Ausflug mit der Firma, oder besser mit den Row Houses.Extentia hat mehrere Gebäude darunter sog. Row Houses die ein wenig entfernt von Main Office sind. Ich habe mein Büro in einem dieser Häuser. Besser gesagt in Row House 1. Ja und dieses Wochenende hat die Firma einen Trip spendiert. Wo wir jetzt genau sind muß ich nachschauen.
Auf jeden Fall am Meer
UPDATE: Ich habe nachgeschaut: Srivardhan
Die Anreise war ziemlich langwierig. Um sechs Uhr morgens ging es los. Naja fast. Wurde dann halb sieben, was für Indien aber eine sehr gute Zeit ist
Sehr zu unserer Überraschung haben wir tatsächlich um halb sechs Uhr eine Rikshaw gefunden, die uns für relativ humane Preise zum Office gebracht hat. Dort ging es dann weiter in einem angemieteten Bus. Faszinierend wie leise und leer die Straßen am sehr frühen Morgen doch sein können. Wir schlängelten uns über Stunden durch Berg und Tal. Unterbrochen von einem kleinen Frühstücksstop und mehreren kleinen Pausen. Beeindruckend ist die Natur hier wirklich. So sattes Grün kenne ich sonst nur von Kerrygold Butter. Besonders schön fand ich den Blick über das Tal beim Tahmani Ghat Wasserfall. Danach ging es auch des Öfteren durch kleine Dörfer was, auch wenn es nur durch die angelaufenen Scheiben eines unklimatisierten Busses zu sehen, sehr interessant war.Die sowieso nicht vorhandenen Verkehrsregeln wurden nochmals gebrochen und ein Abstand von einer Handbreite ist für einen Bus und einen LKW absolut ausreichend um sich durch die engen Straßen zu quälen.
Mit deutlicher Verspätung kamen wir dann endlich völlig erschöpft am Zielort an. Nach einer kurzen Pause sind wir dann zum Essen gegangen. Fragen wie das Essen heißt. Danach haben Rene, markus und ich beschlossen den Strand zu erkunden. Der Rest der Gruppe wollte noch diskutieren ob man zu einem anderen Strand fährt, der 20km entfernt ist. Aber wir und auch einige andere hatten die Schnauze von 7+ Stunden Bus erstmal voll. Arabic Sea...Schön warm. Nach einiger zeit Planschen sind wir wieder zurück. Erstmal ausruhen und duschen.
Eir sind als hellhäutige natürlich sehr interessant - zumindest werden wir genau beäugt und am Strand sofort in Gespräche verwickelt.

Markus und ich haben uns auf der Suche noch Getränken ein wenig in dieses kleine beschauliche Dorf getraut, natürlich von tausend Augen verfolgt. Erfolgreich sind wir dann wieder zurück und sitzen nun auf der Dachterrasse und schlürfen genüßlich King Fisher aus der Dose.
Die Gesprächsthemen reichen von Programmiersprachen und Computerspiele was zu der Aussage führte "hier sieht's aus wie in FarCry", über Beschwerden beim das Finanzamt bis zum Flugverhalten von Fledermäusen, die in großer Anzahl über uns hinweg flattern - übrigens wirklich interessant: es sieht so aus als ob sie fast vom Himmel fallen und sich dann doch noch kurzfristig überlegen mal mit den Flügeln bzw. Ärmchen zu schlagen.
Als wir schon dachten die anderen wären ohne uns abgereist kam dann der Bus zurück. Ein paar Minuten später gab es dann wieder lecker Essen. Danach wurde auf der Dachterrasse ein wenig Bingo und Dart gespielt. Der nächste Morgen ist genauso planlos wie erwartet. Die Abfahrt um sieben wird auf neun verschoben und die Planung ansich ist planlos. Mittlerweile haben wir 09:45 Uhr und wir sitzen im Bus. Was wohlgemerkt noch lange nicht heißt, daß sich dieser bewegt. Eigentlich sollte es jetzt erstmal an einen Strand gehen und dann an einen Tempel.
Aber ganz so sicher bin ich mir da noch nicht...
Ein paar Minuten später sind wir tatsächlich unterwegs. Die Jungs und Mädels haben verzweifelt versucht mich zum Kartenspielen zu überreden - ihr kennt mich, ich kann jeglichen Gesellschaftsspielen einfach nichts abgewinnen und auch das ständige gesmalltalke ist nicht meins.
Aber ich habe einen Platz am offenen Fenster und kann dafür die atemberaubende Landschaft um mich genießen. Nach holperiger Fahrt, wie sollte es auch anders sein, haben wir tatsächlich den Strand mit Tempel oder andersrum erreicht.
Leider war mit Strand nichts los - zu hoher Wellengang. Der Tempel selbst war ein wenig äh... anders als ich erwartet hatte.
Unsere indischen Mitreisenden haben kurz etwas geopfert und ein wenig gebetet und danach sind wir schon zum Essen übergegangen. Nach dem Essen hab ich noch einen kleinen Spaziergang am Strand gemacht. Eigentlich wollte ich ein spielendes Mädchen am Strand fotografieren, weil der Kontrast von ihrem grell orangenen Rock zu den schwarzen Steinen und dem dunklen Sand irgendwie cool war, aber als ihr Vater das bemerkte schnappte er Sohn und Baby und bekam so ein nettes Familienbild Nachdem sich dann unsere Programmierer mit Cricket abreagiert haben ging die Fahrt mit der Schiffschaukel weiter
Alles in allem irgendwie ganz anders als erwartet. Aber irgendwie nett und putzig. Jetzt sitze ich gerade im Büro und versuche die vielen ICQ-Nachrichten abzuwehren - wir sind gerade fleissig am Bilder austauschen, es kann also gut sein, dass ich noch ein paar hochlade
Hier gibts den [ Fotostream auf Flickr ]
Geschrieben von Nico Schuster
in india, personal
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