
Nachdem mich nun schon mehrere Leute danach gefragt haben ist hier der Link zu meinen zwei Mainlocations:
[ Klick mich ]
...und naja, Arbeitstag kann man es kaum nennen. Denn getan habe ich eigentlich nichts. Ich wurde endlich mal den Leuten vorgestellt, mit denen ich seit Monaten Mailkontakt habe - Arnab mein General Manager HR, und Celina seiner Kollegin. Alle anderen sind für mich ehrlich gesagt im Moment noch Gesichter ohne Namen, die sich mit deinem "Du" ansprechen lassen... Aber das wird noch. Man kann sich ja nicht alles an einem Tag merken.Das Office ist wohltemperiert auf ca. 18 Grad, was einen tagsüber schon irgendwie vergessen lässt, dass man auf einem Subkontinent ist.
Nunja langer Rede gar kein Sinn. Ich habe heute auch von Celina meine precharged SIM-Karte bekommen.
Darum auch der letzte Eintrag mit Anschriften und Telefonnummer
Arnab hat mir noch ein Haufen Papier mit Infos über Pune gegeben was ich mir bei Gelegenheit mal durchlesen werde, wenn ich es nicht wieder im Büro vergesse...
Ansonsten haben wir heute mal meinen Lapop zur Arbeitsmaschine (also diesmal wirklich, nicht wie in den Vorlesungen um sich hinter dem Display zu verstecken) umfunktioniert.
Achja, gutes Stichwort: Bei uns wird im übrigen virtualisiert! So... jetzt wissen die, die nicht bei IMUK6 in MAIN waren wohl nicht um was es geht und meine Mitstudenten werden mich erschlagen wollen. Tobi virtualisiert seine Arbeitsumgebung - Windows XP und Office mit Outlook - auf einem MacBook unter Paralells und ich meine Arbeitsumgebung unter VirtualPC 2007... warum und wieso genau... fragt nicht oder besser wenns euch wirklich interessiert, dann fragt persönlich. Ansonsten nehmt es einfach nur zur Kenntniss, dass das IMUK-Studium doch sehr nahe an der Realität ist.
Die nächsten Tage folgt dann noch meine Anmeldung bei der "Gemeinde" wie man bei uns sage würde
Achja, die ein oder anderen haben es ja bereits bemerkt: ICQ und Skype und Mails usw... funktionieren im Office auch wunderbar freu für einen kurzen Plausch bin ich also immer zu haben, da ich mir meine Zeit sowieso mehr oder weniger frei einteilen kann (heute haben wir glaub so um elf angefangen und waren bis sieben im Büro...) - allerdings sollte das natürlich nicht zu viel werden.
Okay, so far so good... ich werde mich bemühen auch bald mal Bilder zu machen - da ist bei mir im Moment noch eine latente Hemmschwelle vorhanden.
...denn dazu braucht ihr nichts weiter ausser meine neuen Nummern/Adressen (für Post bitte die Office-Adresse nutzen):


Aber nur ganz wenige... dann seht ihr wenigstens mal wo und wie ich wohne.Zum Gucken [ hier ] klicken.
Ja, ich weiss... wochenlang tippe ich gar nichts hier rein und jetzt gleich so viel auf einen Schlag. Aber was soll man machen.
Ich war gerade mit Tobi ein wenig unterwegs. Achja, es ist im Moment Samstag Nacht bei mir oder besser Sonntag Morgen.
Mein Gott, ich muss mir echt gut überlegen, ob ich meiner Mom ein Video von den Rikshawfahrten schicken soll. Ich glaube ja die würde sofort vom Zuschauen schreien. Und sollte jemals wieder ein weibliches Wesen über meine Fahrkünste meckern (nein, Nina ich schaue nicht in deine Richtung...); dann darf diejenige erstmal mit Indern fahren und dann werden wir schon sehen
Also, wo war ich? Achja, unterwegs. Zuerst haben wir natürlich, wie sich das in Indien gehört, einen Tee getrunken. Sehr zur Freude von Frl. Schlosser trinkt man den hier übrigens immer mit Milch. Nur wenn man ihn ohne Milch haben will muss man das extra sagen. g
Danach sind wir mit der Rikshaw weitergefahren in ein nettes, kleines Resaurant in direkter Nachbarschaft zum Office. Banyani oder habe ich mir als Frischling mal ganz zögerlich zugetraut. Ist ja auch nix scharfes dran. Nur ein wenig viel Koreander.
