Eigentlich hatten wir es ja schon lange geplant: Mal wieder eine Party in unseren Räumlichkeiten. Und mein vergangener Geburtstag war dann tatsächlich mal ein willkommener Aufhänger für eine kleine Feier.Die Einladungsmail wurde pauschal von niemandem beantwortet und um zehn war noch kein Schwein da. Okay, kein Problem. Wir (unsere übliche Gruppe aus Ganga Orchad) waren aber mit unserem Topf Bowle trotzdem ganz glücklich draussen auf dem Balkon. klopf klopf. Ah, schön Xabi und Stacey tauchen auf. Ja die Franzosen kommen vlt. auch noch... okay... mal schaun.
So gegen zwölf öffnete sich dann die Wohungstür noch einmal und ein ganzer Strom von lauter Leuten schwappte ins Zimmer. Neben den üblichen Verdächtigen Spaniern und Franzosen hatten wir auch 2 Jungs aus Afrika da, die erstmal Ihre Musikanlage auspackten, Schweizer Eidgenossen habe ich auch auf einmal in meiner Küche entdeckt sowie türkische Madels und einen indisch aussehenden und klingenden Santosh, der aber Bayer ist
Ausser einer kleinen Aufforderung de Polizei, doch bitte etwas leiser zu sein gab es keine weiteren Zwischenfälle. Dennis, Rene und ich nutzten nachdem die letzten Gäste gegangen waren noch die Chance eine Runde heimlich durch den Pool zu schwimmen und damit war der Abend/die Nacht dann auch beendet.
Denn Sonntag haben wir - wie üblich - bei einen Frühstück in der German Bakery begonnen und danach bis Abends im "Club Solaris - Piramids Pool" verbracht. Ein wunderbarer ausgleich nach einer solchen Nacht! Obwohl der Eintritt von 150 Rps zwar schon fast europäisch wirkt...Achja: Nein, ich habe hier keine Inderinnen gesehen! Es waren nur indische Jungs da und die Mädels die wir selber mitgebracht hatten. Ich glabue Indien ist noch Meilenweit davon entfernt "Emanzipation" und "Gleichberechtigung" problemlos aussprechen zu können.

