...auch mal etwas länger von Neuseeland zu erzählen. Nachdem selbst Jessi es schon geschafft hat etwas zu bloggen und ich aus purer Faulheit nur zustimmen konnte ohne selbst etwas sinnvolles zu machen.
Naja, dann fangen wir einfach mal an. Leider ohne Bilder, weil das Inet hier unten im Moment ein wenig auf Krücken geht. Wie Jessi ja schon geschrieben hat, kommen wir ganz gut miteinander klar. Wie es so üblich ist, gibt es immer mal wieder ein paar Kleinigkeiten an denen man sich reiben kann, aber das bleibt wohl bei annähernd 24/7 miteinander nicht aus. Soweit also, alles okidoki hier auf der anderen Seite der Erde.
Ich fange einfach mal mit einem kurzen Abriss der letzten Wochen an. Wir sind mittlerweile in Wanaka, im Süden der Südinsel angekommen. Der Weg dorthin begann für mich in Frankfurt. Dem Flughafen, den ich die letzten Jahre eigentlich mehr oder weniger regelmässig genutzt habe um mich per Jet in andere Länder fliegen zu lassen. Wie ich es gewohnt bin, gibt es bei allen meinen Flügen früher oder später kleinere Probleme. Diesmal war auf dem Hinflug von Frankfurt über Singapore nach Sydney eigentlich soweit alles in Ordnung. Sex and the City, Zohan, Mythbusters, Kung Fu Panda und diverse Simpsons und Mythbusters Folgen haben mich dabei begleitet. Nur hat Qantas noch immer mehr männliche als weibliche Flugbegleiter. Schade eigentlich. In Sydney angekommen, ich hatte mittlerweile ca. 20 Flugstunden hinter mir. Der International Transfer Schalter war leider nicht besetzt und ich lungerte ein wenig verwirrt im Transit-Bereich rum. Als sich weiter nichts tat, bin ich in die Air New Zealand Lounge um dort mal ein wenig herumzufragen. Mein Flug wurde gestrichen. Toll. Dafür wurde ich nun umgebucht über Auckland nach Christchurch. Nur mein Gepäck wusste das noch nicht. Nach ein wenig hin und her mit dem Transit-Schalter wurde auch das geschafft und ich wurde mittlerweile doch ein wenig mitgenommen um halb sieben NZ-Zeit von Jessi in Christchurch in Empfang genommen. Am Abend sind wir dann noch gemütlich indisch Essen gewesen und relativ erschöpft bin ich dann auch im bereits gebuchten (danke Jessi) Hostel eingeschlafen.
Den nächsten Tag gab es erstmal die mitgebrachten Geschenke für Jessi und danach einen Trip mit Sepp (unserem Minivan) an den Strand und Abends einen kleinen Stadtbummel durch Christchurch.
Am Morgen darauf wurde erstmal gepackt und eine Versicherung für das Auto abgeschlossen. Sehr praktisch, dass man sowas im Hostel machen kann
Danach ging es los in Richtung Hanmer Springs zu den heißen Quellen, in denen wir dann auch eine ganze Weile geplanscht haben. Die Nacht haben wir irgendwo auf einer Wieso im Grünen mit Blick auf die Berge verbracht, umgeben von einer hustenden Kuh und mähenden Schafen.
Da wir schon früh wach sind geht es weiter in Richtung Kaikoura. Auf der Halbinsel haben wir dann ein wenig den Seelöwen bzw. Seehunden zugesehen und sind ein wenig wandern gewesen um Abends an einer kleinen Bucht zu nächtigen. Das Wetter war extermlichst windig und leider hat ein Aussenspiegel von Sepp nun einen Sprung von umherfliegenden Steinchen. Aber egal. Der TÜV dürfte hier sowieso nicht Kontrollieren, da in Neuseeland sonst wohl keine Autos mehr fahren würden. Nach einer Nacht in der Nähe einer befahrenen Strasse machten wir uns erstmal auf den Weg zu einer Dusche. Schön. Leider habe ich die Anleitung wie man der Dusche warmes Wasser entlockt erst gesehen, als ich fertig war. Tja, Shit happens. Es geht weiter nach Blenheim.
