Nein, wir haben keine Webcams in unserer Wohnung oder werden an unserem Arbeitsplatz überwacht - wir sind hier ja nicht bei mir zuhause oder im Edison Center - aber womit ich doch ehrlich gesagt mit am wenigsten gerechnet hatte, seit ich mich für einen Auslandsaufenthalt entschieden habe, war ein Treffen mit meinen Profs.

Hr. Prof. Dr. Wagemann und Hr. Prof. Dr. Lang waren im Rahmen ihrer Suche nach Partnerunis in Bangalore und Pune unterwegs. In Bangalore haben wir uns übrigens nur um einen Tag verpasst
Nachdem die beiden Herren zuerst Bangalore unsicher gemacht hatten, sind sie ins beschauliche Pune gekommen. Hier stand auch ein Besuch bei unserem Arbeitgeber "Extentia" an. Bei einem mehr oder weniger förmlichen Dinner im mehr teueren "Taj Blue Diamond" haben Rene und ich dann auch den deutschen Director von Extentia, Marc Kremer kennenlernen dürfen.
Business Dinner Stories sind ja bekanntlich eher langweilig (auch wenn einige Geschichten sehr interessant waren), daher gleich der Sprung zum nächsten Tag. Wir (Susanne, Markus und ich) hatten sowieso schon geplant Pune einmal ein wenig näher nach Sehenswürdigkeiten abzugrasen und daher kurzerhand beschlossen, dass wir die Profs hier mitnehmen. Gesagt getan. Von der Company ein Großraumtaxi + Fahrer bestellen lassen und dann gings um 10 Uhr morgens los (Ja, pünktlich. Ich war sehr pisitiv überrascht...).
Vom Aga Khan Palace, in dem auch Ghandi seine letzte Ruhe fand, ging es zum Shaniwarwada (einer alten Burg) und dann in ein Museum. Aber die diskriminierenden Eintrittspreise von 200 Rps für Foreigner und 5 Rps für Inder haben uns dazu veranlasst lieber ein wenig die Strasse entlang zu spatzieren und dem Treiben dort zu zusehen. Danach haben wir dem Fahrer gebeten in der Nähe zur Laxmi Road zu halten, damit wir einen Blick auf einen Ganesha-Tempel werfen können. Hier durften unsere Profs dann einmal richtiges Indien erleben. Viele, viele Menschen laufen wild durcheinander, dazwischen viele hupende Autos und quietschende Rikshaws. Nach dieser ausgedehnten "Wanderung" ging es dann zum "Shinde Ohhatri" einem wunderschönen Tempel mit sehr viel Marmorboden - hier waren die Eintrittspreise wieder freundlicher: 2 Rps each
Über den militärischen Part Punes "the camp" sind wir danach wieder in Richtung Hotel gefahren und haben uns bei einem Stück Schokotorte und Fruchtsalat in der German Bakery von unseren Profs verabschiedet.
Alles in allem zwar ein kurzer aber sehr lohnenswerter Ausflug. Endlich kamen wir faulen Interns mal raus aus unserem Viertel und unsere Profs haben neben den ganzen Unis auch mal Indien erleben dürfen. Ganz nebenbei wurden die Fahrten auch durch nette Gespräche - schon fast wie in einer Vorlesung
- begleitet.
Impressionen gibts unter folgendem Link: [ Fotostream ]

Hr. Prof. Dr. Wagemann und Hr. Prof. Dr. Lang waren im Rahmen ihrer Suche nach Partnerunis in Bangalore und Pune unterwegs. In Bangalore haben wir uns übrigens nur um einen Tag verpasst
Business Dinner Stories sind ja bekanntlich eher langweilig (auch wenn einige Geschichten sehr interessant waren), daher gleich der Sprung zum nächsten Tag. Wir (Susanne, Markus und ich) hatten sowieso schon geplant Pune einmal ein wenig näher nach Sehenswürdigkeiten abzugrasen und daher kurzerhand beschlossen, dass wir die Profs hier mitnehmen. Gesagt getan. Von der Company ein Großraumtaxi + Fahrer bestellen lassen und dann gings um 10 Uhr morgens los (Ja, pünktlich. Ich war sehr pisitiv überrascht...).