Am Abend waren wir von Mitu zu Ihrem Geburtstagsessen eingeladen. Typisch indisch haben Markus, Rene auch lustige Dinge auf der Speisekarte bestellt. Naja, die beiden haben lustige Dinge bestellt. Ich blieb bei Chicken Biriyani - da weiß ich was ich hab.
Pictures:
[ Birthday-Party-Pics ]
[ Poolday-Pics ]
[ Mitu's Birthday-Dinner-Pics ]
Nein, ich bin nicht von selbst auf die Idee gekommen mir ne Blume und meinen Namen auf die Hand zu "hennaen".Das war Mitu, meine Kollegin hier. Sie hat mit Freude festgestellt, dass Susanne von einer anderen Kollegin - bei der wir zur Hochzeit eingeladen sind - eine Packung Hennafarbe bekommen hat. Und diese Farbe musste natürlich an irgendeinem Objekt ausprobiert werden.
Dieses Objekt war dann ich.
Wer genauer wissen will was das Zeug eigentlich ist, der frage unsere gute, alte Freundin Wiki oder klicke sich ins Indien Netzwerk.
Geschrieben von Nico Schuster
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... oder wie soll ich denn nun meinen Geburtstag, die kurze Geschichte vom Wochenende in GOA und meiner wachsenden Berühmtheit in Indien in einem Satz anreissen?
Also, fangen wir an:
GOA ( siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Goa ) ist ein netter Flecken hier in Indien und weitläufig eher für seine ausschweifenden Techno-Partys bekannt. Da wir allerdings Off-Season hier waren hatten die meisten Läden noch viel zu viel damit zu tun ihre Einrichtung zu erneuern und darum gabs eher wenig Party.
In Pune abgereist sind wir am Donnerstag Abend mit einem Sleeper-Bus von Paulo-Travels. Der war eigentlich soweit ganz okay - es ist zwar ein wenig ungewohnt so nahe an Markus zu schlafen, aber man kann es aushalten g
Anfangs war die Fahrt ja noch ganz okay aber im zweiten Teil wurde die Strasse abgeschafft und dafür durch Feldwege ersetzt. Was in einem Bus mit großem Radstand zu relativ lustigen Schaukelbewegungen führen kann.
Morgens in Mapsa (zumindest wird der Ort so gesprochen) angekommen und mit dem Taxi zu unserem Resort gefahren - schön, dass der Fahrer auch mal wieder keine Ahnung hatte und so für eine 5km Strecke eine Dreiviertelstunde gebraucht hat.
Den Tag haben wir dann relativ verschlafen am Strand und der Hotelbar verbracht. Interessanterweise war die Minibar in Goa noch immer günstiger als der billigste Bottle-Shop in Pune. Das gibt einem irgendwie zu denken. Den Abend haben wir im weltbekannten - zumindest seit es im Lonely Planet steht - Stone House verbracht. Im übrigen das schärfste Pfeffersteak und das schlechteste Cocktail House-Special das es gibt.
Am nächsten Tag haben wir uns dann ein wenig die Gegend angesehen. Darunter zum Beispiel das Fort Aguada gefolgt von einer Tour zum Dolphin Spotting - ja, richtig, wir waren mal so richtig Touri-Like unterwegs. Und wir haben Flippers-Kumpels tatsächlich gesehen und nebenbei auch noch gelernt, dass neben dem Fort eine riesen, riesen, riesen Villa oder sowas in der Art ist, wo fast jeden Tag eine Scene für irgendeinen Hindi-Film gedreht wird. Tja, was Goa nicht so alles zu bieten hat
Der Nachmittag bestand aus Strand und einer Tour ans nahe gelegene Calangute oder so. Typisches Touri-Dorf würde ich einfach mal behaupten - wenn auch im Moment noch ein wenig im aufwachen da noch keine Saison ist. Den Abend haben wir dann trotzdem versucht in Tito's zu verbringen - leider ohne Erfolg - die Musik war so unendlich einschläfernd, dass auch die guten Cocktails nichts mehr an unserer Ausbruchsstimmung ändern konnten.
Den Sonntag haben Markus und ich damit verbracht extrem früh aufzustehen und mit "Jake the Snake" auf Crocodile-Tour zu gehen. Ja, in Australien habe ich die Dinger nur im Zoo gesehen - hier in Indien lagen tatsächlich ein paar von den Ur-Tieren am Ufer und haben sich gesonnt. Tja, was soll man zum Nachmittag sagen... Strand? 
Den Spätnachmittag / Abend haben wir damit verbracht in Panjim - der Hauptstadt Goas - ein wenig das portugiesische Flair vergangener Zeit in der Altstadt zu suchen. Ich glaube wir waren eher wenig erfolgreich - sind aber dafür by chance Zeuge einer netten Veranstaltung von Schulkindern geworden, die mit bunten Farben Bilder auf den Boden gemalt haben und über die dann abgestimmt wurde.
Am Abend waren wir noch ein wenig an der Poolbar.

Den Montag Morgen haben wir noch einmal so richtig den indischen Ozean oder das arabische Meer genossen - das kommt jetzt darauf an wo genau man hier die Grenze ziehen will. Nach einem goanischen Mittagessen sind wir in Richtung Old-Goa aufgebroche, der ehemaligen Hauptstadt, die dereinst so reich und groß gewesen sein soll wie London. Tja, viel ist nicht mehr übrig von Alt-Goa nur einige, der hier überaus häufig anzutreffenden, katholischen Kirchen.
Danach haben wir uns wieder Richtung Mapsa aufgemacht - wo unser Goa-Trip auch angefangen hat. Nachdem wir noch einige Zeit hatten haben wir einen sehr ausführlichen Bummel über den Markt unternommen und uns natürlich wie brave Touris das so machen mit Billigrammsch eingedeckt.
Kurzzusammenfassung Goa: Wir waren zu früh, denn die meisten Lokale waren noch im Aufbau - andererseits weiss ich nicht ob ich noch mehr Engländer im Rentneralter vertragen hätte. Die Getränke sind deutlich günstiger als in Maharashtra, die Architektur ist sehr schön - wenn man ein wenig auf diese Bauart steht - die vielen Händler und Taxifahrer sind einfach zu nervig - "Hey my friend - wanna taxi? or scooter? or massage?" Die Strände sind teilweise sehr dreckig und an die Kühe muss man sich auch erst irgendwie gewöhnen - kann aber sein, dass zur Hauptsaison noch ein paar Tonnen Sand über den Dreck geschüttet werden und die MuhKuhs woanders schlafen müssen.
Trotz dem Gemecker: Es war mal klasse aus Pune zu entfliehen.
Nachdem der Montag auch mein 26er Geburtstag war erklärt sich nun auch ein wenig die Überschrift - zumindest Teilweise. Die Berümtheit ist noch nicht geklärt. Darum ein Ausschnitt aus der Times of India:

Tja, so kanns gehen - eben noch im Bollywood-Film und schon in der Indian Times - wohlgemerkt in der Rubrik "Times Business"
Last but not least möchte ich mich auch bei allen Freunden, Verwandten, Kollegen und Bekannten bedanken, die mir aus allen Ecken der Welt die besten Wünsche gemailt haben! Merci vielmals!
Alle Bilder gibts hier: [ Flickr Photostream ]
Also, fangen wir an:
GOA ( siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Goa ) ist ein netter Flecken hier in Indien und weitläufig eher für seine ausschweifenden Techno-Partys bekannt. Da wir allerdings Off-Season hier waren hatten die meisten Läden noch viel zu viel damit zu tun ihre Einrichtung zu erneuern und darum gabs eher wenig Party.
In Pune abgereist sind wir am Donnerstag Abend mit einem Sleeper-Bus von Paulo-Travels. Der war eigentlich soweit ganz okay - es ist zwar ein wenig ungewohnt so nahe an Markus zu schlafen, aber man kann es aushalten gAnfangs war die Fahrt ja noch ganz okay aber im zweiten Teil wurde die Strasse abgeschafft und dafür durch Feldwege ersetzt. Was in einem Bus mit großem Radstand zu relativ lustigen Schaukelbewegungen führen kann.
Morgens in Mapsa (zumindest wird der Ort so gesprochen) angekommen und mit dem Taxi zu unserem Resort gefahren - schön, dass der Fahrer auch mal wieder keine Ahnung hatte und so für eine 5km Strecke eine Dreiviertelstunde gebraucht hat.
Den Tag haben wir dann relativ verschlafen am Strand und der Hotelbar verbracht. Interessanterweise war die Minibar in Goa noch immer günstiger als der billigste Bottle-Shop in Pune. Das gibt einem irgendwie zu denken. Den Abend haben wir im weltbekannten - zumindest seit es im Lonely Planet steht - Stone House verbracht. Im übrigen das schärfste Pfeffersteak und das schlechteste Cocktail House-Special das es gibt.
Am nächsten Tag haben wir uns dann ein wenig die Gegend angesehen. Darunter zum Beispiel das Fort Aguada gefolgt von einer Tour zum Dolphin Spotting - ja, richtig, wir waren mal so richtig Touri-Like unterwegs. Und wir haben Flippers-Kumpels tatsächlich gesehen und nebenbei auch noch gelernt, dass neben dem Fort eine riesen, riesen, riesen Villa oder sowas in der Art ist, wo fast jeden Tag eine Scene für irgendeinen Hindi-Film gedreht wird. Tja, was Goa nicht so alles zu bieten hat
Den Sonntag haben Markus und ich damit verbracht extrem früh aufzustehen und mit "Jake the Snake" auf Crocodile-Tour zu gehen. Ja, in Australien habe ich die Dinger nur im Zoo gesehen - hier in Indien lagen tatsächlich ein paar von den Ur-Tieren am Ufer und haben sich gesonnt. Tja, was soll man zum Nachmittag sagen... Strand? Den Spätnachmittag / Abend haben wir damit verbracht in Panjim - der Hauptstadt Goas - ein wenig das portugiesische Flair vergangener Zeit in der Altstadt zu suchen. Ich glaube wir waren eher wenig erfolgreich - sind aber dafür by chance Zeuge einer netten Veranstaltung von Schulkindern geworden, die mit bunten Farben Bilder auf den Boden gemalt haben und über die dann abgestimmt wurde.
Am Abend waren wir noch ein wenig an der Poolbar.