Jetzt sind wir im Norden angekommen, schon fast in der Nähe des Abel Tasman Parks. In Blenheim übernachten wir ein wenig auswärts in einer Bucht namens Bark Bay. Klasse Sache. Kaum ein anderer Mensch hier und allein das System, dass die Fees fürs Campen auf einer Vertrauensbasis in einen Umschlag gesteckt und dann in einen Briefkasten geworfen werden, finde ich irgendwie klasse. Sepp, der ins inzwischen schon von Beginn an mit einer leuchtenden Warnlampe zum für das Kühlwasser begrüßt, wird nun jeden Tag mit einer frischen Ration im Kühler versorgt. Das klappt soweit ganz gut.
Noch ein wenig weiter und wir sind in Maharau direkt am Abel Tasman Nationalpark, wo wir eine Nacht campen uns am nächsten Morgen per Wassertaxi in eine Bucht fahren lassen um von dort zu einem Hut (Hütte mit Koch- und Schlafmöglichkeit) in einer anderen Bucht zu wandern. Die Nacht in der Hütte überspringen wir mal... ich habe im großen Küchenraum geschlafen, weil mein Nachbar neben mir (nein, nicht Jessi, es gab da noch eine Schulklasse, mit deren Lehrern wir erstmal ausgiebig diskutiert haben warum Bayern der schönste Teil Deutschlands und die Südinsel besser als die Nordinsel ist) so unglaublich geschnarcht hat. Der Tag war ziemlich lang, wir haben uns ein wenig mit unserer Planung vertan und sind darum knappe 20km zurück zu unserem Campingplatz marschiert quer über Stock und Stein durch wunderschöne Buchten und über Hängebrücken. Am Abend gabs dann auch nur ein kurzes Essen und dafür ein frühes Zubettgehen.
Weiter geht's nach Nelson. Nelson ist ein kleines Städtchen im Norden. Der Weg dahin ist leicht regnerisch dafür ist das Hostel, als wir ankommen mehr als cool. Im Moment betrieben von einer Deutschen, die mit Work & Travel Visum unterwegs ist futtern wir allesamt in einer gemütlichen Runde zu Abend. Es gibt Lasagne, Fisch und komisches Gemüse, dass ich nicht zuordnen kann. Und natürlich Wein. Was vielleicht auch daher kommt, dass es eine absolute Weinregion hier ist
Wir besuchen hier auch mal eine Werkstatt um uns zu versichern, dass Sepp unsere Behandlung auch durchhält. Passt alles. Immer schön gucken, dass er Wasser hat und gut ist. Wir brechen am nächsten Tag erst spät auf, da wir in Nelson noch den Markt besuchen. Es gibt deutsches Mittagessen, eine Bratwurst und Leberkäs von deutschen Auswanderern mit Stand hier. Sehr lecker. Auf dem Weg zum Lake Irgendwas (der Name will mir im Moment einfach nicht einfallen....) halten wir in Tapawera, einem Dorf mit einer Gaststätte, die uns den leckersten und fettesten Burger seit langem serviert. Yum... Genial das Ding, ich würde noch einen Essen, wenn ich nicht schon so voll wäre... Kurz danach sind wir an unserem Campingplatz angekommen. Auch hier wieder das bereits bekannte "zahl-selber-System". Wir machen erstmal noch einen kleinen Spatziergang am See entlang, da wir uns ja irgendwie diesen Tag noch nicht wirklich bewegt haben und eigentlich nur mit Essen beschäftigt waren...
An dieser Stelle verabschiede ich mich erstmal, ich bin müde und will schlafen (ich betreibe gerade offline-blogging und der Beitrag wird erst morgen im I-Café hochgeladen...). Mehr gibts dann beim nächsten Mal!
So long...
Naja, dann fangen wir einfach mal an. Leider ohne Bilder, weil das Inet hier unten im Moment ein wenig auf Krücken geht. Wie Jessi ja schon geschrieben hat, kommen wir ganz gut miteinander klar. Wie es so üblich ist, gibt es immer mal wieder ein paar Kleinigkeiten an denen man sich reiben kann, aber das bleibt wohl bei annähernd 24/7 miteinander nicht aus. Soweit also, alles okidoki hier auf der anderen Seite der Erde.
