbewohnern aus und haben Jessi erstmal im Foley Towers, dem Hostel in dem wir vor einem Monat waren, einquartiert. Dort gabs dann auch noch einmal Mittagessen und die Gelegenheit ein wenig die Wäsche zu waschen. Gegen zwei machten wir uns dann auf den Weg zum Airport an dem wir uns dann verabschiedeten. Wie durch ein Wunder kamen ich und mein Gepäck dann auch wie geplant ein paar Stunden später in Sydney an. Wunder darum, weil ich meine Schlappen (wer mich kennt, kennt auch meine Schlappen, die ich seit Jahren habe und auch fleissig in jeden Urlaub mitnehme) beinahe im Auto vergessen und darum nur lose in einer Plastiktüte an den großen Rucksack geknotet habe. Sie waren tatsächlich noch da, als der Rucksack übers Gepäckband holperte. Noch toller war dan Toby, der Hund der Quarantäne-Menschen hier, der auch sofort meine Mikrowellen-Popcorn gefunden hat, das ich aber brav wie ich bin schön deklariert hatte, was mich zwar vor einer Strage beschützt aber trotzdem dazu führt, dass man das Zeug wegwerfen muss (sorry, Jess... ich glaub die haben wir bzw. Du umsonst gekauft...). Meine extern gemounteten Allround-Schlappen wurden dann zwar noch beanstandet, weil sie ein wenig zu dreckig waren (wie gesagt, ich hatte sie ja auch eigentlich fast vergessen...) aber dafür bekam ich sie nun kostenlos gewaschen und desinfiziert zurück. So sauber waren die seit Jahren nicht mehr. Damit hieß es also, hello again Sydney, bye bye New Zealand.
Mit dem Taxi - ja ich bin ein Luxuskind - gings dann Richtung Kings Cross, dem Viertel in dem ich auch bei meinem ersten Besuch in Sydney die ersten Nächste im Hostel verbracht hatte. Dort angekommen lud ich mein Gepäck ab und machte mich auf nach The Rocks, meinem Lieblingseck in Sydney. Auf dem Rooftop eines mir gut bekannten Pubs habe ich mir dann mit Ausblick auf die Harbour Bridge und die Oper ein Bierchen gegönnt und ein wenig in die Ferne gestarrt.
Heute habe ich beim Frühstück in einem kleinen Café am Hafen dank eines offenen Wlans einen Abstecher ins Internet unternehmen können und siehe da, meine Noten sind da. Oder besser DIE Note ist da. Wie mich mein Dad freudestrahlend (wenn man sowas überhaupt in ICQ-Nachrichten erkennen kann) informierte ist die Note seit heute/gestern je nachdem in welcher Zeitzone man sich geradebewegt, online. Und siehe da, es ist eine 1,7 geworden! Tada! springfreu whoooohoo Endlich ein Grund die mitgereiste Zigarre, die der Herr vom Security Check in Christchurch ganz interessiert beschnuppert hat, zu geniessen und damit auch endgültig dem Studium bye bye zu sagen.

Ich schreibe diese Zeilen übrigens gerade im Chinase Garden von Sydney und freue mich schon nachher Mark wiederzusehen und mein Domizil für die nächsten Tage zu erkunden... so long
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich meine Zeit hier wieder bei Mark verbringe. Zur Info: Mark war mein Vermieter und Kumpel und er ließ es sich nicht nehmen mir, als wir uns im Internet trafen (klingt komisch, aber nicht jeder weiß jetzt wohl was Windows Live Messenger ist), mich zu sich einzuladen. Er wohnt zwar mittlerweile ein wenig weiter ausserhalb aber das spielt keine Rolle. Hier habe ich Urlaub. Hier habe ich Zeit. Und vor allem keine Termine, nichts zu erledigen, keine Verpflichtungen. Auch wenn es nur ein paar Tage sind.
Aber halt, ich habe ja von Neuseeland noch gar nicht alles erzählt, wobei das wohl sowieso ein Ding der Unmöglichkeit sein wird... Kaminfeuer und Chronicels of Narnia waren das letzte Mal ein Thema im Blog. Heute sollen es Buchten, Reifen, Kino und Kiwis sein.
Am Morgen nach meiner langen Nacht des einsamen vor dem Kamin bloggens haben wir uns von Oamaru auf den Weg Richtung Christchurch bzw. Christchurch Peninsula gemacht. Der Weg dorthin war herzhaft unspektakulär. Es dürfte sich hierbei wohl mit um die langweiligste Strecke in NZ handeln, die einfach nur auf eiem Statehighway durch brettebenes Land ohne besondere Sehenswürdigkeiten führt. Hat man aber die Halbinsel ca. 100km vor Christchurch erreicht kann man bereits wieder Berge und Meer erblicken und man wird automatisch wieder ein wenig aufmerksamer was NZ so zu bieten hat. So war unser erster Halt dann auch Birdlingsflat, das wegen seines kilometerlangen Kieselstrandes mehr oder weniger bekannt ist. Danach ging es weiter bis in die Pigeon Bay. Ein ziemlich einsames Nestchen von Bucht um das sich ein paar verstreute Häuschen scharen. Dort haben wir die Nacht auf einem kleinen Campingplatz verbracht. Sehr schön ist vor allem die alte Kirche hier und die herrliche Ruhe, die nur durch ein paar Vögel unterbrochen wird. Ach, eigentlich wird sie ständig durch Vögel unterbrochen.

