... auch das Praxissemester in Indien.
Darum waren wir auch am Sonntag noch einmal alle Essen.
Alle heißt "Die Gang" - die üblichen Verdächtigen mit denen ich mich hier in Indien umgeben habe. Für mich geht es nächstes Wochenende noch für ein paar Tage nach Kerala und danch wieder ins kalte Deutschland
Darum waren wir auch am Sonntag noch einmal alle Essen.
Alle heißt "Die Gang" - die üblichen Verdächtigen mit denen ich mich hier in Indien umgeben habe. Für mich geht es nächstes Wochenende noch für ein paar Tage nach Kerala und danch wieder ins kalte Deutschland
... gibt es wirklich. Ja ihr Ungläubigen, glaubt es wohl! So lustig wie Apu bei den Simpons manchmal klingt, kann es hier wirklich zugehen!Darum folgt hier nun der Auszug aus einem Artikel der Euch zum Lachen bringen wird:
deCross Cultural Encounters
By Valerie Victorias
As a speaker of English, I was excited to come to a foreign country, India that spoke English. However, after being here only a short time, I began to wonder if we were speaking "English." I went to enroll my son in school and met with an entire new vocabulary. I called for a taxi to get to the school and the following cross-cultural conversation ensued.
Hello?
Yes, tell me Madam.
Is this the taxi service? I need a taxi now for an appointment.
You want a vehicle even now?
I want a taxi now, please.
I'll send him even now.
I began to wonder what "tell me Madam" was and if a vehicle would be a car, truck or bus. We arrived at our appointment in a white ambassador and went into the office. Upon asking about the school schedule, the "timings" were explained to us. We now understood that "timings" is equal to schedule. I tried to fill out the paperwork for enrolling our son. This was our conversation.
Where do you stay?
We are staying in a hotel right now, but we will be moving to a house when it is finished.
You stay in a hotel?
Yes, it is a one-bedroom apartment.
Oh, you mean a flat in a lodge. A hotel is a place to eat! When will you be shifting?
Shifting?????
Yes, when will you shift from the lodge (hotel) to your house?
The owner said that it would be November 4th.
Oooooh, the house isn't finished yet. Well, you can count on shifting much later than that. Do you have a landline?
Landline????
Yes, a phone.
We have a cell phone. I can give you that number.
Please, tell me your "mobile" number and where you will be staying after you shift and also how often you'll be going out of station.
"Out of station"?
Yes, how often will your son miss school because you have business trips to other cities?
We are not going out-of-town on business trips and we will not be just "staying," we will be living here after we move….shift!!!!!
(In America, a "mobile" is a phone installed in your car, and you can't carry it around.) I didn't say this out-loud. I only thought it and gave her the number and our new address. Next, we moved on to school supplies.
The school official was now into a lengthy dialogue of school supplies and was telling me that she would just tick-off the necessary items.
"Tick-off"? She was going to make someone angry over the items he needed for school? I held my thought and watched as she checked-off several items and then handed me the list explaining that he only needed the items that she had "ticked-off." I got it! "tick-off=check-off" not "make angry." I felt like we were now communicating until she began to name some of the items on the list and where I could purchase them.
She said that she had the notebooks, covers and textbooks except for one of them. She began to tell me where to purchase these items. I was still stuck back on "covers," and when she arrived at geo box that I could get at a "fancy store" and a rubber. I couldn't keep quiet any longer. I politely asked what "covers" were and she explained that they are brown paper that you "cover" all of your books with, both notebooks and textbooks. She said that there were "fancy stores" in all of the shopping areas and to just ask someone where I go shopping, and they would be able to tell me. In America, a "rubber" is a slang term for a condom used for sexual intercourse to prevent pregnancies and possibly HIV, and I wasn't going into that conversation at all!!!!!
As we prepared to leave, she told me that if I had any questions, I could just give her a tinkle, and she would try to answer them. "A tinkle", oh boy, I am going to assume that a "tinkle" is a phone call and not a trip to the bathroom as it would be in America. I was glad to leave the place and go shopping for the items.
Für noch mehr Spaß einfach http://stylusinc.com/business/india/cross_cultural.htm ansurfen.
Geschrieben von Nico Schuster
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Indien. Was fällt einem dalles dazu ein? Ganges, Kasten, Viele Menschen, Kühe, Gurus und Yogis und bestimmt auch das Taj Mahal. Ist ja nicht umsonst ein Weltkulturerbe geworden, das Ding.
Da ich Indien nicht verlassen wollte ohne dieses Gebäude persönlich zu begutachten, haben Markus und ich dieses Wochenende einen Trip nach Delhi bzw. Agra unternommen.
Agra ist "direkt" neben Delhi. Also flogen wir letzten Freitag von Pune nach Delhi und wurden dort von unserem Fahrer, der uns die nächsten 4 Tage zur Verfügung stand abgeholt. Wir wollten natürlich auf schnellstem Wege nach Agra. Schnellster Weg für die 200km war so eine zweispuriger Bundesstrasse. Allerding mit Kühen und Traktoren. Mit Vorliebe alles noch im Dunkeln und ohne Licht. Darum brauchten wir auch 6 Stunden. In Agra angekommen sind wir erstmal ins Hotel und haben uns ein nicht ganz so leckeres Essen gegönnt. Da wir länger als geplant unterwegs waren, war der erste Abend somit eigentlich schon gelaufen.