Vom Aga Khan Palace, in dem auch Ghandi seine letzte Ruhe fand, ging es zum Shaniwarwada (einer alten Burg) und dann in ein Museum. Aber die diskriminierenden Eintrittspreise von 200 Rps für Foreigner und 5 Rps für Inder haben uns dazu veranlasst lieber ein wenig die Strasse entlang zu spatzieren und dem Treiben dort zu zusehen. Danach haben wir dem Fahrer gebeten in der Nähe zur Laxmi Road zu halten, damit wir einen Blick auf einen Ganesha-Tempel werfen können. Hier durften unsere Profs dann einmal richtiges Indien erleben. Viele, viele Menschen laufen wild durcheinander, dazwischen viele hupende Autos und quietschende Rikshaws. Nach dieser ausgedehnten "Wanderung" ging es dann zum "Shinde Ohhatri" einem wunderschönen Tempel mit sehr viel Marmorboden - hier waren die Eintrittspreise wieder freundlicher: 2 Rps each Alles in allem zwar ein kurzer aber sehr lohnenswerter Ausflug. Endlich kamen wir faulen Interns mal raus aus unserem Viertel und unsere Profs haben neben den ganzen Unis auch mal Indien erleben dürfen. Ganz nebenbei wurden die Fahrten auch durch nette Gespräche - schon fast wie in einer Vorlesung
Impressionen gibts unter folgendem Link: [ Fotostream ]

Okay, wie versprochen ein paar Bilder aus Bangalore.
Wenn Leute auf dem Boden sitzen, sind die Bilder vom Krishna Rajendra Market (City Market), wenn Leute zwischen Shopping-Centern und vielen hupenden Autos laufen ist es entweder die M.G. Road oder die Brigade Road
Bilder guckst du [ hier ]!
Geschrieben von Nico Schuster
in the world around me, personal, india
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Da bin ich nun, an meinem dritten Tag in Bangalore. Ja, Bangalore ist deutlich größer als Pune, ja es ist lauter als Pune und ja, es hat auch eine viiiiiiiiel schlechtere Luft als Pune. Aber lasst mich von Anfang an erzählen.
Ursprünglich war geplant, dass wir von unserer Chefin ein wenig eingewiesen werden und sie zu uns nach Pune kommt. Da aber ein paar Formalien in Indien etwas länger dauern wurde dieser Plan überworfen und wir sollten nach Bangalore kommen. Mit dem Bus.
Susanne und ich waren da erstmal nicht so begeistert. 20h Busfahrt - ich bin hier schon etliche Stunden mit dem Bus gefahren - Volksfest und Achterbahn sind ganz harmloses Kinderzeugs gegen indische Busfahrten.
Unser Bus fuhr für mit indisch-typischer 1-2 Stunden Verspätung in Pune los. Unser Schlafabteil war für zwei Personen konzipiert. Indische Personen. Für Europäer wirds ein wenig knapp - Gott sei dank, bin ich doch nicht so groß gewachsen. Ein kleines Grinsen auf die Lippen zauberte uns der Umstand, dass Susanne, eine eigene Wohnung hat und nicht bei uns Jungs wohnt - weil nur verheiratete Mädels sollten die Zimmer mit Jungs teilen - aber im Sleeper Bus, wo man fast keine Chance hat nicht irgendwann zumindest den Arm oder das Bein des anderen zu berühren weil man sich 20h ein Bett (Pritsche, Matratze, whatever) teilt scheint das kein Problem zu sein...
Die Fahrt wurde lediglich durch ein paar Pausen unterbrochen. Indische Busbahnhöfe sind strange. Aber das Personal ist überall unendlich freundlich. Bei einem Stop hatte sich Susanne fried veg bestellt. Ich nichts. Ich war glücklich mit 'ner Sprite. Ich konnte es dem Kellner und dem Oberkellner einfach nicht klarmachen, dass ich nichts will. Es wurde mehrmals versucht mir etwas auf den Teller zu legen
In Bangalore angekommen gings mit der Rikshaw ins Homeoffice wo wir auch nächtigen. Und ja wir arbeiten wirklich hier.