Den letzten Tag unserer Tour machten wir uns über einen kurzen Abstecher mit Mittagessen (Apple Turnover und Blueberry Muffin) nach Akaroa wieder zurück auf den Weg nach Christchurch selbst. Über die Berge, die wir einen Tag zuvor überwunden haben führte der Weg zurück, bis es irgendwann ein komisches "knall" Geräusch gab. Ja, das war unser Reifen, der sich mitten auf einer Bergstrasse verabschiedet hatte. Gott sei Dank ist die gute Jessi AA-Mitglied (AA ist quasi der ADAC hier) und der nette Helfer aus dem nächsten Kaff, der auch bereit ist in einer Kurve am Hang mit Gefälle den Reifen zu wechseln, ist in ein paar Minuten da und verrichtet seine Arbeit. Danach nutzten wir die Gelegenheit und haben Sepp erstmasl ein wenig Öl spendiert, denn auch das Öl scheint irgendwie auf den letzten paar tausend Kilometern weniger geworden zu sein. Gegen Abend hatten wir dann tatsächlich Christchurch erreicht. Ziemlich genau einen Monat nachdem wir hier losgefahren sind. Den Abend haben wir dann im Sticky Fingers verbracht wo ich nach langer Zeit endlich mal wieder ein richtiges Bier geniessen durfte: Ördinger (Erdinger mit Akzent) aus dem Mini-0,3l-Weizenglas und dazu ein 300g Fillet Steak - natürlich ohne viel Beilage, nur ein wenig Speck und ein/zwei Spinatblätter.
Die Nacht war ein wenig nervig. Irgendwelche dummen Mädels kamen nachts um drei auf die Idee zu spülen... macht sich in einem Hostel nicht wirklich gut. Vor allem nicht, wenn das Hostel ein hier übliches Gebäude aus Holz und damit sehr hellhörig ist... Naja, ging auch vorbei. Wir haben den Samstag genutzt um noch ein wenig auf den Markt zu gehen und durch Christchurch zu bummeln. Am Nachmittag haben wir uns dann in in einen Wildlife Park begeben um endlich Kiwis zu sehen. Nein, nicht die Menschen oder Früchte (die übrigens heir tunlichst als Kiwifruit bezeichnet werden sollten, wenn man keine bösen Blicke ernten will), sondern die possierlichen, flugunfähigen Vögel mit dem langen Schnabel welche sie zu Neuseelands Nationaltier gemacht haben. Neben einigen anderen Tierchen, wie Enten und Wallabies (die hier eigentlich nichts verloren haben...), Gänsen und Fischen haben wir dann auch tatsächlich zwei Kiwis in Echt gesehen. Zur Info sollte man hier sagen, dass diese Vögel nur nachtaktiv sind und tagsüber grenzt es an ein Wunder einen in freier Wildbahn zu sehen, darum gabs im Park auch ein Nachtgebäude mit Minimalbeleuchtung. Am Abend haben wir uns noch einmal ins Kino gewagt. Diesmal im Christchurch Art Center und es gab: Young @ Heart. Ein sehr guter und lustiger Dokufilm über singende Menschen fortgeschrittenen Alters. Ich glaube, wir waren mit mindestens zwei Dekaden Abstand die jüngsten im Kino. Danach gabs noch ein Bierchen im Dux-de-Lux, einem Pub direkt um die Ecke und dann machten wir uns auf den Heimweg.

Mein letzter Tag in Neuseeland war nun also auch angebrochen. Wir zogen pünktlich um zehn aus dem Hostel mit den nervenden Mitbewohnern aus und haben Jessi erstmal im Foley Towers, dem Hostel in dem wir vor einem Monat waren, einquartiert. Dort gabs dann auch noch einmal Mittagessen und die Gelegenheit ein wenig die Wäsche zu waschen. Gegen zwei machten wir uns dann auf den Weg zum Airport an dem wir uns dann verabschiedeten. Wie durch ein Wunder kamen ich und mein Gepäck dann auch wie geplant ein paar Stunden später in Sydney an. Wunder darum, weil ich meine Schlappen (wer mich kennt, kennt auch meine Schlappen, die ich seit Jahren habe und auch fleissig in jeden Urlaub mitnehme) beinahe im Auto vergessen und darum nur lose in einer Plastiktüte an den großen Rucksack geknotet habe. Sie waren tatsächlich noch da, als der Rucksack übers Gepäckband holperte. Noch toller war dan Toby, der Hund der Quarantäne-Menschen hier, der auch sofort meine Mikrowellen-Popcorn gefunden hat, das ich aber brav wie ich bin schön deklariert hatte, was mich zwar vor einer Strage beschützt aber trotzdem dazu führt, dass man das Zeug wegwerfen muss (sorry, Jess... ich glaub die haben wir bzw. Du umsonst gekauft...). Meine extern gemounteten Allround-Schlappen wurden dann zwar noch beanstandet, weil sie ein wenig zu dreckig waren (wie gesagt, ich hatte sie ja auch eigentlich fast vergessen...) aber dafür bekam ich sie nun kostenlos gewaschen und desinfiziert zurück. So sauber waren die seit Jahren nicht mehr. Damit hieß es also, hello again Sydney, bye bye New Zealand.
Mit dem Taxi - ja ich bin ein Luxuskind - gings dann Richtung Kings Cross, dem Viertel in dem ich auch bei meinem ersten Besuch in Sydney die ersten Nächste im Hostel verbracht hatte. Dort angekommen lud ich mein Gepäck ab und machte mich auf nach The Rocks, meinem Lieblingseck in Sydney. Auf dem Rooftop eines mir gut bekannten Pubs habe ich mir dann mit Ausblick auf die Harbour Bridge und die Oper ein Bierchen gegönnt und ein wenig in die Ferne gestarrt.
Heute habe ich beim Frühstück in einem kleinen Café am Hafen dank eines offenen Wlans einen Abstecher ins Internet unternehmen können und siehe da, meine Noten sind da. Oder besser DIE Note ist da. Wie mich mein Dad freudestrahlend (wenn man sowas überhaupt in ICQ-Nachrichten erkennen kann) informierte ist die Note seit heute/gestern je nachdem in welcher Zeitzone man sich geradebewegt, online. Und siehe da, es ist eine 1,7 geworden! Tada! springfreu whoooohoo Endlich ein Grund die mitgereiste Zigarre, die der Herr vom Security Check in Christchurch ganz interessiert beschnuppert hat, zu geniessen und damit auch endgültig dem Studium bye bye zu sagen.