Am nächsten Morgen haben wir uns um acht zum "Fort Agra" chauffieren lassen. Dort wurden wir von einem Guide unserers Reisebüros mit unendlich vielen Infos über das riesige Gebäude aus rotem Sandstein versorgt. Achja, wenn auf den Fotos etwas weiss ist - es ist Marmor. Alles, was weiss ist, ist hier Marmor. Als wir das beeindruckende Fort durchschritten haben - zumindest den Teil der zugänglich ist, 70% davon werden noch immer vom Militär genutzt, haben wir uns auf den Weg zum Taj Mahal gemacht.
Das Taj Mahal kann man durch 3 Tore betreten, wir haben uns für das Eastern Gate entschieden. Die Preise sind ganz schon gesalzen. 750 Rupees, also etwa 15 EUR für Ausländer 20 Rupees oder so für Inder. Naja, was solls - eine Flasche (0,5l) Wasser war ja inklusive. Gott sei Dank waren für noch relativ früh dran und hatten nicht einmal eine Schlange als wir das Gelände durch den obligatorischen, aber trotzdem nicht funktionsfähigen, Metalldetektor betreten haben. Dann steht man also davor. Vor diesem Ding. Es sind noch ein paar hundert Meter bis dahein aber man glaubt seinen Augen nicht. Dieses riesige, weisse Gebäude will einfach nicht ins Bild passen. Es sieht aus, als ob einem jemand eine Leinwand direkt vor die Nase gestellt hat. Wirklich beeindruckend. Über den langen Weg - leider in der Mitte nicht von Wasser durchflossen, wie auf den Touriprospekten - kommt man dem weißen Marmorgebilde immer näher bis man direkt vor dem Taj steht. Der komplette Platz um das Taj ist etwas erhöht, man könnte sagen ein Marmorsockel. Und ab hier darf man entweder nur noch ohne Schuhe oder mit den lustigen, weissen OP-Überstreifdingern rumlaufen. Von innen ist es nicht mehr ganz so groß wie es von aussen scheint, aber allein die schiere Masse an Marmor um einen wirkt atemberaubend. Leider ist wie überall in Indien der Müll nicht aus dem Blickwinkel zu verbannen. Sie ist im Fluss hinter dem Taj das Ufer einfach nur eine große Müllhalde. Den Rückweg zum Ausgang haben wir über die Seitengassen des großen Gartens genommen - hier musste man sich wenigstens nicht durchdrängeln. Als wir das Taj verlassen haben war die vorher nicht vorhandene Schlange am Eingang auf mehrere hundert Meter angewachsen. Tja, gutes Timing würde ich sagen.
Nächste Station was Sikandra. Ich erspare euch dazu jetzt die die ganzen Details, es war eben auch ein Mausoleum und auch ein wenig überdimensioniert
Der für mich lustige Part hatte mit dem eigentlich Bauwerk nicht wirklich was zu tun, aber genau davon möchte ich berichten: Das Skiandragebäude erreicht man durch ein großes Tor gefolgt von einem ca. 150m langem Weg. Auf den anderen drei Seiten gibt es auch so einen Weg. Links und Rechts führt der Weg zu einem Gebäude, das aussieht wie ein Palast im Queerschnitt. Auch wieder schön verziert mit Marmorinlays etc... Der hintere Weg führt auch zu einem solchen Ding, aber der Weg ist zerfallen und das andere Gebäude ist eine Ruine. Dafür aber umso interessanter für den Hobby-Indiana-Jones. Zuerst haben Markus und ich also die Mauer um das Gelände erklettert um einen Überblick zu bekommen und danach haben wir eine offene Stahltür zu dem Gebäude entdeckt. Nach ein paar Metern steht man dann in einem absolut dunklem Raum it großer Kuppel. Das komische Quietschen hat sich dann sehr schnell als 1 Mio. Fledermäuse entpuppt, die da oben an der Decke rumhängen... Nachdem eineige von den Tieren dann versucht haben uns anzufliegen haben wir beschlossen, dass es wieder Zeit ist die Location zu wechseln.
Nächste Location war dann Fatehpur Sikri, auch ein Weltkulturerbe. Es handelt sich hierbei um die Überbleibsel der ehemaligen Hauptstadt die aber nur 17 Jahre bestand, da zu wenig Wasser gefunden werden konnte. Das wichtigste Kernstück ist die riesengroße Moschee. Markus und ich haben aber beschlossen diese nicht zu besichtigen, sondern uns lieber den kleinen Trampelpfaden durch die Ruinen zu widmen. Hier haben wir über Stunden hinweg keinen einzigen Touri gesehen und die Gebäude haben irgendwie, wenn sie schon halb verfallen sind, noch mehr Charme als die restaurierten Prachtstücke. Irgendwann haben uns dann ein paar Jungs getroffen und uns stolz die schönsten Plätze gezeigt und Fotos gemacht. Im Gegensatz zu den ausgeschämtem Pseudo-TouriGuides, die uns nachdem wir mehrmals "No" zu ihrem "I show you, 50 Rupees only" gesagt haben mit einem "fuck up" verabschiedeten, haben sich die Jungs über 20 Rupees gefreut. Danach haben wir dann wieder den Heimweg zu unserem Hotel angetreten.