Ich fange einfach mal mit einem kurzen Abriss der letzten Wochen an. Wir sind mittlerweile in Wanaka, im Süden der Südinsel angekommen. Der Weg dorthin begann für mich in Frankfurt. Dem Flughafen, den ich die letzten Jahre eigentlich mehr oder weniger regelmässig genutzt habe um mich per Jet in andere Länder fliegen zu lassen. Wie ich es gewohnt bin, gibt es bei allen meinen Flügen früher oder später kleinere Probleme. Diesmal war auf dem Hinflug von Frankfurt über Singapore nach Sydney eigentlich soweit alles in Ordnung. Sex and the City, Zohan, Mythbusters, Kung Fu Panda und diverse Simpsons und Mythbusters Folgen haben mich dabei begleitet. Nur hat Qantas noch immer mehr männliche als weibliche Flugbegleiter. Schade eigentlich. In Sydney angekommen, ich hatte mittlerweile ca. 20 Flugstunden hinter mir. Der International Transfer Schalter war leider nicht besetzt und ich lungerte ein wenig verwirrt im Transit-Bereich rum. Als sich weiter nichts tat, bin ich in die Air New Zealand Lounge um dort mal ein wenig herumzufragen. Mein Flug wurde gestrichen. Toll. Dafür wurde ich nun umgebucht über Auckland nach Christchurch. Nur mein Gepäck wusste das noch nicht. Nach ein wenig hin und her mit dem Transit-Schalter wurde auch das geschafft und ich wurde mittlerweile doch ein wenig mitgenommen um halb sieben NZ-Zeit von Jessi in Christchurch in Empfang genommen. Am Abend sind wir dann noch gemütlich indisch Essen gewesen und relativ erschöpft bin ich dann auch im bereits gebuchten (danke Jessi) Hostel eingeschlafen.
Den nächsten Tag gab es erstmal die mitgebrachten Geschenke für Jessi und danach einen Trip mit Sepp (unserem Minivan) an den Strand und Abends einen kleinen Stadtbummel durch Christchurch.
Am Morgen darauf wurde erstmal gepackt und eine Versicherung für das Auto abgeschlossen. Sehr praktisch, dass man sowas im Hostel machen kann
Da wir schon früh wach sind geht es weiter in Richtung Kaikoura. Auf der Halbinsel haben wir dann ein wenig den Seelöwen bzw. Seehunden zugesehen und sind ein wenig wandern gewesen um Abends an einer kleinen Bucht zu nächtigen. Das Wetter war extermlichst windig und leider hat ein Aussenspiegel von Sepp nun einen Sprung von umherfliegenden Steinchen. Aber egal. Der TÜV dürfte hier sowieso nicht Kontrollieren, da in Neuseeland sonst wohl keine Autos mehr fahren würden. Nach einer Nacht in der Nähe einer befahrenen Strasse machten wir uns erstmal auf den Weg zu einer Dusche. Schön. Leider habe ich die Anleitung wie man der Dusche warmes Wasser entlockt erst gesehen, als ich fertig war. Tja, Shit happens. Es geht weiter nach Blenheim.
Jetzt sind wir im Norden angekommen, schon fast in der Nähe des Abel Tasman Parks. In Blenheim übernachten wir ein wenig auswärts in einer Bucht namens Bark Bay. Klasse Sache. Kaum ein anderer Mensch hier und allein das System, dass die Fees fürs Campen auf einer Vertrauensbasis in einen Umschlag gesteckt und dann in einen Briefkasten geworfen werden, finde ich irgendwie klasse. Sepp, der ins inzwischen schon von Beginn an mit einer leuchtenden Warnlampe zum für das Kühlwasser begrüßt, wird nun jeden Tag mit einer frischen Ration im Kühler versorgt. Das klappt soweit ganz gut.
Noch ein wenig weiter und wir sind in Maharau direkt am Abel Tasman Nationalpark, wo wir eine Nacht campen uns am nächsten Morgen per Wassertaxi in eine Bucht fahren lassen um von dort zu einem Hut (Hütte mit Koch- und Schlafmöglichkeit) in einer anderen Bucht zu wandern. Die Nacht in der Hütte überspringen wir mal... ich habe im großen Küchenraum geschlafen, weil mein Nachbar neben mir (nein, nicht Jessi, es gab da noch eine Schulklasse, mit deren Lehrern wir erstmal ausgiebig diskutiert haben warum Bayern der schönste Teil Deutschlands und die Südinsel besser als die Nordinsel ist) so unglaublich geschnarcht hat. Der Tag war ziemlich lang, wir haben uns ein wenig mit unserer Planung vertan und sind darum knappe 20km zurück zu unserem Campingplatz marschiert quer über Stock und Stein durch wunderschöne Buchten und über Hängebrücken. Am Abend gabs dann auch nur ein kurzes Essen und dafür ein frühes Zubettgehen.