Und Fosters Bier, das übrigens aus Indien ist... wir waren natürlich nicht alleine beim Essen. Ein ganzer Haufen an Europäern war noch mit am Tisch. Spanier, Franzosen, Deutsche, Holländer und auch der ein oder andere Inder. Auf jeden Fall sehr lustig für den ersten Abend. Die Party bei irgendwelchen Franzosen habe ich sicherheitshalber erstmal ausgelassen. 1. Tobi war müde. 2. ich bin noch ein wenig culture shocked und 3. ich bin ja noch ein paar Tage hier - also noch genug Zeit für Party! Man muss ja nicht alles gleich am ersten Tag haben.
Ich war gerade mit Tobi ein wenig unterwegs. Achja, es ist im Moment Samstag Nacht bei mir oder besser Sonntag Morgen.
Mein Gott, ich muss mir echt gut überlegen, ob ich meiner Mom ein Video von den Rikshawfahrten schicken soll. Ich glaube ja die würde sofort vom Zuschauen schreien. Und sollte jemals wieder ein weibliches Wesen über meine Fahrkünste meckern (nein, Nina ich schaue nicht in deine Richtung...); dann darf diejenige erstmal mit Indern fahren und dann werden wir schon sehen
Also, wo war ich? Achja, unterwegs. Zuerst haben wir natürlich, wie sich das in Indien gehört, einen Tee getrunken. Sehr zur Freude von Frl. Schlosser trinkt man den hier übrigens immer mit Milch. Nur wenn man ihn ohne Milch haben will muss man das extra sagen. g
Danach sind wir mit der Rikshaw weitergefahren in ein nettes, kleines Resaurant in direkter Nachbarschaft zum Office. Banyani oder habe ich mir als Frischling mal ganz zögerlich zugetraut. Ist ja auch nix scharfes dran. Nur ein wenig viel Koreander.
Und Fosters Bier, das übrigens aus Indien ist... wir waren natürlich nicht alleine beim Essen. Ein ganzer Haufen an Europäern war noch mit am Tisch. Spanier, Franzosen, Deutsche, Holländer und auch der ein oder andere Inder. Auf jeden Fall sehr lustig für den ersten Abend. Die Party bei irgendwelchen Franzosen habe ich sicherheitshalber erstmal ausgelassen. 1. Tobi war müde. 2. ich bin noch ein wenig culture shocked und 3. ich bin ja noch ein paar Tage hier - also noch genug Zeit für Party! Man muss ja nicht alles gleich am ersten Tag haben.
Da sitze ich nun. Gate B46 Frankfurt International Airport. Im Gegensatz zu meiner letzte Fahrt zum Flughafen FRA beim Australienaufenthalt hat es diesmal problemlos geklappt.
Die Wartezeit bis zum Check In haben Helmut und ich mit Kaffee und Tonic Water überbrückt.
So, jetzt ratet mal wer wieder beim First Class Schalter war... Hihi. Okay... Seit ich nun angefangen habe diesen Text zu schreiben sind wieder ein paar Minuten vergangen. Fazit soweit: 1. Der Flieger hat Verspätung. Was aber niemanden, der meine Flugabenteuer kennt verweundern oder gar schockieren sollte. 2. Ich liebe Upgrades. Ich sitze nun nämlich in der Business Class. Und vorher witzelte ich noch darüber. Aha, gerade kam die Durchsage, dass Lufthansa Techniker ein kleines Problem beheben... Mal sehen… das Problem waren also Windeln in der Bordtoilette... ist ja interessant
Okay, mittlerweile sind etliche Stunden vergangen und ich bin in Mumbai gelandet.
Und jetzt mal ganz ehrlich: So toll ist Business Class nicht, dass es diesen Preis rechtfertigen würde, den man normalerweise dafür zahlen müsste. Okay, die Sitze sind breiter und bequemer und man hat deutlich mehr Platz, was aber bei meiner Körpergröße jetzt nicht wirklich so ausschlaggebend sein kann, aber ansonsten wird man nur genötigt permanent irgendwas zu trinken oder zu essen.