Ich hoffe, dass wir jetzt am Wochenende doch noch mal ein paar schöne Bilder machen können, wie High-Tech und Indische Kultur aufeinander prallen....
To be continued...
Pictures will be provided asap
Ursprünglich war geplant, dass wir von unserer Chefin ein wenig eingewiesen werden und sie zu uns nach Pune kommt. Da aber ein paar Formalien in Indien etwas länger dauern wurde dieser Plan überworfen und wir sollten nach Bangalore kommen. Mit dem Bus.
Susanne und ich waren da erstmal nicht so begeistert. 20h Busfahrt - ich bin hier schon etliche Stunden mit dem Bus gefahren - Volksfest und Achterbahn sind ganz harmloses Kinderzeugs gegen indische Busfahrten.
Unser Bus fuhr für mit indisch-typischer 1-2 Stunden Verspätung in Pune los. Unser Schlafabteil war für zwei Personen konzipiert. Indische Personen. Für Europäer wirds ein wenig knapp - Gott sei dank, bin ich doch nicht so groß gewachsen. Ein kleines Grinsen auf die Lippen zauberte uns der Umstand, dass Susanne, eine eigene Wohnung hat und nicht bei uns Jungs wohnt - weil nur verheiratete Mädels sollten die Zimmer mit Jungs teilen - aber im Sleeper Bus, wo man fast keine Chance hat nicht irgendwann zumindest den Arm oder das Bein des anderen zu berühren weil man sich 20h ein Bett (Pritsche, Matratze, whatever) teilt scheint das kein Problem zu sein...
Die Fahrt wurde lediglich durch ein paar Pausen unterbrochen. Indische Busbahnhöfe sind strange. Aber das Personal ist überall unendlich freundlich. Bei einem Stop hatte sich Susanne fried veg bestellt. Ich nichts. Ich war glücklich mit 'ner Sprite. Ich konnte es dem Kellner und dem Oberkellner einfach nicht klarmachen, dass ich nichts will. Es wurde mehrmals versucht mir etwas auf den Teller zu legen
In Bangalore angekommen gings mit der Rikshaw ins Homeoffice wo wir auch nächtigen. Und ja wir arbeiten wirklich hier.
Ich hoffe, dass wir jetzt am Wochenende doch noch mal ein paar schöne Bilder machen können, wie High-Tech und Indische Kultur aufeinander prallen....
To be continued...
Pictures will be provided asap

Okay, wir sind vollständig. Durchzählen - 1, 2, 3 und 4. Vier neue Interns für Extentia. Neben Rene, Markus und meinereiner hat nun auch Susanne das Rentnerstädtchen Pune erreicht. Da die Gutste ihren Flug so gelegt hatte, dass sie Ihren Geburtstag gleich einen Tag nach der Ankunft hat, mussten wir natürlich erstmal ordentlich Essen gehen.
So, jetzt wird ausgeholt... Es war am Wochenende Ganesha Festival - mit eines der wichtigsten Feste in Indien.
Und gerade in Pune wird die elefantenköpfige Gottheit im großen Maßstab gefeiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ganesha .
So wurden wir also Augenzeuge mehrerer lautstarker Umzüge - Ganesha, meist auf einem Wagen hinter einer wild tanzenden und schreienden Gruppe von Menschen hergezogen, dann wieder unterbrochen durch ein wildes Feuerwerk... Überall in der Stadt wurden die kleinen Schreine und Tempelchen herausgeputzt und groß geschmückt. Denn hier wird fleissig geopfert und gehuldigt.
Interessant bei der Geschichte: Der normale Alltag geht trotzdem irgendwie weiter.
Die Rikshawfahrer und Busdriver schummeln sich mit wildem Gehupe durch die tanzende Menge und auch die vielen Moped und Motorradfahrer lassen sich nicht wirklich von einem Umzug feiernder Menschen beeindrucken.
