Ja, okay, man hat es schon in einigen Reiseberichten gelesen - Indische Filmschaffende sind permanent auf der Suche nach Statisten und scheuen sich auch in keinster Weise, harmlose europäische Praktikanten anzusprechen.

So kam es dann auch, dass mich Sandy - der im übrigen schon mehrere Male versucht hat Tobi und mich als Statist zu gewinnen - im Laufe der Woche angerufen hat und tatsächlich einmal einen Drehtag für ein Wochenende vorgesehen war.
Für ein wenig Kleingeld macht man ja bekanntlich alles. Also sind Rene, Markus und ich zum Vereinbarten Treffpunkt - German Bakery, was auch sonst - gefahren und haben dort noch ein paar andere Leute getroffen, die auf die selbe abenteuerliche Weise angesprochen wurden.
Nach einer kurzen Rikshawfahrt zum Drehort, dem College of Enginering, Pune, haben wir erstmal die meiste Zeit mit rumsitzen und warten verbracht. Irgendwann nach Stunden kam dann tatsächlich jemand der gemeint hat, wir sollten doch mal in dies und das Outfit schlüpfen.
Also wurde ich befrackt
Die anderen ebenfalls und unsere beiden weiblichen, polnischen Mitkomparsen durften sich auch in mehr oder weniger stilechte Kleider zwängen.
Achja, der Film ist wohl eine Dokumentation - also kein std. Bollywood-Schinken von drei Stunden Länge mit 1000000 Tänzen und Gesängen - über einen brühmten indischen Künstler. Gedreht unter der Regie eines noch berühmteren indischen Regisseurs, Ketan Mehta, dessen Frau Deepa Sahi ebenfalls Schauspielerin bzw. Regisseurin / Produzentin ist und wohl auch international einige Preise gewonnen haben soll.
Ich habe übrigens von allen dreien noch nie etwas gehört.
Der Titel ist: "Colors of passion" bzw. "Rang Rasiya" und soll irgendwann im Februar/März 2008 in die indischen Kinos kommen.
Unsere Aufgabe bestand darin europäisch auszusehen. Ab und zu mal im Hintergrund durch die Szene zu laufen oder in der Gegend rumzustehen. Das ganze war sehr, sehr langwierig aber trotzdem sehr interessant.
Vor allem die Pausen zwischen den Takes wurden von den zahlreich anwesenden indischen Students genutzt uns "Europäer" fleissig nach Autogrammen und einem gemeinsamen Foto zu fragen
Wir haben als also in die Handy-Cams etlicher indischen Mädels und einiger unserer indischen Komparsen-Kollegen geschafft g
Jaja, wir sind jetzt Stars...*wegschmeissvorlachen*
Auf jeden Fall eine Erfahrung. Auch vor Schauspielern habe ich ein wenig mehr Respekt gewonnen, denn die abgedrehte Sequenz schätze ich mal auf ca. 15 Sekunden und selbst einfaches "Flanieren" und "Rumstehen" wird auf die Dauer anstrengend - und wir waren von ca. 14 Uhr bis 22 Uhr am Set.
Die passenden Bilder gibt es hier: [ Fotostream ].
UPDATE: Noch zwei langweilige "behind the scenes"-Clips:
[ Movie I ] und [ Movie II ]

So kam es dann auch, dass mich Sandy - der im übrigen schon mehrere Male versucht hat Tobi und mich als Statist zu gewinnen - im Laufe der Woche angerufen hat und tatsächlich einmal einen Drehtag für ein Wochenende vorgesehen war.
Für ein wenig Kleingeld macht man ja bekanntlich alles. Also sind Rene, Markus und ich zum Vereinbarten Treffpunkt - German Bakery, was auch sonst - gefahren und haben dort noch ein paar andere Leute getroffen, die auf die selbe abenteuerliche Weise angesprochen wurden.
Nach einer kurzen Rikshawfahrt zum Drehort, dem College of Enginering, Pune, haben wir erstmal die meiste Zeit mit rumsitzen und warten verbracht. Irgendwann nach Stunden kam dann tatsächlich jemand der gemeint hat, wir sollten doch mal in dies und das Outfit schlüpfen.
Also wurde ich befrackt

Achja, der Film ist wohl eine Dokumentation - also kein std. Bollywood-Schinken von drei Stunden Länge mit 1000000 Tänzen und Gesängen - über einen brühmten indischen Künstler. Gedreht unter der Regie eines noch berühmteren indischen Regisseurs, Ketan Mehta, dessen Frau Deepa Sahi ebenfalls Schauspielerin bzw. Regisseurin / Produzentin ist und wohl auch international einige Preise gewonnen haben soll.
Ich habe übrigens von allen dreien noch nie etwas gehört.
Der Titel ist: "Colors of passion" bzw. "Rang Rasiya" und soll irgendwann im Februar/März 2008 in die indischen Kinos kommen.
Unsere Aufgabe bestand darin europäisch auszusehen. Ab und zu mal im Hintergrund durch die Szene zu laufen oder in der Gegend rumzustehen. Das ganze war sehr, sehr langwierig aber trotzdem sehr interessant.
Vor allem die Pausen zwischen den Takes wurden von den zahlreich anwesenden indischen Students genutzt uns "Europäer" fleissig nach Autogrammen und einem gemeinsamen Foto zu fragen
Wir haben als also in die Handy-Cams etlicher indischen Mädels und einiger unserer indischen Komparsen-Kollegen geschafft gJaja, wir sind jetzt Stars...*wegschmeissvorlachen*
Auf jeden Fall eine Erfahrung. Auch vor Schauspielern habe ich ein wenig mehr Respekt gewonnen, denn die abgedrehte Sequenz schätze ich mal auf ca. 15 Sekunden und selbst einfaches "Flanieren" und "Rumstehen" wird auf die Dauer anstrengend - und wir waren von ca. 14 Uhr bis 22 Uhr am Set.
Die passenden Bilder gibt es hier: [ Fotostream ].
UPDATE: Noch zwei langweilige "behind the scenes"-Clips:
[ Movie I ] und [ Movie II ]
Geschrieben von Nico Schuster
in india, personal
| Kommentar (1)
| Trackbacks (0)
Als PDF ansehen: Dieser Artikel | Dieser Monat | Vollständiges Blog
Als PDF ansehen: Dieser Artikel | Dieser Monat | Vollständiges Blog
Trackbacks
Trackback-URL für diesen Eintrag
Keine Trackbacks
Layout by Ricky Wilson | Serendipity Template by Carl Galloway | Login
About Me
Nico - that's me.
Read More
Wunschzettel
Twitter...
Flickr Pics
Dopplr
Suche
Blog abonnieren
Verlinktes:
Eingehende Links
- www.google.com [1]