Am Abend sind wir nachdem wir Essen waren noch an der Hotelbar gesessen und haben uns nett mit einem Inder und seinen beiden iranischen Geschäftspartnern unterhalten. Wir haben jetzt also auch eine Einladung zu einer Hochzeit in den Iran.
Da wir am nächsten Morgen früh raus wollten um nach Delhi zu fahren, haben wir uns aber relativ bald verabschiedet.
Der Weg nach Delhi war diesmal ziemlich zügig - für indische Verhältnisse. Wir haben daher auch straigt mit dem Sightseeing begonnen. Schon bevor wir im Hotel waren sind wir durch den Lotus Temple der Bahai gelaufen. Irgendwie konnte ich mir der Erinnerung an die Sydney Opera nicht entziehen... Unser nächster Halt war dann mal wieder ein Weltkulturerbe. Qutub Minar heißt der hohe Turm, der in fünf einzelne Sektionen unterteilt ist. Nein, man kann nicht rauf. Aber für 10 Rupees darf man per TV den blick der oben montierten Kameras bewundern. Wir haben nichts bewundert sondern sind wieder aufgebrochen. Danach haben wir uns mit dem Parlament und dem India Gate befasst. Diese beiden stehen, wie üblich in Haupstädten auf einer geraden Linie zueineander. Das dürfte aber auch so ziemlich die einzige Strasse sein in Delhi, die länger gerade ist. Ansonsten besteht Delhi aus einem Gewirr von Gassen und Seitenstrassen. Unser Hotel lag in direkter Nähe eines etwas überdimensionierten Tempels. Aber dafür war das wenigstens ein guter Anhaltspunkt. Nach dem Einchecken haben wir uns ein paar Minuten Ruhe gegönnt bevor wir wieder los sind. Stacy hatte und ja gesagt, dass es in Delhi eine sehr gute U-Bahn geben soll.. die haben wir dann gesucht. Im Gegensatz zu Deutschland braucht man aber in Indien U-Bahnen wohl nicht ausschildern. Egal.. Wir habens gefunden. Am Connaught Place haben wir also die nächste Treppe, die nach unten führt, ausprobiert. Zack... da stehen wir in einer Hochmodernen U-Bahn die blitzblank geputzt ist. Wahnsinn... hätte ich echt nicht erwartet. München mit seinen gedruckten Tickets kann einpacken... hier läuft alles nur noch mit Smartcards. Und die ist schön günstig... Ich habe mir erlaubt die 50 Rupees (1 EUR) Kaution zu verpeilen und dafür eine Karte als Andenken mitgenommen. Ich entsinne mich irgendwie, dass alleine meine Kopierkarte in der FH 10 EUR Kaution kostet...
Nachdem wir also aus mangelnder Ortskenntnis ein paar mal in die falsche Richtung gefahren sind haben wir es doch noch geschafft in Richtung "Rotes Fort" zu kommen. Das Fort ist in etwa das gleiche wie in Agra. Darum haben wir auch verzichtet Eintritt zu zahlen und haben es nur von aussen besichtigt, was bei Abendlicht sowieso schon schön genug aussieht. Wie üblich sind wir wieder einen ganz anderen Weg gelaufen als die anderen Touris, was uns dann direkt in die Mitte eines Bazars geführt hat, der auf dem Weg zu einer Moschee abgehalten wird. Man ist fasziniert, was sich alles verkaufen lässt...Nach einem Essen sind wir dann wieder ins Hotel zurück und haben uns psychisch auf den nächsten Arbeitstag vorbereitet.
Am Montag Morgen ging es dann zurück nach Pune. Ich schreibe jetzt Stichpunkte: Fahrer kam eine 3/4 Stunde zu spät. Falschen Airport angefahren. Ticket ungültig, musste nochmal von der Airline bestätigt werden um den Flughafen betreten zu dürfen.Boarding Überpünktlich. Dafür warten auf dem Taxiway... ca. 1 Stunde Verspätung beim Abflug. Turbolenzen während des Fluges - hinter uns wird gekotzt. Warteschleifen über Pune... ca. 3/4 Stunde Verspätung zusätzlich.
Aber an Ende: Ich war um kurz nach zwei wiedr im Büro und habe meine Arbeit erledigt.
Fazit: Agra ist geil. Delhi ist oben dreckig und nur unten sauber, aber interessant. Air Deccan ist inkompetent was das Abreissen von Tickets betrifft. Der Trip hat sich auf jeden Fall gelohnt! Gerne noch einmal... nur mit mehr Zeit im Gepäck.