Den Montag Morgen haben wir noch einmal so richtig den indischen Ozean oder das arabische Meer genossen - das kommt jetzt darauf an wo genau man hier die Grenze ziehen will. Nach einem goanischen Mittagessen sind wir in Richtung Old-Goa aufgebroche, der ehemaligen Hauptstadt, die dereinst so reich und groß gewesen sein soll wie London. Tja, viel ist nicht mehr übrig von Alt-Goa nur einige, der hier überaus häufig anzutreffenden, katholischen Kirchen.
Danach haben wir uns wieder Richtung Mapsa aufgemacht - wo unser Goa-Trip auch angefangen hat. Nachdem wir noch einige Zeit hatten haben wir einen sehr ausführlichen Bummel über den Markt unternommen und uns natürlich wie brave Touris das so machen mit Billigrammsch eingedeckt.Kurzzusammenfassung Goa: Wir waren zu früh, denn die meisten Lokale waren noch im Aufbau - andererseits weiss ich nicht ob ich noch mehr Engländer im Rentneralter vertragen hätte. Die Getränke sind deutlich günstiger als in Maharashtra, die Architektur ist sehr schön - wenn man ein wenig auf diese Bauart steht - die vielen Händler und Taxifahrer sind einfach zu nervig - "Hey my friend - wanna taxi? or scooter? or massage?" Die Strände sind teilweise sehr dreckig und an die Kühe muss man sich auch erst irgendwie gewöhnen - kann aber sein, dass zur Hauptsaison noch ein paar Tonnen Sand über den Dreck geschüttet werden und die MuhKuhs woanders schlafen müssen.
Trotz dem Gemecker: Es war mal klasse aus Pune zu entfliehen.
Nachdem der Montag auch mein 26er Geburtstag war erklärt sich nun auch ein wenig die Überschrift - zumindest Teilweise. Die Berümtheit ist noch nicht geklärt. Darum ein Ausschnitt aus der Times of India:

Tja, so kanns gehen - eben noch im Bollywood-Film und schon in der Indian Times - wohlgemerkt in der Rubrik "Times Business"
Last but not least möchte ich mich auch bei allen Freunden, Verwandten, Kollegen und Bekannten bedanken, die mir aus allen Ecken der Welt die besten Wünsche gemailt haben! Merci vielmals!
Alle Bilder gibts hier: [ Flickr Photostream ]
Yes, finally we made it possible: Ganga Orchid has now a broadband connection! Okay, der Reihe nach. Wir haben, nein, falsch. Nochmal. Tobi hat im Juli bereits nach einer Internetverbindung gefragt. Diese wurde dann auch bestellt. Leider wurde der Termin immer wieder verschoben und vor ein paar Tagen wurde uns dann gesagt: Wir können in diese Wohnung gar kein Internet liefern. Okay. Selbst ist der Praktikant. Also ab auf die Strasse und im Nebengebäude einen ISP gefunden. Der kann Internet in die Wohnung bringen... Hat er dann auch gemacht, ganz wörtich zu nehmen.Am Samstag standen auf einmal Leute vor der Tür und haben gefragt zu welchem Fenster denn das Internet reinkommen soll... Ja, wir verkabeln hier über die Dächer des siebten Stocks runter durchs Fenster im dritten Stock.
Long story short: Es geht! Endlich.
Den Abend haben wir gemütlich auf unserem Balkon bei hausgemachter Bowle verbracht und sind danach ins TDS - Ten Downing Street - einem der ältesten Clubs in Pune. Leider machen die Dinger hier um 23:30 zu