Achja, eine Tatsache gibt es, die haben wir zu spüren bekommen - es war ein Dry Day. Also nein, das heißt nicht es hat nicht geregnet sondern, das heißt es gab nichts mit Alkohohl zu trinken. Auch nicht im Silk Route dem Restaurant unserer Wahl für diesen Abend - zu dem wir logischerweise zu viert in einer Rikshaw gefahren sind.Es sah ja schon ein wenig noble aus... und auch die Preise auf der Speisekarte waren ein wenig höher als wir es eigentlich von den indischen Restaurants gewohnt waren. Aber wir hatten Hunger.
Was man übrigens auf dem Bild sieht ist übrigens unsere Bestellung - 4 Personen wohlgemerkt... In der Wahl unseres Tisches waren wir wohl ein wenig äh... sparsam für die Menge an Tellern und Schächen die darauf abgestellt werden sollten.
Und das Essen war wirklich absolut megalecker. Sehr, sehr fein. Und vom Service definitiv spitze! Jetzt brauche ich nur die reiche Single-Inderin die mir ein solches Leben finanziert
Den restlichen Abend und damit Susa's Geburtstag haben wir auf unserem Balkon verbracht, schliesslich war ja für Sonntag Abend zur Abwechslung mal wieder Essengehen angesagt. Diesmal im Thousand Oaks auf der East Street. Optisch alles ganz nett, auch meine Fish Finger waren lecker aber 1,5 Stunden auf das Essen zu warten ist selbst für Indien zu viel.
+++ BREAK +++ So, mittlerweile ist auch schon wieder Dienstag und wir befinden uns gerade bei der Planung unserer Trips nach Bangalore - nein, natürlich nicht zum Privatvergnügen sondern aus Geschäftlichen Gründen... Update folgt....
Die obligatorischen Schnapschüße gibts hier [ Flickr Stream ]
... Extentia ansich ist schon ein netter Arbeitgeber.Die Maids wuseln hier im Takt von ca. 30 Minuten um einen herum und stellen Kaffee oder Tee auf den Tisch und zwischendurch immer wieder was kleines zum Futtern - Kekse, Cracker, Sandwiches etc...
Was allerdings das ist, was ich gerade gegessen habe weiß ich nicht. Es sieht auf dem Foto aus wie Reis; schmeckt aber nicht so. Ist wohl auch keiner.
Eindeutig identifizieren konnte ich Erdnüsse und ein Stück Zitrone.
Auf jeden Fall passen die Erdnüsse geschmacklich so überhaupt nicht dazu, und genau das macht es widerum aus, dass es doch lecker schmeckt und man beim knabbern ab und zu ein erdnussiges Highlight erlebt. Ich hab auf jeden Fall mein Tellerchen aufgefuttert... vielleicht finde ich ja noch jemanden, den ich fragen kann was es eigentlich war
Es muss an der Stelle einfach sein: Danke Martin für dieses erstklassige Geschenk! Aber zurück zum Thema:
Inigo's Farewell Dinner...
Tja, im Moment ist gerade großes Durchwechseln hier in Pune angesagt. Viele Interns verlassen nach einem
halben Jahr die Stadt und viele Neue kommen hinzu. Inigo wird nach 8 Monaten nun auch wieder den Weg nach Bilbao antreten. Und diesen Verlust müssen wir natürlich noch mit einem opulentem Dinner feiern. Also gingen wir zum "Bounty Sizzler" in Kalyani Nagar. Dort gabs dann ein gesizzltes Steak Special... sehr lecker! Das sieht dann ungefähr so aus wie auf dem Bild rechts. Leider hat auch der schönste Abend ein Ende und so hat man sich kurz aber herzlich verabschiedet... Vielleicht sollte ich meine Pläne das Guggenheim Museum Bilbao zu erkunden doch wieder reaktivieren. Für Unterkunft wäre ja nun gesorgt...
More Pics: [ Fotostream ]
Ausflug mit der Firma, oder besser mit den Row Houses.Extentia hat mehrere Gebäude darunter sog. Row Houses die ein wenig entfernt von Main Office sind. Ich habe mein Büro in einem dieser Häuser. Besser gesagt in Row House 1. Ja und dieses Wochenende hat die Firma einen Trip spendiert. Wo wir jetzt genau sind muß ich nachschauen.