Angekommen in Indien muss man natürlich wie überall erstmal auf sein Gepäck warten und ein wenig Visazeugs ausfüllen. Hat aber problemlos geklappt, sonst wäre ich wohl nicht da.
Draußen erwartet mich dann eine große Anzahl an Menschen mit einer noch größeren Anzahl an Namensschildchen. Nachdem ich 2x die Reihe auf und ab gelaufen bin rufe ich Arnab an. Arnab, übrigens mein HR Manager, kümmert sich darum, dass mein Fahrer mich pro aktiv sucht... und siehe da, ein paar Minuten später haben wir uns gefunden und befinden uns auf dem Weg in Richtung Pune.
Und während mein Fahrer sich mit unsrem sternverziertem Automobil halsbrecherisch fahrend und wild hupend durch Motorikshaws und die anderen (H)indernisse (der musste jetzt einfach sein...) indischer Straßen kämpft, erstrahlt Ganesha, der Elefenatengott, in allen Regenbogenfarben leuchtend auf dem Armaturenbrett des alten Benz. Leuchtdioden machens möglich. "Gottheiten - mobil und beleuchtet" Vielleicht sollte man das mal der katholischen Kirche stecken... Wohl eher nicht.
Bombay ist atemberaubend. Denn es stinkt. Nach Zweitaktern, Regen, Benzin und vielen anderen Gerüchen die sich einer genaueren Differenzierung entziehen. Aber egal. Im Moment riecht es nach Essen. Ich bin müde. Die kilometergroßen Schlaglöcher tragen nicht wirklich dazu bei, dass mein während des Fluges angeeignetes "Betüdeltsein" besser wird. Gott sei Dank bin ich wenigstens den Linksverkehr gewöhnt. Ich glaube, das würde mir jetzt noch den Rest geben.
knall Mein Vertrauen in den Fahrer sinkt gerade. Dafür bin ich ab sofort überzeugter Fan der sindelfinger Karossenbauer. Wenn eine Vorderachse einen ungebremsten Aufschlag in einem Schlagloch dieser Größe, ich schätze mal man könnte jemanden darin begraben und dann wäre immer noch Platz, unbeschadet überstehen kann, muss es wirkliche Wertarbeit sein. Ich frage mich, ob wir schon auf der Schnellstraße sind oder nicht...
hm...
... Zeitsprung. Es ist jetzt 16:30 in Pune, der Fahrer hat mich mittlerweile entsorgt, Tobi hat mich in Empfang genommen und ich habe ein wenig geschlafen. Jetzt sitzen wir auf dem Balkon mit Blick zum Pool und Club House und unterhalten uns ein wenig über Gott und die Welt. So far so good.
Die Wartezeit bis zum Check In haben Helmut und ich mit Kaffee und Tonic Water überbrückt.
So, jetzt ratet mal wer wieder beim First Class Schalter war... Hihi. Okay... Seit ich nun angefangen habe diesen Text zu schreiben sind wieder ein paar Minuten vergangen. Fazit soweit: 1. Der Flieger hat Verspätung. Was aber niemanden, der meine Flugabenteuer kennt verweundern oder gar schockieren sollte. 2. Ich liebe Upgrades. Ich sitze nun nämlich in der Business Class. Und vorher witzelte ich noch darüber. Aha, gerade kam die Durchsage, dass Lufthansa Techniker ein kleines Problem beheben... Mal sehen… das Problem waren also Windeln in der Bordtoilette... ist ja interessant
Okay, mittlerweile sind etliche Stunden vergangen und ich bin in Mumbai gelandet.
Und jetzt mal ganz ehrlich: So toll ist Business Class nicht, dass es diesen Preis rechtfertigen würde, den man normalerweise dafür zahlen müsste. Okay, die Sitze sind breiter und bequemer und man hat deutlich mehr Platz, was aber bei meiner Körpergröße jetzt nicht wirklich so ausschlaggebend sein kann, aber ansonsten wird man nur genötigt permanent irgendwas zu trinken oder zu essen.