Nach einer nervigen Rikshawfahrt - ich habe den Fahrer diesmal freundlich angemeckert und ihm gesagt wenn er weiter blöd tut werde ich mich mal kurz mit der Police unterhalten - haben wir dann noch ein wenig der "Bet-Party" beigewohnt. Von neun abends bis sechs morgens haben die gläubigen Inder in unserer Society den Obergott Kali angebetet. Und nachdem Dennis und ich uns auch brav die rituelle Feuerreinigung gegeben haben sind wir relativ erschöpft ins Bett gefallen.
Der Sonntag war ein nichts-tu Tag. Ausser einem Abendessen im Riverview Restaurant um die Ecke haben wir nichts unternommen.
Weitere Bilder gibts bei [ Flickr ]
Geschrieben von Nico Schuster
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Ich habe mich nun doch noch durchgerungen, ein paar der Bilder vom letzten Wochenende online zu stellen:
| www.flickr.com |
Markus, unser werter Kollege ausm Development macht ein kleines Geheimnis aus seinem Alter...
Darum haben Rene und ich beschlossen einfach eine Umfrage zu starten.
Wie es sich für ITler gehört, natürlich gleich mit eigender Domain:
http://www.wie-alt-ist-markus.info/
Also: Bilder angucken und abstimmen.
Der Mittelwert wird dann einfach sein Alter, damit muss er sich dann abfinden.
Darum haben Rene und ich beschlossen einfach eine Umfrage zu starten.
Wie es sich für ITler gehört, natürlich gleich mit eigender Domain:
http://www.wie-alt-ist-markus.info/
Also: Bilder angucken und abstimmen.
Der Mittelwert wird dann einfach sein Alter, damit muss er sich dann abfinden.
Ohne Worte: Die Wochenendzusammenfassung