Auf jeden Fall am Meer
UPDATE: Ich habe nachgeschaut: Srivardhan
Die Anreise war ziemlich langwierig. Um sechs Uhr morgens ging es los. Naja fast. Wurde dann halb sieben, was für Indien aber eine sehr gute Zeit ist
Sehr zu unserer Überraschung haben wir tatsächlich um halb sechs Uhr eine Rikshaw gefunden, die uns für relativ humane Preise zum Office gebracht hat. Dort ging es dann weiter in einem angemieteten Bus. Faszinierend wie leise und leer die Straßen am sehr frühen Morgen doch sein können. Wir schlängelten uns über Stunden durch Berg und Tal. Unterbrochen von einem kleinen Frühstücksstop und mehreren kleinen Pausen. Beeindruckend ist die Natur hier wirklich. So sattes Grün kenne ich sonst nur von Kerrygold Butter. Besonders schön fand ich den Blick über das Tal beim Tahmani Ghat Wasserfall. Danach ging es auch des Öfteren durch kleine Dörfer was, auch wenn es nur durch die angelaufenen Scheiben eines unklimatisierten Busses zu sehen, sehr interessant war.Die sowieso nicht vorhandenen Verkehrsregeln wurden nochmals gebrochen und ein Abstand von einer Handbreite ist für einen Bus und einen LKW absolut ausreichend um sich durch die engen Straßen zu quälen.
Mit deutlicher Verspätung kamen wir dann endlich völlig erschöpft am Zielort an. Nach einer kurzen Pause sind wir dann zum Essen gegangen. Fragen wie das Essen heißt. Danach haben Rene, markus und ich beschlossen den Strand zu erkunden. Der Rest der Gruppe wollte noch diskutieren ob man zu einem anderen Strand fährt, der 20km entfernt ist. Aber wir und auch einige andere hatten die Schnauze von 7+ Stunden Bus erstmal voll. Arabic Sea...Schön warm. Nach einiger zeit Planschen sind wir wieder zurück. Erstmal ausruhen und duschen.
Eir sind als hellhäutige natürlich sehr interessant - zumindest werden wir genau beäugt und am Strand sofort in Gespräche verwickelt.

Markus und ich haben uns auf der Suche noch Getränken ein wenig in dieses kleine beschauliche Dorf getraut, natürlich von tausend Augen verfolgt. Erfolgreich sind wir dann wieder zurück und sitzen nun auf der Dachterrasse und schlürfen genüßlich King Fisher aus der Dose.
Die Gesprächsthemen reichen von Programmiersprachen und Computerspiele was zu der Aussage führte "hier sieht's aus wie in FarCry", über Beschwerden beim das Finanzamt bis zum Flugverhalten von Fledermäusen, die in großer Anzahl über uns hinweg flattern - übrigens wirklich interessant: es sieht so aus als ob sie fast vom Himmel fallen und sich dann doch noch kurzfristig überlegen mal mit den Flügeln bzw. Ärmchen zu schlagen.
Als wir schon dachten die anderen wären ohne uns abgereist kam dann der Bus zurück. Ein paar Minuten später gab es dann wieder lecker Essen. Danach wurde auf der Dachterrasse ein wenig Bingo und Dart gespielt. Der nächste Morgen ist genauso planlos wie erwartet. Die Abfahrt um sieben wird auf neun verschoben und die Planung ansich ist planlos. Mittlerweile haben wir 09:45 Uhr und wir sitzen im Bus. Was wohlgemerkt noch lange nicht heißt, daß sich dieser bewegt. Eigentlich sollte es jetzt erstmal an einen Strand gehen und dann an einen Tempel.
Aber ganz so sicher bin ich mir da noch nicht...
Ein paar Minuten später sind wir tatsächlich unterwegs. Die Jungs und Mädels haben verzweifelt versucht mich zum Kartenspielen zu überreden - ihr kennt mich, ich kann jeglichen Gesellschaftsspielen einfach nichts abgewinnen und auch das ständige gesmalltalke ist nicht meins.
Aber ich habe einen Platz am offenen Fenster und kann dafür die atemberaubende Landschaft um mich genießen. Nach holperiger Fahrt, wie sollte es auch anders sein, haben wir tatsächlich den Strand mit Tempel oder andersrum erreicht.