Ich schreibe diese Zeilen übrigens gerade im Chinase Garden von Sydney und freue mich schon nachher Mark wiederzusehen und mein Domizil für die nächsten Tage zu erkunden... so long
Wir stehen also am Strand von Orepuki und uns pfeift der Wind um die Ohren. Trotzdem war es eigentlich ein netter Abend und auch eine - bis auf eine kleine Störung durch an die Frontscheibe prasselnden Regen - eine angenehme Nacht. Am nächsten Morgen geht es dann weiter durch die Catlins in Richtung Dunedin. In den Caltins, die so ziemlich am Besten das darstellen, was sich der gemeine NZ-Urlauber vorstellt - grüne Wiesen und Schafe - übernachten wir kurz irgendwo auf einem Feldweg. Also wir parken nun fast auf dem Feldweg, der erste Versuch Sepp neben den Weg zu stellen wurde damit bestraft, dass wir im Schlamm stecken geblieben sind.

Aber als Mann weiß man sich ja zu helfen... anyway, der Abend in den Catlins war schön. Es gab ein Mischmasch-Essen und das Wetter am nächsten Tag war auch schön. Wir machten uns also wieder auf und haben auf dem weiteren Weg noch die Cathedral Caves besucht, die eigentlich nur zu Ebbe zugänglich sind - wie durch ein Wunder waren wir tatsächlich exakt pünktlich und das obwohl wir ohne Wecker aufgestanden sind und eigentlich keinerlei zeitliche Planung hatten.
Am Abend kamen wir dann in Dunedin an. Eine Großstadt quasi mit ihren ca. 100.000 Einwohnern. Und very british. Aber irgendwie nett. Wir haben einen Teil des Abends damit verbracht das empfohlene japanische Restaurant zu suchen, waren aber damit erfolglos und haben dann auf chinesisch gewechselt und sind im "Asian" mit einem Gedeck für Zwei, das problemlos auch für 4 gereicht hätte, verwöhnt worden. Auf dem Weg zurück ins Hostel - frei nach Harry Potter Hogwartz genannt haben wir dann noch einige lustige Wandmalereien fotografiert.

Es hat uns in Dunedin sehr gut gefallen und darum haben wir beschlossen einfach eine Nacht länger zu bleiben. Tagsüber hattee Jessi dann wieder absolut ihre weibliche Seite entdeckt und sich auf die Jagd nach Schuhen gemacht während ich nach einem vergeblichen Versuch den Hafen schön zu finden eigentlich ausser meiner Wäsche ziemlich gar nichts gemacht habe. Abends gab es dann ein interessantes Essen aus Kartoffeln und Gemüse und danach haben wir uns noch - ebenfalls eine Empfehlung die wir auf dem Weg hierher bekommen haben - ins Captain Cook, einem sportlichen Studentenpub, wo wir uns noch ein paar Bierchen gegönnt haben.
Die Catlins und Dunedin hatten wir somit hinter uns gebracht. Nächster Halt: Oamaru. Auf dem Weg dorthin schauen wir uns natürlich noch die Boulders an. Manch einer möge sagen "runde Steine die im Meer liegen" aber eigentlich sind es ja auch... äh.. ja, genau, runde Steine die im Meer liegen - die waren natürlich nicht immer Rund und es hat ein wenig mit der Entstehungsgeschichte von NZ zu tun, aber das würde jetzt zu weit führen. Drum an der Stelle einfach ein Buildl.

Die Boulders liegen übrigens direkt neben Moeraki, einem kleinen Dörfchen ein wenig abseits des Highway. Sehr nett. Dort sind wir dann auch Lunchen gewesen... Fish & Chips im einzigen Restaurant am Platz. Wir hatten die Kinderportion. Jeder eine. Und jeder hat die Hälfte geschafft. Es war ersten sehr fettig und zweitens einfach verdammt viel. Wenn ein Kind mit sowas groß wird, dann ist es vorprogrammiert, dass es mit ca. 30 an verfetteter Leber stirbt oder einfach irgendwann nicht mehr aufstehen oder aus dem Haus kann, weil der Körperumfang es nicht mehr gestattet. Mir wurscht. Wir fahren weiter nach Oamaru.