Die entsprechenden Bilder gibt es hier: [ Flickr Slideshow ]
Da ich Indien nicht verlassen wollte ohne dieses Gebäude persönlich zu begutachten, haben Markus und ich dieses Wochenende einen Trip nach Delhi bzw. Agra unternommen.
Agra ist "direkt" neben Delhi. Also flogen wir letzten Freitag von Pune nach Delhi und wurden dort von unserem Fahrer, der uns die nächsten 4 Tage zur Verfügung stand abgeholt. Wir wollten natürlich auf schnellstem Wege nach Agra. Schnellster Weg für die 200km war so eine zweispuriger Bundesstrasse. Allerding mit Kühen und Traktoren. Mit Vorliebe alles noch im Dunkeln und ohne Licht. Darum brauchten wir auch 6 Stunden. In Agra angekommen sind wir erstmal ins Hotel und haben uns ein nicht ganz so leckeres Essen gegönnt. Da wir länger als geplant unterwegs waren, war der erste Abend somit eigentlich schon gelaufen.Am nächsten Morgen haben wir uns um acht zum "Fort Agra" chauffieren lassen. Dort wurden wir von einem Guide unserers Reisebüros mit unendlich vielen Infos über das riesige Gebäude aus rotem Sandstein versorgt. Achja, wenn auf den Fotos etwas weiss ist - es ist Marmor. Alles, was weiss ist, ist hier Marmor. Als wir das beeindruckende Fort durchschritten haben - zumindest den Teil der zugänglich ist, 70% davon werden noch immer vom Militär genutzt, haben wir uns auf den Weg zum Taj Mahal gemacht.
Das Taj Mahal kann man durch 3 Tore betreten, wir haben uns für das Eastern Gate entschieden. Die Preise sind ganz schon gesalzen. 750 Rupees, also etwa 15 EUR für Ausländer 20 Rupees oder so für Inder. Naja, was solls - eine Flasche (0,5l) Wasser war ja inklusive. Gott sei Dank waren für noch relativ früh dran und hatten nicht einmal eine Schlange als wir das Gelände durch den obligatorischen, aber trotzdem nicht funktionsfähigen, Metalldetektor betreten haben. Dann steht man also davor. Vor diesem Ding. Es sind noch ein paar hundert Meter bis dahein aber man glaubt seinen Augen nicht. Dieses riesige, weisse Gebäude will einfach nicht ins Bild passen. Es sieht aus, als ob einem jemand eine Leinwand direkt vor die Nase gestellt hat. Wirklich beeindruckend. Über den langen Weg - leider in der Mitte nicht von Wasser durchflossen, wie auf den Touriprospekten - kommt man dem weißen Marmorgebilde immer näher bis man direkt vor dem Taj steht. Der komplette Platz um das Taj ist etwas erhöht, man könnte sagen ein Marmorsockel. Und ab hier darf man entweder nur noch ohne Schuhe oder mit den lustigen, weissen OP-Überstreifdingern rumlaufen. Von innen ist es nicht mehr ganz so groß wie es von aussen scheint, aber allein die schiere Masse an Marmor um einen wirkt atemberaubend. Leider ist wie überall in Indien der Müll nicht aus dem Blickwinkel zu verbannen. Sie ist im Fluss hinter dem Taj das Ufer einfach nur eine große Müllhalde. Den Rückweg zum Ausgang haben wir über die Seitengassen des großen Gartens genommen - hier musste man sich wenigstens nicht durchdrängeln. Als wir das Taj verlassen haben war die vorher nicht vorhandene Schlange am Eingang auf mehrere hundert Meter angewachsen. Tja, gutes Timing würde ich sagen.
Nächste Station was Sikandra. Ich erspare euch dazu jetzt die die ganzen Details, es war eben auch ein Mausoleum und auch ein wenig überdimensioniert
Nächste Location war dann Fatehpur Sikri, auch ein Weltkulturerbe. Es handelt sich hierbei um die Überbleibsel der ehemaligen Hauptstadt die aber nur 17 Jahre bestand, da zu wenig Wasser gefunden werden konnte. Das wichtigste Kernstück ist die riesengroße Moschee. Markus und ich haben aber beschlossen diese nicht zu besichtigen, sondern uns lieber den kleinen Trampelpfaden durch die Ruinen zu widmen. Hier haben wir über Stunden hinweg keinen einzigen Touri gesehen und die Gebäude haben irgendwie, wenn sie schon halb verfallen sind, noch mehr Charme als die restaurierten Prachtstücke. Irgendwann haben uns dann ein paar Jungs getroffen und uns stolz die schönsten Plätze gezeigt und Fotos gemacht. Im Gegensatz zu den ausgeschämtem Pseudo-TouriGuides, die uns nachdem wir mehrmals "No" zu ihrem "I show you, 50 Rupees only" gesagt haben mit einem "fuck up" verabschiedeten, haben sich die Jungs über 20 Rupees gefreut. Danach haben wir dann wieder den Heimweg zu unserem Hotel angetreten.Am Abend sind wir nachdem wir Essen waren noch an der Hotelbar gesessen und haben uns nett mit einem Inder und seinen beiden iranischen Geschäftspartnern unterhalten. Wir haben jetzt also auch eine Einladung zu einer Hochzeit in den Iran.