Angekommen in Indien muss man natürlich wie überall erstmal auf sein Gepäck warten und ein wenig Visazeugs ausfüllen. Hat aber problemlos geklappt, sonst wäre ich wohl nicht da.
Draußen erwartet mich dann eine große Anzahl an Menschen mit einer noch größeren Anzahl an Namensschildchen. Nachdem ich 2x die Reihe auf und ab gelaufen bin rufe ich Arnab an. Arnab, übrigens mein HR Manager, kümmert sich darum, dass mein Fahrer mich pro aktiv sucht... und siehe da, ein paar Minuten später haben wir uns gefunden und befinden uns auf dem Weg in Richtung Pune.
Und während mein Fahrer sich mit unsrem sternverziertem Automobil halsbrecherisch fahrend und wild hupend durch Motorikshaws und die anderen (H)indernisse (der musste jetzt einfach sein...) indischer Straßen kämpft, erstrahlt Ganesha, der Elefenatengott, in allen Regenbogenfarben leuchtend auf dem Armaturenbrett des alten Benz. Leuchtdioden machens möglich. "Gottheiten - mobil und beleuchtet" Vielleicht sollte man das mal der katholischen Kirche stecken... Wohl eher nicht.
Bombay ist atemberaubend. Denn es stinkt. Nach Zweitaktern, Regen, Benzin und vielen anderen Gerüchen die sich einer genaueren Differenzierung entziehen. Aber egal. Im Moment riecht es nach Essen. Ich bin müde. Die kilometergroßen Schlaglöcher tragen nicht wirklich dazu bei, dass mein während des Fluges angeeignetes "Betüdeltsein" besser wird. Gott sei Dank bin ich wenigstens den Linksverkehr gewöhnt. Ich glaube, das würde mir jetzt noch den Rest geben.
knall Mein Vertrauen in den Fahrer sinkt gerade. Dafür bin ich ab sofort überzeugter Fan der sindelfinger Karossenbauer. Wenn eine Vorderachse einen ungebremsten Aufschlag in einem Schlagloch dieser Größe, ich schätze mal man könnte jemanden darin begraben und dann wäre immer noch Platz, unbeschadet überstehen kann, muss es wirkliche Wertarbeit sein. Ich frage mich, ob wir schon auf der Schnellstraße sind oder nicht...
hm...
... Zeitsprung. Es ist jetzt 16:30 in Pune, der Fahrer hat mich mittlerweile entsorgt, Tobi hat mich in Empfang genommen und ich habe ein wenig geschlafen. Jetzt sitzen wir auf dem Balkon mit Blick zum Pool und Club House und unterhalten uns ein wenig über Gott und die Welt. So far so good.
Jetzt bin ich kurz vor meiner Abreise und lasse die letzten Tage noch einmal Revue passieren. Eigentlich weiss ich nicht so wirklich was ich sagen will, ausser vielen vielen dank fuer all die lieben wuensche, Geschenke und netten Gesten.
Man koennte fast meinen ich bin ein netter Kerl
Allen anderen, die ebenfalls dem Ruf der Freiheit in andere Laender folgen wuensche ich natuerlich ebenfalls nur das allerbeste und einen riesen Haufen neuer, toller Erfahrungen!
Und denjenigen die in good old germany die Stellung halten wuensche ich natuerlich auch viel Erfolg bei allem was es so zu tun gibt.
Man koennte fast meinen ich bin ein netter Kerl
Allen anderen, die ebenfalls dem Ruf der Freiheit in andere Laender folgen wuensche ich natuerlich ebenfalls nur das allerbeste und einen riesen Haufen neuer, toller Erfahrungen!
Und denjenigen die in good old germany die Stellung halten wuensche ich natuerlich auch viel Erfolg bei allem was es so zu tun gibt.
Es gibt einfach immer wieder Dinge die einen zum Schmunzeln bringen.Unter anderem die Essgewohnheiten meiner Mitstudenten.
"Es kommt ja eh im Magen wieder zusammen" war die Argumentation, wieso denn bitte die Pommes auf den Cheesburger gelegt werden...
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