Oamaru ist eigentlich ein wenig bekannter hier, weil es eine, nein sogar zwei, Pinguinkolonien hier gibt. Die kleinen mit den blauen Augen und die unwesentlich größeren mit den gelben Augen. Nachdem wir uns diese possierlichen Tierchen aus einiger Entfernung (die stehen glaub nicht so auf Menschen) angesehen haben und uns dabei kösltich amüsierten, weil es gar so drollig aussieht wenn sie am Strand rumwackeln, sind wir im OldBones Hostel abgestiegen. Ein toller Platz um zu relaxen. Es gibt Kaminfeuer, einen großen Living-Room, nur angenehme Leute, einen großen Hund namens Humphrey, einen kleinen Hund namens Bonnie und einen extrem freundlichen Chef namens Simon.
Tja, und genau darum sind wir nun auch nicht wie geplant eine sondern schon drei Nächte hier. Den Weg zum Mt. Cook sparen wir uns. Berge konnten wir schon genug sehen. Hier ist es einfach zu relaxed um gleich wieder stressig das nächste Ziel anzusteuern.
Die Nachmittage haben wir daher mit Cafétrinken (im Woolstore Building gibts übrigens auch hammerleckerschmecker Schoko-Haselnuss-Torte), in Buchläden (juhu, ich habe wieder Exemplare von vor 1940 erstanden *freu*) und auch mit einem kurzen Ausflug zu den Elephant Rocks, wo die Chronicles of Narnia gedreht wirden, verbracht. Die Abende wurde gekocht, wobei ich Jessi an der Stelle mal ganz offiziell als gute Köchin loben muss (vor allem das Geburtstagsdinner war sehr nett gemacht!!), und darauf folgend vor dem Kaminfeuer lesender oder schreibender Weise verbracht.
Just im Moment sitze ich als letztes Überbleibsel des Abends vor dem Kamin und blogge. Es gab noch die Reste von gestern und dazu Spargel von zwei netten Engländerinnen, die im Gegenzug Apple Crumble von Jessi bekommen haben. Nebenher haben ein paar Franzosen Crayfish (ich würde es als kleiner Hummer bezeichnen) zubereitet. Ein sehr schöner Abend muss ich sagen. Schade, dass wir weg müssen. Ich würde gerne noch länger bleiben, so entspannt habe ich mich schon seit ewigkeiten nicht gefühlt.
Achja, der vorherige Beitrag geht natürlich noch weiter... aber im Moment habe ich keine Lust mehr zu tippen
Fotos gibt es übrigens auf [ Flickr].
Wo war ich beim letzen Mal? Achja, beim Essen. So, unser nächster Stop sollte nun nach einer Nacht am See Westport sein. Westport allerdings ist eine nicht sonderlich ansehnliche Stadt und wir fahren weiter Richtung Charlston. Das ist gar keine Stadt. Sondern ein stück Strasse mit einem Pub und das Hostel, in dem wir schlafen wollten hat zu. Durch Zufall entdecken wir die Möglichkeit auf einer Farm zu nächtigen und greifen natürlich bei der Gelegenheit zu. Don, unser Gastgeber für die Nacht, ist Imker und verdient seine Brötchen demzufolge mit Honig. Er ist ein uriger Vogel und wir sehen nicht sonderlich viel von ihm. Er hat einen netten Hund, der auf den sinnvollen Namen "Dog" hört. Die Nacht ist bitterkalt im ungeheizten Zimmer aber wenigstens gabs mal wieder ein richtiges Abendessen nicht vom Campingkocher.

So in etwa war unsere Planung...
Am nächsten Tag geht es weiter entlang der Küste ín Richtung Pancake Rocks. Die Felsen hier heißen so, das sie über die Jahre nett gestapelt wurden und sich beim Anblick unweigerlich der Gedanke an Pfannkuchen aufdrängt. Irgendwie habe ich schon wieder Hunger.

Egal. Dort angekommen machen wir beim Erkunden der Rocks einen kleinen Fehler, besser - ich mache den Fehler und lasse das Licht an. Jetzt ist die Batterie leer und wir brauchen Hilfe. Paul, der nette Koch des einzigen Cafés weit und breit versucht zu überbrücken aber es will einfach nicht klappen. Naja ein netter Junger Mann aus einer Werkstatt in Greymouth haucht unserem Sepp wieder Leben ein und die Reise geht weiter nach Hokitika. Dort soll es vor Greenstone (Jade) nur so wimmeln und wir verbringen die Nacht im "Birdsong" Hostel. Ein super netter Laden mit sehr angenehmen Flair. Nach einem leckeren Chilli Abendessen sitzen wir noch vor dem Kamin und planen ein wenig unsere weitere Route.
Den Morgen darauf unternehmen wir erstmal einen Stadtbummel, bestaunen Greenstone und frühstücken in einem kleinen Café. Danach machen wir uns auf in Richtung Gletscher. Nummer eins auf der Liste ist Franz Josef. Wir erkunden mit einem kleinen Walk den großen Eisklotz und beschliessen zum Fox Gletscher zu fahren. Dort buchen wir uns beide für den nächsten Tag eine Tour. Jessi läuft zu Fuß auf dem Gletscher rum und ich lasse mich per Heli einfliegen. Den Abend verbringen wir am nur 20km entfernten Strand mit Blick auf die Southern Alps von NZ.

Wir müssen früh raus um unsere Touren rechtzeitig zu erreichen. Reichlich verrschlafen trennen sich für die nächsten Stunden unsere Wege und jeder wird seinen Guides vorgestellt. Bei mir ist bis kurz vorher nicht klar ob es überhaupt klappt, weil das Wetter ein wenig regnerisch ist. Klappt aber doch. Am Ende kann ich Eishöhlen inmitten eines Gletschers bestaunen und lasse mich wie ein VIP durch die Gegend fliegen. Hat schon was, das muss ich zugeben.


Nach der Tour machen wir uns auf nach Wanaka. Einem Bergdorf, das vor allem zur Winterzeit eher mit einem Dorf in den Alpen verwechselt werden könnte. Dementsprechend heißt auch unser Hostel für die nächsten zwei Nächte "Matterhorn South". Ein heimeliges kleines Hostel im Stil einer Almhütte. Echt nett. Das BBQ am Abend versorgt mich mit reichlich Fleisch und netten Leuten. Am Tag darauf gönnen wir uns ein wenig Auszeit und wandern ein wenig um Wanaka herum am See entlang. Den Abend verbringen wir damit die Reste vom Vorabend zu futtern.
Den Tag darauf geht es nun weiter nach Queenstown wo wir unsere Rundfahrt im Milford Sound buchen und gemütlich durch die Gärten und am See entlang wandern. Es gibt hier am See ein nettes, kleines Café namens "The Bathhouse" ist ist im Stil der frühen 19er eingerichtet und bietet leckeren Kaffee zu guten Preisen. Zum Mittagessen empfiehlt sich das Naff Caff, das einen mit sehr großen Portionen belohnt. Die Nacht verbringen wir ausserhalb von Queenstown in der 12 Mile Bay (zumindest glaube ich mich so daran zu erinnern).

Da uns ein Tag für die Fahrt nach Milfort zu kurz erscheint planen wir eigentlich entlang des Highways auf einem der vielen Campingplätze (also eigentlich eher Feldweg mit erlaubnis zu nächtigen) zu schlafen. Wir entschliessen uns aber dann doch für das Camp Gunn. Ein etwas abseits und eigentlich schon kurz vor Milford gelegenes Camp mitten im Wald. Mit Dieselgenerator und einer eigentümlichen art von Humor. Wir nutzen daher die Gelegenheit und Kochen in der kleinen Küche Spaghetti und sitzen am Abend noch mit ein paar anderen Gästen auf der Veranda bis wir uns auf die Jagd nach Glühwürmchen machen. Erfolgreich. Die Würmchen hängen mehr oder weniger regungslos an einem Felsvorsprung und leuchten vor sich hin. Bevor wir zu Bett gehen testen wir noch die urtümlichen Toaster. Sehr interessant übrigens.

Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat sind wir guter Dinge, dass der Tag nicht mehr so viele Wolken haben kann. Und es stimmt. Es ist ein absolut grandioses Wetter als wir über die Passstrasse in Richtung Milford fahren. Nachdem man den "Homer Tunnel" durchfahren hat liegt der Sound quasi schon vor einem. Herrlich kann man da nur sagen. Als wir auf unsererm Schiffchen einchecken wollen passiert dann das, was immer passiert. Es kommt etwas dazwischen. Die gebuchte Fahrt auf de "Wanderer" findet nicht statt. Das Ding ist defekt und fährt heute nicht. Aber... und jetzt kommt das Gute daran: Wir bekommen ein Upgrade für die Fahrt mit einem anderen Segler. Und es kommt noch besser. Aus der geplanten Fahrt mit Übernachtung im Viererzimmer und normalem Abendessen wird eine Fahrt mit eigener Kabine und großem Buffet. Besser geht's fast nicht mehr. Dann noch das Wetter, das schon seit Wochen nicht mehr so gut gewesen sein soll... was will man mehr. Achja, die Bierpreise an Bord bewegen sich bei 4 $NZ also ca. 2 EUR für ein Glas

Achja, wer sich bei diesem Bild an Fjorde erinnert fühlt. Richtig. Milford Sound ist ein Fjord. Der Abend wird nun auch ein wenig länger als geplant, mit unseren netten Tischnachbarn scherzen wir noch ein wenig und genissen Suppe, Lamm, Schwein, Rind einen erstklassigen Lachs und Desserts in allerlei Variationen. Die Nacht ist klasse, so viel Sternenhimmel und keinerlei störendes Licht irgendwo.
Den Morgen darauf fährt das Schiffchen noch bis ganz hinaus in die Tasman Sea und gegen zehn wieder zurück an den Steg wo unsere Fahrt begonnen hat. Tolle Sache. Zurück geht es dann wieder durch die Wolken in Richtung Homer Tunnel und danach weiter über Te Anau nach Orepuki, wo uns dann das gute Wetter langsam aber sicher verlässt und wir bei heftigem Wind am Strand campen.

So in etwa war unsere Planung...
Am nächsten Tag geht es weiter entlang der Küste ín Richtung Pancake Rocks. Die Felsen hier heißen so, das sie über die Jahre nett gestapelt wurden und sich beim Anblick unweigerlich der Gedanke an Pfannkuchen aufdrängt. Irgendwie habe ich schon wieder Hunger.

Egal. Dort angekommen machen wir beim Erkunden der Rocks einen kleinen Fehler, besser - ich mache den Fehler und lasse das Licht an. Jetzt ist die Batterie leer und wir brauchen Hilfe. Paul, der nette Koch des einzigen Cafés weit und breit versucht zu überbrücken aber es will einfach nicht klappen. Naja ein netter Junger Mann aus einer Werkstatt in Greymouth haucht unserem Sepp wieder Leben ein und die Reise geht weiter nach Hokitika. Dort soll es vor Greenstone (Jade) nur so wimmeln und wir verbringen die Nacht im "Birdsong" Hostel. Ein super netter Laden mit sehr angenehmen Flair. Nach einem leckeren Chilli Abendessen sitzen wir noch vor dem Kamin und planen ein wenig unsere weitere Route.
Den Morgen darauf unternehmen wir erstmal einen Stadtbummel, bestaunen Greenstone und frühstücken in einem kleinen Café. Danach machen wir uns auf in Richtung Gletscher. Nummer eins auf der Liste ist Franz Josef. Wir erkunden mit einem kleinen Walk den großen Eisklotz und beschliessen zum Fox Gletscher zu fahren. Dort buchen wir uns beide für den nächsten Tag eine Tour. Jessi läuft zu Fuß auf dem Gletscher rum und ich lasse mich per Heli einfliegen. Den Abend verbringen wir am nur 20km entfernten Strand mit Blick auf die Southern Alps von NZ.

Wir müssen früh raus um unsere Touren rechtzeitig zu erreichen. Reichlich verrschlafen trennen sich für die nächsten Stunden unsere Wege und jeder wird seinen Guides vorgestellt. Bei mir ist bis kurz vorher nicht klar ob es überhaupt klappt, weil das Wetter ein wenig regnerisch ist. Klappt aber doch. Am Ende kann ich Eishöhlen inmitten eines Gletschers bestaunen und lasse mich wie ein VIP durch die Gegend fliegen. Hat schon was, das muss ich zugeben.


Nach der Tour machen wir uns auf nach Wanaka. Einem Bergdorf, das vor allem zur Winterzeit eher mit einem Dorf in den Alpen verwechselt werden könnte. Dementsprechend heißt auch unser Hostel für die nächsten zwei Nächte "Matterhorn South". Ein heimeliges kleines Hostel im Stil einer Almhütte. Echt nett. Das BBQ am Abend versorgt mich mit reichlich Fleisch und netten Leuten. Am Tag darauf gönnen wir uns ein wenig Auszeit und wandern ein wenig um Wanaka herum am See entlang. Den Abend verbringen wir damit die Reste vom Vorabend zu futtern.
Den Tag darauf geht es nun weiter nach Queenstown wo wir unsere Rundfahrt im Milford Sound buchen und gemütlich durch die Gärten und am See entlang wandern. Es gibt hier am See ein nettes, kleines Café namens "The Bathhouse" ist ist im Stil der frühen 19er eingerichtet und bietet leckeren Kaffee zu guten Preisen. Zum Mittagessen empfiehlt sich das Naff Caff, das einen mit sehr großen Portionen belohnt. Die Nacht verbringen wir ausserhalb von Queenstown in der 12 Mile Bay (zumindest glaube ich mich so daran zu erinnern).

