
Okay, wir sind vollständig. Durchzählen - 1, 2, 3 und 4. Vier neue Interns für Extentia. Neben Rene, Markus und meinereiner hat nun auch Susanne das Rentnerstädtchen Pune erreicht. Da die Gutste ihren Flug so gelegt hatte, dass sie Ihren Geburtstag gleich einen Tag nach der Ankunft hat, mussten wir natürlich erstmal ordentlich Essen gehen.
So, jetzt wird ausgeholt... Es war am Wochenende Ganesha Festival - mit eines der wichtigsten Feste in Indien.
Und gerade in Pune wird die elefantenköpfige Gottheit im großen Maßstab gefeiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ganesha .
So wurden wir also Augenzeuge mehrerer lautstarker Umzüge - Ganesha, meist auf einem Wagen hinter einer wild tanzenden und schreienden Gruppe von Menschen hergezogen, dann wieder unterbrochen durch ein wildes Feuerwerk... Überall in der Stadt wurden die kleinen Schreine und Tempelchen herausgeputzt und groß geschmückt. Denn hier wird fleissig geopfert und gehuldigt.
Interessant bei der Geschichte: Der normale Alltag geht trotzdem irgendwie weiter.
Die Rikshawfahrer und Busdriver schummeln sich mit wildem Gehupe durch die tanzende Menge und auch die vielen Moped und Motorradfahrer lassen sich nicht wirklich von einem Umzug feiernder Menschen beeindrucken.
Achja, eine Tatsache gibt es, die haben wir zu spüren bekommen - es war ein Dry Day. Also nein, das heißt nicht es hat nicht geregnet sondern, das heißt es gab nichts mit Alkohohl zu trinken. Auch nicht im Silk Route dem Restaurant unserer Wahl für diesen Abend - zu dem wir logischerweise zu viert in einer Rikshaw gefahren sind.Es sah ja schon ein wenig noble aus... und auch die Preise auf der Speisekarte waren ein wenig höher als wir es eigentlich von den indischen Restaurants gewohnt waren. Aber wir hatten Hunger.
Was man übrigens auf dem Bild sieht ist übrigens unsere Bestellung - 4 Personen wohlgemerkt... In der Wahl unseres Tisches waren wir wohl ein wenig äh... sparsam für die Menge an Tellern und Schächen die darauf abgestellt werden sollten.
Und das Essen war wirklich absolut megalecker. Sehr, sehr fein. Und vom Service definitiv spitze! Jetzt brauche ich nur die reiche Single-Inderin die mir ein solches Leben finanziert
Den restlichen Abend und damit Susa's Geburtstag haben wir auf unserem Balkon verbracht, schliesslich war ja für Sonntag Abend zur Abwechslung mal wieder Essengehen angesagt. Diesmal im Thousand Oaks auf der East Street. Optisch alles ganz nett, auch meine Fish Finger waren lecker aber 1,5 Stunden auf das Essen zu warten ist selbst für Indien zu viel.
+++ BREAK +++ So, mittlerweile ist auch schon wieder Dienstag und wir befinden uns gerade bei der Planung unserer Trips nach Bangalore - nein, natürlich nicht zum Privatvergnügen sondern aus Geschäftlichen Gründen... Update folgt....
Die obligatorischen Schnapschüße gibts hier [ Flickr Stream ]
Geschrieben von Nico Schuster
in india, personal
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