Leider war mit Strand nichts los - zu hoher Wellengang. Der Tempel selbst war ein wenig äh... anders als ich erwartet hatte.
Unsere indischen Mitreisenden haben kurz etwas geopfert und ein wenig gebetet und danach sind wir schon zum Essen übergegangen. Nach dem Essen hab ich noch einen kleinen Spaziergang am Strand gemacht. Eigentlich wollte ich ein spielendes Mädchen am Strand fotografieren, weil der Kontrast von ihrem grell orangenen Rock zu den schwarzen Steinen und dem dunklen Sand irgendwie cool war, aber als ihr Vater das bemerkte schnappte er Sohn und Baby und bekam so ein nettes Familienbild Nachdem sich dann unsere Programmierer mit Cricket abreagiert haben ging die Fahrt mit der Schiffschaukel weiter
Alles in allem irgendwie ganz anders als erwartet. Aber irgendwie nett und putzig. Jetzt sitze ich gerade im Büro und versuche die vielen ICQ-Nachrichten abzuwehren - wir sind gerade fleissig am Bilder austauschen, es kann also gut sein, dass ich noch ein paar hochlade
Hier gibts den [ Fotostream auf Flickr ]

Tja, so langsam aber sicher haben wir tatsächlich festgestellt, dass es den Geldbeutel ein wenig belastet, wenn man jeden Tag ins Restaurant geht.
Darum kam dann auch der Entschluss auf, die spärlich ausgestatte Küche mit neuen Töpfen und Pfannen zu bewaffnen und diese im Kampf gegen den allabendlichen Hunger einzusetzen.
Gesagt getan, Pfanne und Topf gekauft und aus Rene's Kochbuch die Zutaten für ein leckeres Abendmahl abgeschrieben und im Supermarkt, mit tatkräftiger Mithilfe von Armen und Beinen bei der Beschreibung der Dinge, die wir denn gerne hätten, gekauft.
Aus Mangel an Kichererbsen haben wir das Gericht dann zu "Bohnen in Ingwersoße auf Reis" umbenannt. Für den ersten Versuch gar nicht mal so unlecker
Ja, okay, man hat es schon in einigen Reiseberichten gelesen - Indische Filmschaffende sind permanent auf der Suche nach Statisten und scheuen sich auch in keinster Weise, harmlose europäische Praktikanten anzusprechen.

So kam es dann auch, dass mich Sandy - der im übrigen schon mehrere Male versucht hat Tobi und mich als Statist zu gewinnen - im Laufe der Woche angerufen hat und tatsächlich einmal einen Drehtag für ein Wochenende vorgesehen war.
Für ein wenig Kleingeld macht man ja bekanntlich alles. Also sind Rene, Markus und ich zum Vereinbarten Treffpunkt - German Bakery, was auch sonst - gefahren und haben dort noch ein paar andere Leute getroffen, die auf die selbe abenteuerliche Weise angesprochen wurden.
Nach einer kurzen Rikshawfahrt zum Drehort, dem College of Enginering, Pune, haben wir erstmal die meiste Zeit mit rumsitzen und warten verbracht. Irgendwann nach Stunden kam dann tatsächlich jemand der gemeint hat, wir sollten doch mal in dies und das Outfit schlüpfen.
Also wurde ich befrackt
Die anderen ebenfalls und unsere beiden weiblichen, polnischen Mitkomparsen durften sich auch in mehr oder weniger stilechte Kleider zwängen.
Achja, der Film ist wohl eine Dokumentation - also kein std. Bollywood-Schinken von drei Stunden Länge mit 1000000 Tänzen und Gesängen - über einen brühmten indischen Künstler. Gedreht unter der Regie eines noch berühmteren indischen Regisseurs, Ketan Mehta, dessen Frau Deepa Sahi ebenfalls Schauspielerin bzw. Regisseurin / Produzentin ist und wohl auch international einige Preise gewonnen haben soll.
Ich habe übrigens von allen dreien noch nie etwas gehört.
Der Titel ist: "Colors of passion" bzw. "Rang Rasiya" und soll irgendwann im Februar/März 2008 in die indischen Kinos kommen.