Da uns ein Tag für die Fahrt nach Milfort zu kurz erscheint planen wir eigentlich entlang des Highways auf einem der vielen Campingplätze (also eigentlich eher Feldweg mit erlaubnis zu nächtigen) zu schlafen. Wir entschliessen uns aber dann doch für das Camp Gunn. Ein etwas abseits und eigentlich schon kurz vor Milford gelegenes Camp mitten im Wald. Mit Dieselgenerator und einer eigentümlichen art von Humor. Wir nutzen daher die Gelegenheit und Kochen in der kleinen Küche Spaghetti und sitzen am Abend noch mit ein paar anderen Gästen auf der Veranda bis wir uns auf die Jagd nach Glühwürmchen machen. Erfolgreich. Die Würmchen hängen mehr oder weniger regungslos an einem Felsvorsprung und leuchten vor sich hin. Bevor wir zu Bett gehen testen wir noch die urtümlichen Toaster. Sehr interessant übrigens.

Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat sind wir guter Dinge, dass der Tag nicht mehr so viele Wolken haben kann. Und es stimmt. Es ist ein absolut grandioses Wetter als wir über die Passstrasse in Richtung Milford fahren. Nachdem man den "Homer Tunnel" durchfahren hat liegt der Sound quasi schon vor einem. Herrlich kann man da nur sagen. Als wir auf unsererm Schiffchen einchecken wollen passiert dann das, was immer passiert. Es kommt etwas dazwischen. Die gebuchte Fahrt auf de "Wanderer" findet nicht statt. Das Ding ist defekt und fährt heute nicht. Aber... und jetzt kommt das Gute daran: Wir bekommen ein Upgrade für die Fahrt mit einem anderen Segler. Und es kommt noch besser. Aus der geplanten Fahrt mit Übernachtung im Viererzimmer und normalem Abendessen wird eine Fahrt mit eigener Kabine und großem Buffet. Besser geht's fast nicht mehr. Dann noch das Wetter, das schon seit Wochen nicht mehr so gut gewesen sein soll... was will man mehr. Achja, die Bierpreise an Bord bewegen sich bei 4 $NZ also ca. 2 EUR für ein Glas