Weiter geht's nach Nelson. Nelson ist ein kleines Städtchen im Norden. Der Weg dahin ist leicht regnerisch dafür ist das Hostel, als wir ankommen mehr als cool. Im Moment betrieben von einer Deutschen, die mit Work & Travel Visum unterwegs ist futtern wir allesamt in einer gemütlichen Runde zu Abend. Es gibt Lasagne, Fisch und komisches Gemüse, dass ich nicht zuordnen kann. Und natürlich Wein. Was vielleicht auch daher kommt, dass es eine absolute Weinregion hier ist
An dieser Stelle verabschiede ich mich erstmal, ich bin müde und will schlafen (ich betreibe gerade offline-blogging und der Beitrag wird erst morgen im I-Café hochgeladen...). Mehr gibts dann beim nächsten Mal!
So long...
Geschrieben von Nico Schuster
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keep on track! hört sich alles richtig gut an! neid
liebe grüße auch an jess! lasst's euch gut gehen again-neid
liebe grüße auch an jess! lasst's euch gut gehen again-neid
Hallo Mein Freund,
schön zu sehen, dass es Dir gut geht.
Die Bilder lassen wahrscheinlich nur einen kleinen Vorgeschmack auf die tatsächlichen Impressionen der Landschaften und Erlebnismöglichkeinten Neuseelands vermuten.
Freu mich jetzt schon aufs "Wieder-Sehen-Bierle" + x G
Wünsch Dir weiterhin viel Spass und a Sau-Gute-Zeit
Viele Grüsse aus der Heimat
Adam
schön zu sehen, dass es Dir gut geht.
Die Bilder lassen wahrscheinlich nur einen kleinen Vorgeschmack auf die tatsächlichen Impressionen der Landschaften und Erlebnismöglichkeinten Neuseelands vermuten.
Freu mich jetzt schon aufs "Wieder-Sehen-Bierle" + x G
Wünsch Dir weiterhin viel Spass und a Sau-Gute-Zeit
Viele Grüsse aus der Heimat
Adam
Werter Herr,
sind Sie es der regelmäßig im Anzug fremde Länder bereist?! Ach Nico, long time no see - doch das bedeutet nicht, dass wir uns nicht informieren was du Weltenbummler so machst
Schön das es dir gut geht, wir wünschen dir weiterhin eine gute Zeit!
Melde dich wenn du zurück bist
CHEERS,
Susanne und Dennis
sind Sie es der regelmäßig im Anzug fremde Länder bereist?! Ach Nico, long time no see - doch das bedeutet nicht, dass wir uns nicht informieren was du Weltenbummler so machst
Schön das es dir gut geht, wir wünschen dir weiterhin eine gute Zeit!
Melde dich wenn du zurück bist
CHEERS,
Susanne und Dennis
Hallo ihr beiden,
jaja, es zieht einen immer wieder hinaus in die weite Welt. Bin ja mal gespannt ob wir unser India-Revival-Treffen jemals auf die Reihe kriegen g
Grüße aus Hobbit-Land
Nico
jaja, es zieht einen immer wieder hinaus in die weite Welt. Bin ja mal gespannt ob wir unser India-Revival-Treffen jemals auf die Reihe kriegen g
Grüße aus Hobbit-Land
Nico
"im Anzug fremde Länder bereisen" 
die wahrscheinlich zutreffendsten 5 wörter um nico zu beschreiben!
bin gerade dabei, eure umfangreichen reiseberichte nachzuholen.
sehr schön!
genieß den urlaub noch! bis bald :-* betty
die wahrscheinlich zutreffendsten 5 wörter um nico zu beschreiben!
bin gerade dabei, eure umfangreichen reiseberichte nachzuholen.
sehr schön!
genieß den urlaub noch! bis bald :-* betty
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