Unsere Aufgabe bestand darin europäisch auszusehen. Ab und zu mal im Hintergrund durch die Szene zu laufen oder in der Gegend rumzustehen. Das ganze war sehr, sehr langwierig aber trotzdem sehr interessant.
Vor allem die Pausen zwischen den Takes wurden von den zahlreich anwesenden indischen Students genutzt uns "Europäer" fleissig nach Autogrammen und einem gemeinsamen Foto zu fragen
Wir haben als also in die Handy-Cams etlicher indischen Mädels und einiger unserer indischen Komparsen-Kollegen geschafft g
Jaja, wir sind jetzt Stars...*wegschmeissvorlachen*
Auf jeden Fall eine Erfahrung. Auch vor Schauspielern habe ich ein wenig mehr Respekt gewonnen, denn die abgedrehte Sequenz schätze ich mal auf ca. 15 Sekunden und selbst einfaches "Flanieren" und "Rumstehen" wird auf die Dauer anstrengend - und wir waren von ca. 14 Uhr bis 22 Uhr am Set.
Die passenden Bilder gibt es hier: [ Fotostream ].
UPDATE: Noch zwei langweilige "behind the scenes"-Clips:
[ Movie I ] und [ Movie II ]

So kam es dann auch, dass mich Sandy - der im übrigen schon mehrere Male versucht hat Tobi und mich als Statist zu gewinnen - im Laufe der Woche angerufen hat und tatsächlich einmal einen Drehtag für ein Wochenende vorgesehen war.
Für ein wenig Kleingeld macht man ja bekanntlich alles. Also sind Rene, Markus und ich zum Vereinbarten Treffpunkt - German Bakery, was auch sonst - gefahren und haben dort noch ein paar andere Leute getroffen, die auf die selbe abenteuerliche Weise angesprochen wurden.
Nach einer kurzen Rikshawfahrt zum Drehort, dem College of Enginering, Pune, haben wir erstmal die meiste Zeit mit rumsitzen und warten verbracht. Irgendwann nach Stunden kam dann tatsächlich jemand der gemeint hat, wir sollten doch mal in dies und das Outfit schlüpfen.
Also wurde ich befrackt

Achja, der Film ist wohl eine Dokumentation - also kein std. Bollywood-Schinken von drei Stunden Länge mit 1000000 Tänzen und Gesängen - über einen brühmten indischen Künstler. Gedreht unter der Regie eines noch berühmteren indischen Regisseurs, Ketan Mehta, dessen Frau Deepa Sahi ebenfalls Schauspielerin bzw. Regisseurin / Produzentin ist und wohl auch international einige Preise gewonnen haben soll.
Ich habe übrigens von allen dreien noch nie etwas gehört.
Der Titel ist: "Colors of passion" bzw. "Rang Rasiya" und soll irgendwann im Februar/März 2008 in die indischen Kinos kommen.
Unsere Aufgabe bestand darin europäisch auszusehen. Ab und zu mal im Hintergrund durch die Szene zu laufen oder in der Gegend rumzustehen. Das ganze war sehr, sehr langwierig aber trotzdem sehr interessant.
Vor allem die Pausen zwischen den Takes wurden von den zahlreich anwesenden indischen Students genutzt uns "Europäer" fleissig nach Autogrammen und einem gemeinsamen Foto zu fragen
Wir haben als also in die Handy-Cams etlicher indischen Mädels und einiger unserer indischen Komparsen-Kollegen geschafft gJaja, wir sind jetzt Stars...*wegschmeissvorlachen*
Auf jeden Fall eine Erfahrung. Auch vor Schauspielern habe ich ein wenig mehr Respekt gewonnen, denn die abgedrehte Sequenz schätze ich mal auf ca. 15 Sekunden und selbst einfaches "Flanieren" und "Rumstehen" wird auf die Dauer anstrengend - und wir waren von ca. 14 Uhr bis 22 Uhr am Set.
Die passenden Bilder gibt es hier: [ Fotostream ].
UPDATE: Noch zwei langweilige "behind the scenes"-Clips:
[ Movie I ] und [ Movie II ]
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