Achja, wer sich bei diesem Bild an Fjorde erinnert fühlt. Richtig. Milford Sound ist ein Fjord. Der Abend wird nun auch ein wenig länger als geplant, mit unseren netten Tischnachbarn scherzen wir noch ein wenig und genissen Suppe, Lamm, Schwein, Rind einen erstklassigen Lachs und Desserts in allerlei Variationen. Die Nacht ist klasse, so viel Sternenhimmel und keinerlei störendes Licht irgendwo.
Den Morgen darauf fährt das Schiffchen noch bis ganz hinaus in die Tasman Sea und gegen zehn wieder zurück an den Steg wo unsere Fahrt begonnen hat. Tolle Sache. Zurück geht es dann wieder durch die Wolken in Richtung Homer Tunnel und danach weiter über Te Anau nach Orepuki, wo uns dann das gute Wetter langsam aber sicher verlässt und wir bei heftigem Wind am Strand campen.
...auch mal etwas länger von Neuseeland zu erzählen. Nachdem selbst Jessi es schon geschafft hat etwas zu bloggen und ich aus purer Faulheit nur zustimmen konnte ohne selbst etwas sinnvolles zu machen.
Naja, dann fangen wir einfach mal an. Leider ohne Bilder, weil das Inet hier unten im Moment ein wenig auf Krücken geht. Wie Jessi ja schon geschrieben hat, kommen wir ganz gut miteinander klar. Wie es so üblich ist, gibt es immer mal wieder ein paar Kleinigkeiten an denen man sich reiben kann, aber das bleibt wohl bei annähernd 24/7 miteinander nicht aus. Soweit also, alles okidoki hier auf der anderen Seite der Erde.
Ich fange einfach mal mit einem kurzen Abriss der letzten Wochen an. Wir sind mittlerweile in Wanaka, im Süden der Südinsel angekommen. Der Weg dorthin begann für mich in Frankfurt. Dem Flughafen, den ich die letzten Jahre eigentlich mehr oder weniger regelmässig genutzt habe um mich per Jet in andere Länder fliegen zu lassen. Wie ich es gewohnt bin, gibt es bei allen meinen Flügen früher oder später kleinere Probleme. Diesmal war auf dem Hinflug von Frankfurt über Singapore nach Sydney eigentlich soweit alles in Ordnung. Sex and the City, Zohan, Mythbusters, Kung Fu Panda und diverse Simpsons und Mythbusters Folgen haben mich dabei begleitet. Nur hat Qantas noch immer mehr männliche als weibliche Flugbegleiter. Schade eigentlich. In Sydney angekommen, ich hatte mittlerweile ca. 20 Flugstunden hinter mir. Der International Transfer Schalter war leider nicht besetzt und ich lungerte ein wenig verwirrt im Transit-Bereich rum. Als sich weiter nichts tat, bin ich in die Air New Zealand Lounge um dort mal ein wenig herumzufragen. Mein Flug wurde gestrichen. Toll. Dafür wurde ich nun umgebucht über Auckland nach Christchurch. Nur mein Gepäck wusste das noch nicht. Nach ein wenig hin und her mit dem Transit-Schalter wurde auch das geschafft und ich wurde mittlerweile doch ein wenig mitgenommen um halb sieben NZ-Zeit von Jessi in Christchurch in Empfang genommen. Am Abend sind wir dann noch gemütlich indisch Essen gewesen und relativ erschöpft bin ich dann auch im bereits gebuchten (danke Jessi) Hostel eingeschlafen.
Den nächsten Tag gab es erstmal die mitgebrachten Geschenke für Jessi und danach einen Trip mit Sepp (unserem Minivan) an den Strand und Abends einen kleinen Stadtbummel durch Christchurch.
Am Morgen darauf wurde erstmal gepackt und eine Versicherung für das Auto abgeschlossen. Sehr praktisch, dass man sowas im Hostel machen kann
Danach ging es los in Richtung Hanmer Springs zu den heißen Quellen, in denen wir dann auch eine ganze Weile geplanscht haben. Die Nacht haben wir irgendwo auf einer Wieso im Grünen mit Blick auf die Berge verbracht, umgeben von einer hustenden Kuh und mähenden Schafen.
Da wir schon früh wach sind geht es weiter in Richtung Kaikoura. Auf der Halbinsel haben wir dann ein wenig den Seelöwen bzw. Seehunden zugesehen und sind ein wenig wandern gewesen um Abends an einer kleinen Bucht zu nächtigen. Das Wetter war extermlichst windig und leider hat ein Aussenspiegel von Sepp nun einen Sprung von umherfliegenden Steinchen. Aber egal. Der TÜV dürfte hier sowieso nicht Kontrollieren, da in Neuseeland sonst wohl keine Autos mehr fahren würden. Nach einer Nacht in der Nähe einer befahrenen Strasse machten wir uns erstmal auf den Weg zu einer Dusche. Schön. Leider habe ich die Anleitung wie man der Dusche warmes Wasser entlockt erst gesehen, als ich fertig war. Tja, Shit happens. Es geht weiter nach Blenheim.
Jetzt sind wir im Norden angekommen, schon fast in der Nähe des Abel Tasman Parks. In Blenheim übernachten wir ein wenig auswärts in einer Bucht namens Bark Bay. Klasse Sache. Kaum ein anderer Mensch hier und allein das System, dass die Fees fürs Campen auf einer Vertrauensbasis in einen Umschlag gesteckt und dann in einen Briefkasten geworfen werden, finde ich irgendwie klasse. Sepp, der ins inzwischen schon von Beginn an mit einer leuchtenden Warnlampe zum für das Kühlwasser begrüßt, wird nun jeden Tag mit einer frischen Ration im Kühler versorgt. Das klappt soweit ganz gut.
Noch ein wenig weiter und wir sind in Maharau direkt am Abel Tasman Nationalpark, wo wir eine Nacht campen uns am nächsten Morgen per Wassertaxi in eine Bucht fahren lassen um von dort zu einem Hut (Hütte mit Koch- und Schlafmöglichkeit) in einer anderen Bucht zu wandern. Die Nacht in der Hütte überspringen wir mal... ich habe im großen Küchenraum geschlafen, weil mein Nachbar neben mir (nein, nicht Jessi, es gab da noch eine Schulklasse, mit deren Lehrern wir erstmal ausgiebig diskutiert haben warum Bayern der schönste Teil Deutschlands und die Südinsel besser als die Nordinsel ist) so unglaublich geschnarcht hat. Der Tag war ziemlich lang, wir haben uns ein wenig mit unserer Planung vertan und sind darum knappe 20km zurück zu unserem Campingplatz marschiert quer über Stock und Stein durch wunderschöne Buchten und über Hängebrücken. Am Abend gabs dann auch nur ein kurzes Essen und dafür ein frühes Zubettgehen.
Weiter geht's nach Nelson. Nelson ist ein kleines Städtchen im Norden. Der Weg dahin ist leicht regnerisch dafür ist das Hostel, als wir ankommen mehr als cool. Im Moment betrieben von einer Deutschen, die mit Work & Travel Visum unterwegs ist futtern wir allesamt in einer gemütlichen Runde zu Abend. Es gibt Lasagne, Fisch und komisches Gemüse, dass ich nicht zuordnen kann. Und natürlich Wein. Was vielleicht auch daher kommt, dass es eine absolute Weinregion hier ist