Der Weg nach Delhi war diesmal ziemlich zügig - für indische Verhältnisse. Wir haben daher auch straigt mit dem Sightseeing begonnen. Schon bevor wir im Hotel waren sind wir durch den Lotus Temple der Bahai gelaufen. Irgendwie konnte ich mir der Erinnerung an die Sydney Opera nicht entziehen... Unser nächster Halt war dann mal wieder ein Weltkulturerbe. Qutub Minar heißt der hohe Turm, der in fünf einzelne Sektionen unterteilt ist. Nein, man kann nicht rauf. Aber für 10 Rupees darf man per TV den blick der oben montierten Kameras bewundern. Wir haben nichts bewundert sondern sind wieder aufgebrochen. Danach haben wir uns mit dem Parlament und dem India Gate befasst. Diese beiden stehen, wie üblich in Haupstädten auf einer geraden Linie zueineander. Das dürfte aber auch so ziemlich die einzige Strasse sein in Delhi, die länger gerade ist. Ansonsten besteht Delhi aus einem Gewirr von Gassen und Seitenstrassen. Unser Hotel lag in direkter Nähe eines etwas überdimensionierten Tempels. Aber dafür war das wenigstens ein guter Anhaltspunkt. Nach dem Einchecken haben wir uns ein paar Minuten Ruhe gegönnt bevor wir wieder los sind. Stacy hatte und ja gesagt, dass es in Delhi eine sehr gute U-Bahn geben soll.. die haben wir dann gesucht. Im Gegensatz zu Deutschland braucht man aber in Indien U-Bahnen wohl nicht ausschildern. Egal.. Wir habens gefunden. Am Connaught Place haben wir also die nächste Treppe, die nach unten führt, ausprobiert. Zack... da stehen wir in einer Hochmodernen U-Bahn die blitzblank geputzt ist. Wahnsinn... hätte ich echt nicht erwartet. München mit seinen gedruckten Tickets kann einpacken... hier läuft alles nur noch mit Smartcards. Und die ist schön günstig... Ich habe mir erlaubt die 50 Rupees (1 EUR) Kaution zu verpeilen und dafür eine Karte als Andenken mitgenommen. Ich entsinne mich irgendwie, dass alleine meine Kopierkarte in der FH 10 EUR Kaution kostet...
Nachdem wir also aus mangelnder Ortskenntnis ein paar mal in die falsche Richtung gefahren sind haben wir es doch noch geschafft in Richtung "Rotes Fort" zu kommen. Das Fort ist in etwa das gleiche wie in Agra. Darum haben wir auch verzichtet Eintritt zu zahlen und haben es nur von aussen besichtigt, was bei Abendlicht sowieso schon schön genug aussieht. Wie üblich sind wir wieder einen ganz anderen Weg gelaufen als die anderen Touris, was uns dann direkt in die Mitte eines Bazars geführt hat, der auf dem Weg zu einer Moschee abgehalten wird. Man ist fasziniert, was sich alles verkaufen lässt...Nach einem Essen sind wir dann wieder ins Hotel zurück und haben uns psychisch auf den nächsten Arbeitstag vorbereitet.Am Montag Morgen ging es dann zurück nach Pune. Ich schreibe jetzt Stichpunkte: Fahrer kam eine 3/4 Stunde zu spät. Falschen Airport angefahren. Ticket ungültig, musste nochmal von der Airline bestätigt werden um den Flughafen betreten zu dürfen.Boarding Überpünktlich. Dafür warten auf dem Taxiway... ca. 1 Stunde Verspätung beim Abflug. Turbolenzen während des Fluges - hinter uns wird gekotzt. Warteschleifen über Pune... ca. 3/4 Stunde Verspätung zusätzlich.
Aber an Ende: Ich war um kurz nach zwei wiedr im Büro und habe meine Arbeit erledigt.
Fazit: Agra ist geil. Delhi ist oben dreckig und nur unten sauber, aber interessant. Air Deccan ist inkompetent was das Abreissen von Tickets betrifft. Der Trip hat sich auf jeden Fall gelohnt! Gerne noch einmal... nur mit mehr Zeit im Gepäck.
Die entsprechenden Bilder gibt es hier: [ Flickr Slideshow ]
Geschrieben von Nico Schuster
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... und zwar verdammt schnell. Darum hieß es am Mittwoch Abend auch: Farewell Dinner für Rene und Nico. Okay, ich bin noch bis Dezember hier und wir haben erst Mitte November, aber es ist mitunter nicht ganz einfach mehrmals im Monat mit den Köpfen der Firma Essen zu gehen - Zumal schon bei diesem Anlass der Kopf und die Köpfin gefehlt haben, da sie auf Geschäftsreise in den USA sind.Farewall Dinner heißt nicht nur Essen. Es geht in erster Linie darum sich noch einmal auszutauschen und noch einmal zu quatschen. Und natürlich sollen die Praktis noch ein wenig was zu Ihrer Zeit bei Extentia erzählen und nach auch eine kleine Präsentation oder ähnliches über Deutschland halten.