Putzen

Rikshawfahren

Ballerspiele

Putzen

Rikshawfahren

Ballerspiele
So, über die Hälfte meiner Zeit in Indien ist mittlerweile um. Zeit für mich einen kleinen Zwischenbericht zu ziehen.
Land: Groß, viel Dreck und Müll aber auch wunderschöne Landschaften wenn man aus der Stadt raus ist und vor allem eine sehr interessante Sprache - also nicht eine sondern viele. Die aber allesamt irgendwie mit lustigen, englisch klingenden Wörtern durchsetzt sind. Leider habe ich noch nicht sonderlich viel von diesem Land gesehen, ausser einen zwei Stränden, die allerdings nicht unbedingt dem Ideal von einem Sandstrand entsprechen und Bangalore - die Stadt in der es gesünder ist zu Rauchen als auf der Straße tief Luft zu holen. Und natürlich die Gegend um Pune und Pune selbst - hier gibt es wirklich ein paar nette kleine Flecken die es sich lohnt einmal in Ruhe anzusehen.
Menschen: Sehr, sehr freundlich. Es wird einem immer überall freundlich geholfen und auch der unbeugsame Drang der Inder, immer mit einem Fotos machen zu wollen läßt sich meist ertragen, da sie so nett und freundlich lächeln. Manchmal allerdings können Sie mit ihrer Freundlichkeit auch wirklich nerven, sie sind so freundlich, dass sie einem immer den Weg zeigen wollen, auch wenn sie selbst nicht die geringste Ahnung haben, wo der gewünschte Ort eigentlich ist
Denn unsere indischen Freunde kennen kein Nein. Also besser immer ein paar Leute nach den Weg fragen und sich danach für die Variante entscheiden, die am plausibelsten klingt... Das fehlende "Nein" wird aber ausgeglichen durch ein sehr lustiges "Ja", das durch sehr komisches Kopfnicken zum ausdruck gebracht wird, es wirkt als ob das Genick gebrochen wäre und der Kopf halbschnell nach links und rechts geschüttelt wird.
Tiere: Nein, bessser Hund und Kuh. Es gibt mehr Hunde als Kühe, da bin ich mir sicher, denn diese Vierbeinigen gesellen laufen überall zu jeder Tages und Nachtzeit umher und durchwühlen mit Vorliebe unseren Müll im Treppenhaus, was dazu führt, dass es immer aussieht wie sau...
Kühe sind Freunde, kein Futter. Tja, mir als altem Fleischfresser ist es noch immer ein wenig unverständlich, wieso ich die laufenden Steaks auf vier Beinen nicht Essen darf, nur weil im Bauch der Kühe die Götter wohnen sollen. Aber ich habe wenigstens das Glück christlich erzogen zu sein und kann mich daher manchmal an einem Schweinestück erfreuen.
Rikshawfahrer: Eine Gattung Mensch ohne die Indien zusammenbrechen würde. Allerdings gleichermaßen eine Gattung Mensch, die einem, wenn in Koregaon Park angetroffen, den letzten Nerv rauben kann durch ihre Faulheit, Arroganz und Frechheit: "It's raining, 50 Rps... " für eine Strecke die bei Sonnenschein mit Meter 20 Rps kostet...
Arbeit: Das mitunter nervigste Kapitel hier. Indisch Arbeitsweise ist anders. Man muss alles in minimalistische Aufgaben aufsplittern, ansonsten hat man unweigerlich das Gefühl die Leute schalten geistig ab. Columbo wäre hier verloren, wenn er nach 10 Minuten mit erhobener Hand ins Büro zurückschlendert "Achja, noch etwas..." Das geht hier einfach nicht. Auch die Zeitdauer mit der Aufgaben erfüllt werden sollte man sehr genau angeben. Eine Deadline ist mitunter etwas, was sich problemlos verschieben läßt. Aber es gibt auch Tricks mit denen man das ein wenig umgehen kann. Persönliche Beziehung aufbauen heißt hier das Schlagwort... wobei es leider bei unserem Internetzugang, der vor 3 Monaten beantragt wurde noch immer nichts hilft.. wir warten weiter...
Land: Groß, viel Dreck und Müll aber auch wunderschöne Landschaften wenn man aus der Stadt raus ist und vor allem eine sehr interessante Sprache - also nicht eine sondern viele. Die aber allesamt irgendwie mit lustigen, englisch klingenden Wörtern durchsetzt sind. Leider habe ich noch nicht sonderlich viel von diesem Land gesehen, ausser einen zwei Stränden, die allerdings nicht unbedingt dem Ideal von einem Sandstrand entsprechen und Bangalore - die Stadt in der es gesünder ist zu Rauchen als auf der Straße tief Luft zu holen. Und natürlich die Gegend um Pune und Pune selbst - hier gibt es wirklich ein paar nette kleine Flecken die es sich lohnt einmal in Ruhe anzusehen.
Menschen: Sehr, sehr freundlich. Es wird einem immer überall freundlich geholfen und auch der unbeugsame Drang der Inder, immer mit einem Fotos machen zu wollen läßt sich meist ertragen, da sie so nett und freundlich lächeln. Manchmal allerdings können Sie mit ihrer Freundlichkeit auch wirklich nerven, sie sind so freundlich, dass sie einem immer den Weg zeigen wollen, auch wenn sie selbst nicht die geringste Ahnung haben, wo der gewünschte Ort eigentlich ist
Tiere: Nein, bessser Hund und Kuh. Es gibt mehr Hunde als Kühe, da bin ich mir sicher, denn diese Vierbeinigen gesellen laufen überall zu jeder Tages und Nachtzeit umher und durchwühlen mit Vorliebe unseren Müll im Treppenhaus, was dazu führt, dass es immer aussieht wie sau...Kühe sind Freunde, kein Futter. Tja, mir als altem Fleischfresser ist es noch immer ein wenig unverständlich, wieso ich die laufenden Steaks auf vier Beinen nicht Essen darf, nur weil im Bauch der Kühe die Götter wohnen sollen. Aber ich habe wenigstens das Glück christlich erzogen zu sein und kann mich daher manchmal an einem Schweinestück erfreuen.
Rikshawfahrer: Eine Gattung Mensch ohne die Indien zusammenbrechen würde. Allerdings gleichermaßen eine Gattung Mensch, die einem, wenn in Koregaon Park angetroffen, den letzten Nerv rauben kann durch ihre Faulheit, Arroganz und Frechheit: "It's raining, 50 Rps... " für eine Strecke die bei Sonnenschein mit Meter 20 Rps kostet...Arbeit: Das mitunter nervigste Kapitel hier. Indisch Arbeitsweise ist anders. Man muss alles in minimalistische Aufgaben aufsplittern, ansonsten hat man unweigerlich das Gefühl die Leute schalten geistig ab. Columbo wäre hier verloren, wenn er nach 10 Minuten mit erhobener Hand ins Büro zurückschlendert "Achja, noch etwas..." Das geht hier einfach nicht. Auch die Zeitdauer mit der Aufgaben erfüllt werden sollte man sehr genau angeben. Eine Deadline ist mitunter etwas, was sich problemlos verschieben läßt. Aber es gibt auch Tricks mit denen man das ein wenig umgehen kann. Persönliche Beziehung aufbauen heißt hier das Schlagwort... wobei es leider bei unserem Internetzugang, der vor 3 Monaten beantragt wurde noch immer nichts hilft.. wir warten weiter...
Geschrieben von Nico Schuster
in the world around me, personal, india
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2.Oktober - Ghandi's Geburtstag oder: Ein freier Tag fuer die Interns!
08:25
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Tja, wer meint Deutschland hat viele Feiertage, der kennt Indien nicht. Indien hat so viele Feiertage, dass in den Firmen A, nach der Geschäftsleitung entschieden wird, welche Feiertage man nutzt oder B, die Angestellten sich ihre Feiertage je nach Religion und Glauben selbst zusammenstellen können. Okay, der Geburtstag Gandhis ist einer der Feiertage die für ganz Indien gelten - daher hatten wir auch die Gelegenheit einen Tag etwas zu unternehmen.
Am Abend zuvor haben wir uns einen Fahrer samt Auto organisiert und beschlossen, dass wir uns das Sinhgad Fort anschauen wollen.
Das alte Fort liegt ca. 25km ausserhalb von Pune und die Fahrt führt am Kharakwasla Stausee entlang - einer der ersten Stauseen die in Indien gebaut wurden.
Dort angekommen sind wir dann auf die nicht mehr ganz so riesigen Reste des Fort gestossen - faszinierend wie man in Reiseführern einen übriggebliebenen Torbogen als großes Fort verkaufen kann. Auch die schnuckeligen Funkmasten liessen haben ein wenig die Stimmung gestört - aber das wohl nur bei uns Europäern. Die Inder kamen zu hunderten und sich in den zahlreichen Picknickflächen niedergelassen und gefuttert und gelacht. Als wir dann auf dem Rückweg vor einem der vielen Verkäufer standen, dachten wir zuerst er würde Bier verkaufen... zumindest klang sein Geschrei nach "Delightful Beer" aber wir Markus im Selbstversuch rausfand handelte es sich dabei um Eis.