Wir besuchen hier auch mal eine Werkstatt um uns zu versichern, dass Sepp unsere Behandlung auch durchhält. Passt alles. Immer schön gucken, dass er Wasser hat und gut ist. Wir brechen am nächsten Tag erst spät auf, da wir in Nelson noch den Markt besuchen. Es gibt deutsches Mittagessen, eine Bratwurst und Leberkäs von deutschen Auswanderern mit Stand hier. Sehr lecker. Auf dem Weg zum Lake Irgendwas (der Name will mir im Moment einfach nicht einfallen....) halten wir in Tapawera, einem Dorf mit einer Gaststätte, die uns den leckersten und fettesten Burger seit langem serviert. Yum... Genial das Ding, ich würde noch einen Essen, wenn ich nicht schon so voll wäre... Kurz danach sind wir an unserem Campingplatz angekommen. Auch hier wieder das bereits bekannte "zahl-selber-System". Wir machen erstmal noch einen kleinen Spatziergang am See entlang, da wir uns ja irgendwie diesen Tag noch nicht wirklich bewegt haben und eigentlich nur mit Essen beschäftigt waren...
An dieser Stelle verabschiede ich mich erstmal, ich bin müde und will schlafen (ich betreibe gerade offline-blogging und der Beitrag wird erst morgen im I-Café hochgeladen...). Mehr gibts dann beim nächsten Mal!
So long...
Naja, dann fangen wir einfach mal an. Leider ohne Bilder, weil das Inet hier unten im Moment ein wenig auf Krücken geht. Wie Jessi ja schon geschrieben hat, kommen wir ganz gut miteinander klar. Wie es so üblich ist, gibt es immer mal wieder ein paar Kleinigkeiten an denen man sich reiben kann, aber das bleibt wohl bei annähernd 24/7 miteinander nicht aus. Soweit also, alles okidoki hier auf der anderen Seite der Erde.
Ich fange einfach mal mit einem kurzen Abriss der letzten Wochen an. Wir sind mittlerweile in Wanaka, im Süden der Südinsel angekommen. Der Weg dorthin begann für mich in Frankfurt. Dem Flughafen, den ich die letzten Jahre eigentlich mehr oder weniger regelmässig genutzt habe um mich per Jet in andere Länder fliegen zu lassen. Wie ich es gewohnt bin, gibt es bei allen meinen Flügen früher oder später kleinere Probleme. Diesmal war auf dem Hinflug von Frankfurt über Singapore nach Sydney eigentlich soweit alles in Ordnung. Sex and the City, Zohan, Mythbusters, Kung Fu Panda und diverse Simpsons und Mythbusters Folgen haben mich dabei begleitet. Nur hat Qantas noch immer mehr männliche als weibliche Flugbegleiter. Schade eigentlich. In Sydney angekommen, ich hatte mittlerweile ca. 20 Flugstunden hinter mir. Der International Transfer Schalter war leider nicht besetzt und ich lungerte ein wenig verwirrt im Transit-Bereich rum. Als sich weiter nichts tat, bin ich in die Air New Zealand Lounge um dort mal ein wenig herumzufragen. Mein Flug wurde gestrichen. Toll. Dafür wurde ich nun umgebucht über Auckland nach Christchurch. Nur mein Gepäck wusste das noch nicht. Nach ein wenig hin und her mit dem Transit-Schalter wurde auch das geschafft und ich wurde mittlerweile doch ein wenig mitgenommen um halb sieben NZ-Zeit von Jessi in Christchurch in Empfang genommen. Am Abend sind wir dann noch gemütlich indisch Essen gewesen und relativ erschöpft bin ich dann auch im bereits gebuchten (danke Jessi) Hostel eingeschlafen.
Den nächsten Tag gab es erstmal die mitgebrachten Geschenke für Jessi und danach einen Trip mit Sepp (unserem Minivan) an den Strand und Abends einen kleinen Stadtbummel durch Christchurch.
Am Morgen darauf wurde erstmal gepackt und eine Versicherung für das Auto abgeschlossen. Sehr praktisch, dass man sowas im Hostel machen kann
Da wir schon früh wach sind geht es weiter in Richtung Kaikoura. Auf der Halbinsel haben wir dann ein wenig den Seelöwen bzw. Seehunden zugesehen und sind ein wenig wandern gewesen um Abends an einer kleinen Bucht zu nächtigen. Das Wetter war extermlichst windig und leider hat ein Aussenspiegel von Sepp nun einen Sprung von umherfliegenden Steinchen. Aber egal. Der TÜV dürfte hier sowieso nicht Kontrollieren, da in Neuseeland sonst wohl keine Autos mehr fahren würden. Nach einer Nacht in der Nähe einer befahrenen Strasse machten wir uns erstmal auf den Weg zu einer Dusche. Schön. Leider habe ich die Anleitung wie man der Dusche warmes Wasser entlockt erst gesehen, als ich fertig war. Tja, Shit happens. Es geht weiter nach Blenheim.
Jetzt sind wir im Norden angekommen, schon fast in der Nähe des Abel Tasman Parks. In Blenheim übernachten wir ein wenig auswärts in einer Bucht namens Bark Bay. Klasse Sache. Kaum ein anderer Mensch hier und allein das System, dass die Fees fürs Campen auf einer Vertrauensbasis in einen Umschlag gesteckt und dann in einen Briefkasten geworfen werden, finde ich irgendwie klasse. Sepp, der ins inzwischen schon von Beginn an mit einer leuchtenden Warnlampe zum für das Kühlwasser begrüßt, wird nun jeden Tag mit einer frischen Ration im Kühler versorgt. Das klappt soweit ganz gut.
Noch ein wenig weiter und wir sind in Maharau direkt am Abel Tasman Nationalpark, wo wir eine Nacht campen uns am nächsten Morgen per Wassertaxi in eine Bucht fahren lassen um von dort zu einem Hut (Hütte mit Koch- und Schlafmöglichkeit) in einer anderen Bucht zu wandern. Die Nacht in der Hütte überspringen wir mal... ich habe im großen Küchenraum geschlafen, weil mein Nachbar neben mir (nein, nicht Jessi, es gab da noch eine Schulklasse, mit deren Lehrern wir erstmal ausgiebig diskutiert haben warum Bayern der schönste Teil Deutschlands und die Südinsel besser als die Nordinsel ist) so unglaublich geschnarcht hat. Der Tag war ziemlich lang, wir haben uns ein wenig mit unserer Planung vertan und sind darum knappe 20km zurück zu unserem Campingplatz marschiert quer über Stock und Stein durch wunderschöne Buchten und über Hängebrücken. Am Abend gabs dann auch nur ein kurzes Essen und dafür ein frühes Zubettgehen.
Weiter geht's nach Nelson. Nelson ist ein kleines Städtchen im Norden. Der Weg dahin ist leicht regnerisch dafür ist das Hostel, als wir ankommen mehr als cool. Im Moment betrieben von einer Deutschen, die mit Work & Travel Visum unterwegs ist futtern wir allesamt in einer gemütlichen Runde zu Abend. Es gibt Lasagne, Fisch und komisches Gemüse, dass ich nicht zuordnen kann. Und natürlich Wein. Was vielleicht auch daher kommt, dass es eine absolute Weinregion hier ist
An dieser Stelle verabschiede ich mich erstmal, ich bin müde und will schlafen (ich betreibe gerade offline-blogging und der Beitrag wird erst morgen im I-Café hochgeladen...). Mehr gibts dann beim nächsten Mal!
So long...

nur so mal ein nettes Bild vom Strand...
Hallo Welt! Eigentlich wollte ich ja nun was von meinem Neuseeland-Trip schreiben. Aber seltsamerweise kam mir Jessi zuvor. Schon komisch, denn ich bin doch hier der IT-Mensch und versuche alle paar Tage mal meine Mails zu checken... Nachdem ich ihrem Eintrag nicht mehr hinzufuegen kann, lasse ich das Bloggen einfach mal sein und versuche meine vielen Spam-Mails zu sortieren...
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