Rene und ich hatten das Glück eben diese Präsentation zusammen machen zu dürfen. Darum haben wir auch beschlossen zuerst ein wenig allgemein zu unserer Herkunft bzw. unseren Lebensraum (Ulm/Neu-Ulm BaWü/Bayern) zu erzählen. Ich konnte es mir bei der Gelegenheit nicht verkeifen Bilder von Dirndl und Lederhosen und anläßlich das Almabtriebs geschmückter Kühe zu zeigen. Da haben die indischen Kollegen geschaut "Ah, Dirndl gud! You like cows, too?" Oktoberfest und Bier durften natürlich in unseren Erzählungen auch nicht fehlen. Danach haben wir beschlossen, das Blatt zu wenden. Bei unserem "German for Indians"-Spiel standen unsere Kollegen im Mittelpunkt. Rene und ich simulierten ein Telefongespräch zu dem wir die einzelnen Sätze zufällig mit Übersetzung an alle Anwesenden verteilt hatten. Diese mussten die Sätze dann auf Deutsch wiederholen. Nachdem wir einmal durchwaren wurden zwei Sprachschüler ausgesuch, um die ganze Unterhaltung auf Deutsch zu wiederholen. Arnab und Komal haben sich wacker geschlagen - und den grinsenden Gesichtern um uns herum zu urteilen hat es den anderen auch relativ gut gefallen.Danach haben Rene und ich noch ein paar persönliche Worte an alle gerichtet. Damit war unsere große Stunde des Abends vorbei und wir konnten mit dem Hauptgang fortfahren. Gegen elf - ja, wir sind in Indien, da ist das so - wurde so langsam Zapfenstreich eingeläutet und wir haben uns nach einem wirklich netten Abend in geselliger Runde auf den Heimweg gemacht.
Tja, so schnell gehts... und die Bilder findet ihr auf [ Flickr ]
Man kann es kaum fassen... Mein Flickr!-Account hat mehr als 1000 Bilder online und tatsächlich erreicht mich eine eMail mit dem Text "Ich will mehr Bilder sehen!"
Okay, kannst Du haben! Schliesslich waren wir ja selbst am Sonntag nicht faul, sondern haben tatsächlich einem den Versuch unternommen mit einem indischen Linienbus zu fahren.
Beim Einsteigen muss man schnell sein, haben wir festgestellt. Nein, eigentlich hat es Rene festgestellt. Ich war schon im Bus als dieser losgefahren ist. Rene nur halb. Aber hier haben die Dinger wenigstens keine Türe die einen einklemmen kann.
Wenn Indien eines hat, dann Manpower ohne Ende. Der Fahrer schien keinerelei Notiz davon zu nehmen, dass wir eingestiegen sind. Dafür stand ein paar Sekunden später ein netter Herr in Uniform vor uns, der wohl irgendwas verkaufen wollte. Wir haben einfach mal angenommen die lustigen, bunten Zettel an seinem Gürtel sind Tickets. Diese sind übrigens für nicht Hindi- oder Marathi-Sprecher einfach nur komisch. Wir haben sie gedreht und gewendet und trotzdem keine Ahnung was drauf steht und welche Seite oben oder unten ist. Wir haben aber ein weißes Ticket bekommen, was für die entferntesten Orte um Pune reicht. Es kostet 7 Rupees. So ungefähr... äh... 57 Rps sind 1 Eur... also ca. 12 Cent. Und das ist das teuerste Ticket. Die anderen (in Farbvariationen vpn Lila bis Gelb/Grün) kosten nur ca. 2 Rps. Aber, zu unserer Verteidigung: Wir hatten ja auch keine Ahnung wo wir hinkommen oder wo wie ankommen. Wir kamen aber in der Nähe der Laxmi Road an. Hat also ganz gut geklappt.
Trotzdem: Den Rückweg haben wir mit der Rikshaw und einem kurzen Stop bei der German Bakery bestritten. Da kann man wenigstens selber bestimmen wo man ankommt.
Achja, so kann ein induscher Bus aussehen:

Und hier sind die restlichen Bilder auf [ Flickr! ]
Okay, kannst Du haben! Schliesslich waren wir ja selbst am Sonntag nicht faul, sondern haben tatsächlich einem den Versuch unternommen mit einem indischen Linienbus zu fahren.
Beim Einsteigen muss man schnell sein, haben wir festgestellt. Nein, eigentlich hat es Rene festgestellt. Ich war schon im Bus als dieser losgefahren ist. Rene nur halb. Aber hier haben die Dinger wenigstens keine Türe die einen einklemmen kann.