Dafür waren die gerösteten Erdnüsse sehr lecker, die wir ein paar Meter weiter gekauft haben. Die Rückfahrt habe ich verpennt... wie fest denn ganzen restlichen Tag. Dafür bin ich nun endlich mit meinem Buch fertig "The wrong way home", das mir mein Ex-Flatmate Mark letztes Jahr in Sydney geschenkt hat. Ich habe es meistens nur während Flügen oder am Strand gelesen - daher waren auch meine Lesezeichen noch vom letzten Jahr: ein American Airlines Ticket nach Honolulu bzw. ein Kassenzettel vom ABC-Store nähe Waikiki-Beach
Achja, Bilder gibt hier [ Fotostream]
PS: Danke Rene für die Bilder!
Am Abend zuvor haben wir uns einen Fahrer samt Auto organisiert und beschlossen, dass wir uns das Sinhgad Fort anschauen wollen.Das alte Fort liegt ca. 25km ausserhalb von Pune und die Fahrt führt am Kharakwasla Stausee entlang - einer der ersten Stauseen die in Indien gebaut wurden.
Dort angekommen sind wir dann auf die nicht mehr ganz so riesigen Reste des Fort gestossen - faszinierend wie man in Reiseführern einen übriggebliebenen Torbogen als großes Fort verkaufen kann. Auch die schnuckeligen Funkmasten liessen haben ein wenig die Stimmung gestört - aber das wohl nur bei uns Europäern. Die Inder kamen zu hunderten und sich in den zahlreichen Picknickflächen niedergelassen und gefuttert und gelacht. Als wir dann auf dem Rückweg vor einem der vielen Verkäufer standen, dachten wir zuerst er würde Bier verkaufen... zumindest klang sein Geschrei nach "Delightful Beer" aber wir Markus im Selbstversuch rausfand handelte es sich dabei um Eis.

Dafür waren die gerösteten Erdnüsse sehr lecker, die wir ein paar Meter weiter gekauft haben. Die Rückfahrt habe ich verpennt... wie fest denn ganzen restlichen Tag. Dafür bin ich nun endlich mit meinem Buch fertig "The wrong way home", das mir mein Ex-Flatmate Mark letztes Jahr in Sydney geschenkt hat. Ich habe es meistens nur während Flügen oder am Strand gelesen - daher waren auch meine Lesezeichen noch vom letzten Jahr: ein American Airlines Ticket nach Honolulu bzw. ein Kassenzettel vom ABC-Store nähe Waikiki-Beach
Achja, Bilder gibt hier [ Fotostream]
PS: Danke Rene für die Bilder!
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