Wenn Indien eines hat, dann Manpower ohne Ende. Der Fahrer schien keinerelei Notiz davon zu nehmen, dass wir eingestiegen sind. Dafür stand ein paar Sekunden später ein netter Herr in Uniform vor uns, der wohl irgendwas verkaufen wollte. Wir haben einfach mal angenommen die lustigen, bunten Zettel an seinem Gürtel sind Tickets. Diese sind übrigens für nicht Hindi- oder Marathi-Sprecher einfach nur komisch. Wir haben sie gedreht und gewendet und trotzdem keine Ahnung was drauf steht und welche Seite oben oder unten ist. Wir haben aber ein weißes Ticket bekommen, was für die entferntesten Orte um Pune reicht. Es kostet 7 Rupees. So ungefähr... äh... 57 Rps sind 1 Eur... also ca. 12 Cent. Und das ist das teuerste Ticket. Die anderen (in Farbvariationen vpn Lila bis Gelb/Grün) kosten nur ca. 2 Rps. Aber, zu unserer Verteidigung: Wir hatten ja auch keine Ahnung wo wir hinkommen oder wo wie ankommen. Wir kamen aber in der Nähe der Laxmi Road an. Hat also ganz gut geklappt.Trotzdem: Den Rückweg haben wir mit der Rikshaw und einem kurzen Stop bei der German Bakery bestritten. Da kann man wenigstens selber bestimmen wo man ankommt.
Achja, so kann ein induscher Bus aussehen:

Und hier sind die restlichen Bilder auf [ Flickr! ]
Wenn man auf einem Hügel steht, schaut man sich um.
Du kannst das jetzt auch!
Unter http://weltversteher.de/panorama/parvati.htm ist der Rundumblick vom Parvati Hill zu geniessen.
Du kannst das jetzt auch!
Unter http://weltversteher.de/panorama/parvati.htm ist der Rundumblick vom Parvati Hill zu geniessen.
Geschrieben von Nico Schuster
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Mittwoch... fangen wir mit Mittwoch an. Mittwoch war für diese Woche mein letzter Arbeitstag. In Indien ist nämlich gerade - wie im anderen Beitrag schon geschrieben - Diwali. Zu Diwali hat man sich, ganz ähnlich wie im Westen, ausserdordentlich gern, besucht Freunde, wünscht jedem nur das Beste und ist einfach ein wenig netter zueinander. Weil Extentia sich auch sehr stark für diejenigen engagiert, die es nicht so gut getroffen haben, wird im Rahmen des Sakaar-Programms jedes Jahr ein wenig mit Kindern aus ärmeren Verhältnissen gefeiert. Auch dieses Jahr waren also wieder 50 Kinder da und die Mitarbeiter von Extentia und wir Praktis haben mit Ihnen gemalt und gelacht. Beliebter Sport oder besser Mutprobe bei den Kids: Geh' zu den Weißen und geb ihnen die Hand
Donnerstag hatten wir eigentlich geplant die Schlangenfarm in Pune zu besichtigen. Haben wir aber in Ermangelung eines Taxis doch nicht. Dafür sind Markus und ich am Nachmittag Richtung Laxmi Road bzw. noch ein wenig weiter gefahren und haben den Parvati Hill mit all seinen Tempeln besucht. Auch hier sind überall große Zeichnungen am Boden zu finden, die - morderner Technik sei dank - nun auch mit der dazugehörigen Nummer des Künstlers - meistens übrigens kleine Mädchen - versehen sind. Von der Mauer des Temples hat man einen tollen Überblick über ganz Pune. Zumindest soweit man eben sehen kann. Das kleine Slum direkt am Fuße das Hügels lassen wir dabei mal ein wenig aus den Augen. Da man beim betreten eines Tempels anstandshalber die Schuhe auszieht wurden wir von ein paar kleinen Mädels ganz begeistert angeschaut: Die haben ja weiße Füße die Westler! Schelmisch und neckisch haben haben die kleinen immer wieder versucht unsere Aufmerksamkeit zu erregen und uns dann am zum Abschied freudig gewunken - nett und putzig sind sie ja schon. Und irgendwie noch immer faszinierend, dass man nach all den vielen Jahren der Englischen Kolonialzeit und des vielen TV-Schunds um Fernsehen mit seiner weißen Hautfarbe noch immer für Aufsehen sorgen kann.Der Abstieg war ein wenig nerviger als der Aufstieg, da die Treppen bzw. der Weg eher nach unten abfallen und man sich darum ein wenig gegen die Schwerkraft richten muss (siehe das lustige Bild). Den Rückweg haben wir per pedes angetreten.. zumindest teilweise. Wir sind ein wenig durch die Gegend marschiert, bis wir einen Park erreicht haben, den wir illegalerweise durch ein Loch im Zaun und einen gewagten Sprung über den Wassergraben betreten haben.Als sich die Sonne so langsam aber sicher verabschiedete, haben wir Rene angerufen und ausgemacht, dass wir uns bei den Aurora Towers auf der MG Road treffen und dort noch die vielen Lichter anlässlich Diwali anschauen und etwas essen gehen. Mit den Lichtern wurde es leider nichts. Pune hatte mal wieder für zwei Stunden keinen Strom. Aber wir waren Essen. Chinesisch/Indisch. Vom rumrotzenden Personal mal abgesehen war es wirklich lecker.
In unserer Strasse angekommen haben wir beschlossen noch kurz einen Abstecher in einen Shop zu machen: 1. farbigen Sand kaufen und 2. einen Ball kaufen, damit wir was zu spielen haben. Wir waren erfolgreich mit beiden Tasks.
Vor unserer Wohnungstüre haben wir dann versucht mit dem bunten Sand sowas ähnliches wie unsere Nachbarn zu malen. Das ganze nennt sich übrigens Rangoli. Dabei haben wir aber dann festgestellt, dass unsere Nachbarn entweder viel mehr Talent oder bessere Werkzeuge oder beides haben als wir. Trotzdem, der Nachbar gegenüber hat sich unser Kunstwerk freudestrahlend angeschaut. Wir haben zwar keinen großen Ganesh aber dafür eine Deutsche und Indische Flagge Alle Bilder gibt es übrigens auf Flickr:
[ Parvati Hill & Temple + Pune ]
[ Diwali bei Extentia und bei uns]
Geschrieben von Nico Schuster
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So, wie angekündigt sind nun die Bilder der [ Hochzeit ], unseres [ Halloween-Abends ] und unseres
[ Rooftop-Dinners ] bei Flickr zu finden. Guckst du...
[ Rooftop-Dinners ] bei Flickr zu finden. Guckst du...

Diwali ist eines der wichtigsten Fest im hindi-gläubigen Indien. Es dauert mehrere Tage und erinnert bisweilen stark an das christliche Weihnachten. Da die Feiertage aber erst noch bevorstehen, kann ich noch nicht sonderlich viel erzählen. Aber den Link zu [ Wiki ] gibts schon mal!
Geschrieben von Nico Schuster
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So... holen wir einfach mal ein paar Tage nach. Wir waren natürlich nicht untätig die letzte Tage und haben auch wieder ein wenig etwas unternommen. Eigentlich wollten wir zu Halloween auf eine Party in den ABC-Farms - sehr praktisch, weil direkt ums Eck von unserer Wohnung. Auf den Weg dahin kam eine SMS die Party wurde verlagert. Eigentlich gar nicht schlimm, denn keiner von uns hatte wirklich Bock auf Party. Wir wollten also nur ein Bier trinken gehen und Feierabend verkünden. Weil die Kellner aber so unfähig waren - aus einem bestellten Chicken wurde ein blauer, komisch schmeckender Cocktail, aus unseren zwei Strong Beer und zwei Fosters wurden irgendwie 6 Bierflaschen - war der Abend doch irgendwie noch so richtig lustig... wir haben uns köstlich darüber amüsiert. Den Heimweg haben wir dann getrennt angetreten. Susanne und Rene und Markus und ich. Während Susanne und Rene es geschafft haben die 1km kurze Wegstrecke bei einem wildfremden im Auto mitzufahrne kamen Markus und ich auf die Idee auf eine vorbeifahrende Rikshaw mit Ladefläche zu springen. Alles in allem sehr lustig... von dem weiteren nächtlichen Ausflug erzähle ich dem geneigten Leser wohl besser persönlich, die Story ist einfach zu strange.
Hochzeiten auf Muslimische Art - aber doch mit Indientouch...Sonntag, 4. November, 8:30 Uhr. Mitu steht vor der Türe. 8:45. Susanne und Dennis stehen auch vor der Türe. Während sich die Mädels in ihren Sari wickeln bewundern wir Jungs stolz unsere Kurtas. Mit etwas Verspätung geht es dann in das Dorf unserer Arbeitskollegin und unserer Kollegen, die sich verheiraten. Die Trauung ist strange. Zuerst faselt ein alter Mann mit Bart irgendetwas, dann wander der Bräutigamm reich geschmückt auf die Bühne und fängt auch an irgendwas zu faseln. Währenddessen sitzt die Braut umringt von vielen Frauen in einem Hinterzimmer des Saals. Wir als Weiße durften ausnahmsweise zu ihr und "Hallo" sagen bzw. gratulieren. Für einen im mehr ider weniger frauenfreundlichen Deutschland aufgewachsenen Jungen wie mich war das Bild eni wenig befremdlich: In den aufgestellten Stuhlreihen im Saal nur Männer - die Frauen saßen dahiner auf am Boden ausgebreiteten Tüchern. Tja, als der Junge Bräutigam dann mit seinerm Sprüchlein fertig war, war die ganze Show auch schon vorbei. Danach wurden noch ein paar Bilder gemacht und das Essen hat begonnen. Die Leute haben uns alle sehr herzlich aufgenommen und rührend umsorgt. Uns wurden Sitzplätze angeboten, es wurde nach unserem Befinden gefragt und auch der Bräutigam und die Braut haben sich offensichtlich sehr gefreut, dass sie an ihrer Hochzeit Besuch von "Europäern" hatten. Ich habe es mir zwar deutlich anders vorgestellt - aber interessant war es allemal - so viel zum Thema "sich abkapslen und nicht integrieren..." aber lassen wir das...
Bilder folgen alsbald...
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